40 episodi
- Das am sehnlichsten erwartete Kulturprodukt des Jahres ist kein Film,
keine Serie, kein Buch. Sondern ein Computerspiel. Seit 13 Jahren warten
Fans auf den neuen Teil von »Grand Theft Auto (GTA)«. Nun soll er im
November endlich kommen.
»Grand Theft Auto« setzte mit seiner detailverliebten offenen Welt, dem
Gangster-Setting und seiner US-Gesellschaftskritik immer wieder Maßstäbe
dafür, was Spiele alles erzählen können. »GTA 5«war das sich am
schnellsten verkaufende Unterhaltungsprodukt der Geschichte.
Henrik Oerding hat bereits einen ersten Blick auf das »GTA 6« werfen
können. Der Games-Redakteur der ZEIT hat den Entwickler Rockstar im
schottischen Edinburgh besucht und ist mit dem Chefentwickler Rob Nelson
schon einmal ins Spiel eingetaucht. In der neuen Folge des
ZEIT-Digitalpodcasts »Neustart« erzählt er der Moderatorin Meike Laaff,
was ihm besonders gut gefallen hat, was passiert, wenn man seinen
Protagonisten zu viel Fastfood futtern lässt – und er erklärt, wie aus
einer Spielreihe übers Autoklauen ein derart gigantisches
Popkulturphänomen wurde.
Im »Rabbit-Hole der Woche« berichtet Henrik Oerding von seinem Ausflug
in die Welt der Klapphandys. Und verrät, warum besonders das
ungewöhnliche Format des Samsung Galaxy Z Fold 8 es ihm angetan hat.
Zum Weiterlesen:
- Neues »GTA 6«-Video: »Grand Theft Auto VI – ein ausführlicher Blick«
- Henrik Oerding: »Auf dieses Videospiel wartet die Welt seit 13
Jahren«
- Henrik Oerding und René Wiesenthal (Video): »Wir haben mehr gesehen
als den Netflix-Trailer – drei Erkenntnisse«
- Henrik Oerding: »Zur Karre, zur Freiheit«
- Denis Gießler: »Auf dieses Lebenszeichen haben sehr viele sehr lange
gewartet« (über den GTA-6-Trailer von 2023)
- Achim Fehrenbach: »GTA 5 – große Gangster, große Welt«
- David Hugendick: »Der Himmel ist leer« (über »Red Dead Redemption
2«)
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
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neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
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Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Eine mürrisch guckende Katze, ein Frosch namens Pepe, Köpfe, die aus
Toilettenschüsseln emporsteigen, und eine Zahlenfolge, mit der Kinder
Lehrkräfte zur Verzweiflung treiben: Memes wirken auf den ersten Blick
wie beiläufige Gags, doch dahinter steckt eine der größten politischen
Kräfte im Netz. Davon ist Magdalena Pulz überzeugt. Sie ist freie
Journalistin und Host beim Podcast »Browser History«, in dem es um
legendäre Internetgeschichten geht. Als Meme-Fachfrau ist Pulz
überzeugt: Memes entscheiden mit über Wahlen. Es ist kein Zufall, dass
Donald Trump sie ganz selbstverständlich benutzt. Und sie erzählt auch:
In Indien haben sie in diesem Jahr zum Rücktritt eines Ministers
beigetragen.
Gemeinsam mit »Neustart«-Host Henrik Oerding bespricht sie, wie aus
Memes politische Werkzeuge geworden sind. Waren das nicht ungefähr
gestern noch tanzende Babyanimationen gewesen?
Die beiden gehen der Frage nach, was ein Meme überhaupt zum Meme macht
und weshalb hinter den lustigsten Bildern manchmal tragische Geschichten
stecken. Sie sprechen über die dunkle Seite der Memekultur – über
Provokation und Wut als Köder für Aufmerksamkeit, über russische
Trollarmeen und darüber, wie der Streit über die Rettung des in der
Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy zu einem regelrechten Meme-Krieg
wurde. Außerdem diskutieren sie, warum gerade das Hässliche in der
Netzkultur wieder Konjunktur hat – und ob die ältere Generation von
Meme-Lords tatsächlich Probleme hat, die jüngere überhaupt noch zu
verstehen.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Magdalena Pulz von einem der frühesten
deutschen Memes: dem Staplerfahrer Klaus.
Zum Weiterhören und -lesen:
- »Browser History«: der Podcast von Magdalena Pulz und Dennis Kogel
- »Browser History« (mit Henrik Oerding): 50 Jahre Apple – die Firma,
die niemand kaufen wollte
- Alles Memes zum Nachlesen in der Meme-Datenbank Know Your Meme
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Warum Ihr Kind wegen einer Nummer
ausrastet
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Die große Meme-Rückkehr
- Sara Geisler und Noelle Konate (DIE ZEIT): »Ich war auch mal ein
Klingelton«
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Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Es klingt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Eine künstliche
Intelligenz (KI) verselbstständigt sich und tut Dinge, die niemand von
ihr verlangt hat. Vergangene Woche berichtete das ChatGPT-Unternehmen
OpenAI in einem Blogpost, dass mehrere seiner Modelle in einer
Testumgebung genau das getan haben: Sie brachen aus der isolierten
Umgebung aus und führten einen Cyberangriff auf die Server des
Unternehmens Hugging Face durch – unaufgefordert. Ist das der Moment, in
dem die Warnungen der sogenannten Doomer – also der Menschen, die den
Weltuntergang durch KI vermuten – wahr werden?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin
Eva Wolfangel darüber, was in dem Test wirklich vorgefallen ist. Sie
sprechen darüber, ob Nick Bostroms Gedankenexperiment vom Paperclip
Maximizer hier taugt, was das über die versprochene Zukunft der
selbstständigen KI-Agenten sagt und welche realen Gefahren sich bei dem
Vorfall zeigen. Außerdem diskutieren sie, wie viel an der Sache
Marketing ist, was nun Europas Rolle sein könnte und was der Fall über
OpenAI verrät, das wohl eine Woche lang nichts von dem Ausbruch
mitbekam.
Diese Folge wurde am 29. Juli 2026 aufgenommen. Danach wurde bekannt,
dass die OpenAI-Modelle im gleichen Test noch vier weitere Onlinedienste
attackiert hatten.
Zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Es ist wirklich so gefährlich, wie sie
sagen
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Höchste Zeit
Im Rabbit-Hole der Woche geht es um Tilly Norwood: Die
»KI-Schauspielerin« soll bald in Filmproduktionen mitspielen. Wer steckt
dahinter, und was heißt das für die Filmindustrie?
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sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige
Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich
nutzen, vom iPhone über Instagram bis zu ChatGPT. Der gesellschaftliche
und wirtschaftliche Hype um künstliche Intelligenz verändert diese
Region gerade massiv: Wie denkt man dort über die Gegenwart – und vor
allem über die Zukunft?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit Nicolas Killian,
ZEIT-Korrespondent in San Francisco, über das Weltbild des Silicon
Valley. Die beiden reden darüber, was Deutschland über die Techbranche
regelmäßig falsch versteht, wie der KI-Boom San Francisco verändert und
was Artificial General Intelligence (AGI) und Singularität sind, über
die dort so viele reden. Sie sprechen über rivalisierende Fraktionen in
der KI-Welt, von Doomern über effektive Altruisten bis zu
Akzelerationisten. Außerdem ordnen sie ein, wo diese politisch stehen,
und diskutieren, wie man im Valley auf Europas Wunsch nach digitaler
Souveränität und auf China blickt.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von Gadgets, die den
Sommer besser machen. Darunter: das vielleicht vernünftigste
Smarthome-Gadget, ein Sensor, der teure Wasserschäden verhindern soll.
In der vorherigen Folge: Braucht Europa ein eigenes ChatGPT?
Zum Weiterhören: Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause?
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offenbar der Kurs, auf den die Trump-Regierung setzt. Schon vor einigen
Wochen entschied sie, dass Mythos, das Spitzenmodell der KI-Entwickler
Anthropic, Ausländern nicht mehr zur Verfügung stehen darf. Und auf
Geheiß der Regierung darf nun auch GPT 5.6, die neueste Entwicklung des
Konkurrenten OpenAI, nur von ausgewählten US-Firmen genutzt werden.
Mythos und die abgespeckte Variante für die breite Öffentlichkeit, Fable
5, sind seit dieser Woche wieder freigegeben. Für Europa ist das Ganze
dennoch eine bedrohliche Situation. Denn hierzulande hängt im KI-Sektor
fast alles an Modellen aus den USA.
Wie können sich die EU und Deutschland aus dieser Lage befreien? Wie
kann auch die hiesige Wirtschaft sicher vom KI-Boom profitieren? Fehlt
es hierzulande an einem eigenen KI-Spitzenmodell – oder sollten sich
europäische Firmen lieber auf Nischen-Anwendungen spezialisieren? All
diese Fragen zur richtigen KI-Strategie bespricht Neustart-Host Meike
Laaff mit dem Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern.
Sie reden darüber, welche KI-Fähigkeiten Europa eigentlich schon hat,
was noch fehlt – und was genau an diesen Leerstellen gefährlich ist.
Jakob von Lindern erklärt, warum er das ständige Reden von einer
Jahrhundertanstrengung im KI-Bereich für etwas überzogen hält und
berichtet von eustella, einer neuen KI-App aus Österreich, die eine
unabhängigere Chatbot-Alternative aus Europa werden will.
Im Rabbithole der Woche erzählt Jakob von Lindern vom wundersamen
Aufstieg von Freddy, einem deutschen Fußballfan, der auf der Plattform X
begeistert seine WM-Reise durch die USA dokumentiert. Was wiederum
US-Amerikaner so elektrisiert, dass seine euphorischen Posts über
Countrymusik, Fast-Food-Ketten und die schiere Größe von Tankstellen
millionenfach angesehen werden.
Links zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
- Jakob von Lindern (DIE ZEIT): »Donald Trump zeigt, dass er am
längsten KI-Hebel sitzt«
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): »WWW-Weltmeisterschaft«
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Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich?
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