7 episodi
- Wir sind in der Sommerpause, deshalb wiederholen wir diese Folge aus
unserem umfangreichen Archiv.
Warum fehlt Biggi die Nähe und Wärme in ihrer Beziehung zu Ben? Und was
steckt hinter Bens Lustlosigkeit? Im Sexpodcast sind wir ein zweites Mal
dabei, wenn Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement uns in eine echte
Sitzung mitnimmt. Seine Klienten sind Ben und Biggi, beide Anfang
vierzig, seit neun Jahren ein Paar. In der letzten Podcastfolge »Was in
einer Paartherapie wirklich passiert« haben beide ihre Probleme
geschildert, nun müssen sie sich fragen: Was möchte ich verändern, damit
unsere Beziehung eine Zukunft hat?
Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts Melanie Büttner
und Sven Stockrahm in dieser Folge auch, welche Strategien der Therapeut
in der Sitzung wählt und warum. All das zeigt, was Paare wie Ben und
Biggi erwarten kann, die selbst über eine Therapie nachdenken.
Mehr zu unseren Gästen
- Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und
Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website
www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs Life Lessons hat
Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie
Sexualtherapie heute funktionieren kann.
- Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben
haben, und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben.
Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf
www.zeit.de/istdasnormal
Kennst du unser Buch? »Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn
willst«
Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und
dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter
@dr.melanie.buettner und @svensonst.
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unserem umfangreichen Archiv.
Im Sexpodcast hören wir mit euch bei einer echten Paartherapie zu und
erklären, wie eine Sitzung abläuft, was gefragt wird und warum. Unser
Paar: Ben und Biggi, beide Anfang 40 und seit 9 Jahren zusammen. Ihr
Problem: zu wenig Sex und Wärme in der Beziehung. Ihr Therapeut: Ulrich
Clement, der die systemische Sexualtherapie in Deutschland entwickelt
hat und bereits Hunderten von Paaren helfen konnte.
In der ersten Sprechstunde geht es um Konflikte im Alltag, eine
Beziehung aus der Vergangenheit und die Frage: Was könnte beim Sex
besser laufen? Gemeinsam mit Ulrich Clement besprechen die Podcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm, worauf es in der Praxis wirklich
ankommt und was Paare erwarten kann, die auch über eine Therapie
nachdenken.
Mehr zu unserem Gast
- Alles zu unserem Gast, dem Sexualtherapeuten, Psychologen, Coach und
Autor Ulrich Clement findet sich auf seiner Website
www.ulclement.de. In der Serie und dem Online-Kurs "Life Lessons"
hat Ulrich Clement seine Praxis geöffnet. Das Projekt zeigt, wie
Sexualtherapie heute funktionieren kann.
- Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben
haben und ganz besonders Ben und Biggi, die mitgemacht haben.
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»Wenn dir jemand sagt: ›Ich habe mich selten so geliebt gefühlt‹, das
hat schon Kraft.« Die Coachin für sinnliche Berührung und Sexualität
versucht, Menschen und Paare ins intensive Spüren und in echte
Verbindung zu bringen – emotional wie körperlich. Statt Anspannung und
Leistungsdruck zählen bei ihr Absichtslosigkeit und Sich-fallen-Lassen.
Wie das geht und was dafür nötig ist, erzählt sie den Podcasthosts
Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Und hat auch gleich zwei Übungen
mitgebracht, durch die sie die beiden führt. »Ich vertrete eine
Sexualität, die sich anfühlt wie ein Sommertag«, sagt Maria. Und die
beginnt bei einem selbst: Erst wenn wir wissen, was wahre Sinnlichkeit
für uns bedeutet, können wir sie auch weitergeben.
Weitere Podcastfolgen zum Thema
- »Wahre Sinnlichkeit katapultiert Sex in eine völlig neue Dimension«
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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - »Viele sehen mich mit meiner Behinderung als Trophäe. Das nutze ich beim
Onlinedating schamlos aus«, sagt die Schauspielerin und Sängerin Lucy
Wilke. Gleichzeitig bekommt sie die Berührungsängste vieler
Nicht-Behinderter ständig zu spüren: »Ich habe mich oft wie eine
Therapeutin gefühlt, statt wie eine Frau, die datet.« Der Aktivist und
Moderator Raúl Krauthausen kann das gut nachvollziehen. »Sex, geht das
überhaupt?«, das könne für manche sogar eine unangebrachte
Kennenlernfrage sein.
Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen beide
offen wie nie über Sexualität und Scham, Beziehungen und ihr ganz
persönliches Verhältnis zum eigenen Körper. »Meine erste sexuelle
Erfahrung hatte ich mit 27«, erzählt Raúl heute mit Anfang 40. Und
ergänzt: »Das Gefühl ›Ich bin minderwertiger, weil ich weniger Erfahrung
habe, weil ich behindert bin, weil ich Hilfe brauche‹, das konnte ich
erst in den letzten Jahren ablegen.« In dieser Podcastfolge dreht sich
alles um die beiden und die Frage: Kannst du dir eine Beziehung mit
einem behinderten Menschen vorstellen? Und falls nein, warum eigentlich
nicht?
Mehr zu unseren Gästen
- Lucy Wilke ist Schauspielerin, Sängerin, Künstlerin und Autorin.
Seit 2020 ist sie festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.
Bekannt wurde sie unter anderem durch das Theaterstück Fucking
Disabled. Aktuell schreibt sie an einem Roman über ihre
Datingerlebnisse und plant einen OnlyFans-Account als Kunstprojekt.
Unter dem Namen Criplicious will sie auch den gesellschaftlichen
Blick auf Behinderung und Begehren zum Thema machen.
- Raúl Krauthausen ist Inklusionsaktivist, Autor und Moderator. Er ist
unter anderem Host des Podcasts Im Aufzug, in dem er mit prominenten
Gästen spricht. Zu sehen ist er außerdem in der Videotalk-Reihe
KRAUTHAUSEN – face to face. Raul setzt sich öffentlich für
Barrierefreiheit und Behindertenrechte ein. Etwa mit seinem Buch Wer
Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet
Ausreden. Derzeit schreibt er an seinem zweiten Kinderbuch.
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befriedigender als Solosex? Und welchen Einfluss haben hochrealistische
Sexpuppen auf Nähe und Intimität? Mit solchen Fragen beschäftigt sich
der Sexualwissenschaftler Johannes Fuß. Er leitet das Sexlab – einen
Studienraum, in dem Menschen Sex haben und dabei diskret überwacht
werden. Die Grundlagen von Lust und Erregung messen die Forscher etwa
anhand von Blutwerten, Herzfrequenz oder Hormonausschüttung.
Den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Johannes,
wie man ein Sexlab einrichtet, was Körperwerte verraten, aber auch wer
sich bei ihnen so als Proband meldet. Und die drei sprechen darüber, wie
Robotik und KI beginnen, Sexualität zu verändern.
Mehr zu unserem Gast und weitere Infos
- Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler und leitet das
Institut für forensische Psychiatrie und Sexualforschung der
Universität Duisburg-Essen.
- Das Sexlab ist in einer Doku der 3sat-Sendung »nano« zu sehen:
»Solo-Sex – Von Menschen und Tieren, die masturbieren« (erstmals ab
Minute 07:25)
- Johannes sucht aktuell Teilnehmende für die Studie: Wie verändert
sich das Mikrobiom nach dem Analsex?
- Mehr über das Sexlab und zu weiterer Forschung am Institut von
Johannes Fuß
- In der Folge sprechen wir unter anderem über eine Studie zur
Ausschüttung von Endocannabinoiden bei Masturbation bis zum
Höhepunkt (»The Journal of Sexual Medicine«: Fuß et al., 2017).
Weitere Podcastfolge zum Thema
- »Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich
anfühlt«
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Su Ist das normal?
Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen.
Feedback per Sprachnachricht oder Mail an istdasnormal@zeit.de.
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