2004 episodi
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
Extremismus«
Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
»Deutschlandtag« in Bonn
Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
Reformvorschläge
Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
einer
Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage
Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall
Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im
Kriegsfall
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
Tiefe sabotiert haben sollen.
Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
verschwunden.
Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
Alle Folgen finden Sie hier.
Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.
In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
für die Robert-Bosch-Stiftung.
Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen
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Weitere Links:
Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
Nvidia
Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
Demokratie«
Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
»Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante
Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen
Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch
um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035
weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter
sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene
Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den
Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung
kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es,
dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und
hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder
verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra
Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT.
Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am
Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der
sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag
beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur
Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach
finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich
anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner,
den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente
profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann,
erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem
Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die
EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald
Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft.
Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietkerken
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Weitere Links zur Folge:
Verbrenner-Aus in der EU: Deutschland und Frankreich wollen
Verbrenner-Verbot lockern
Elektromobilität: Endlich weg vom Sprit
Altersvorsorge: Bundestag beschließt Frühstartrente
Frühstartrente: Können zehn Euro in ETFs im Monat die Rente retten?
Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es
wird noch schwerer
Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente
haben
EU-Gipfel: Treffen der Staats- und Regierungschefs
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten
viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft
entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich
zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm
Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und
Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die
angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt
werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der
Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und
Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche
forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten
Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das
Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen
Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens
Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und
Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und
skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen.
Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung
vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen
2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte
Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren
alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in
Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora
Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter
Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen
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Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück
Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut der Arbeitgeber
Beitragsschätzung für 2027: Die Beiträge bleiben stabil, nun geht die
Arbeit richtig los
Brustkrebs-Früherkennung: »Abtasten ist keine Früherkennung«
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
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