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  • Was jetzt?

    Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuen

    20/01/2026 | 12 min
    US-Präsident Donald Trump hat in einem Brief an den norwegischen
    Regierungschef Jonas Gahr Støre den Anspruch Dänemarks auf Grönland
    infrage gestellt. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters und
    weiteren Medien vor, Trump behauptet darin, es gebe keinerlei
    schriftliche Belege für Dänemarks Besitzanspruch. Er hatte am Samstag
    angekündigt, ab Februar neue Zölle zu erheben, unter anderem gegen
    Deutschland. Gelten sollen die Strafzölle so lange, bis die betroffenen
    Staaten einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Im Juni solle der
    Zollsatz auf 25 Prozent steigen. Deutschland und weitere ⁠europäische
    Staaten hatten mit Protest auf die Drohung reagiert und ‍Widerstand
    angekündigt. Doch wie blicken China und Russland auf den Streit um
    Grönland? Das ordnen der Redakteur für internationale Politik, Steffen
    Richter, und der Russlandexperte der ZEIT, Maxim Kireev, ein.

    Im Sudan leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger. Die
    Welthungerhilfe der Vereinten Nationen warnt, dass ihre
    Lebensmittelvorräte bis Ende März aufgebraucht sind. Begonnen hat der
    Bürgerkrieg im Sudan vor knapp drei Jahren. In dem ostafrikanischen Land
    kämpft die reguläre Armee gegen die RSF-Miliz, das steht für Rapid
    Support Forces. Über die Lage in Darfur und im Nachbarland Tschad, wo
    viele sudanesische Geflüchtete in Lagern leben, berichtet Jan
    Friedrich-Rust. Er ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Aktion
    gegen den Hunger und war im November und Dezember des vergangenen Jahres
    in der Region Zentral-Darfur und im Tschad unterwegs.

    Und sonst so? Seit 97 Jahren auf der Piste: Österreichs ältester
    Skifahrer

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Drohungen der USA: Donald Trump zweifelt Dänemarks Anspruch auf Grönland
    an

    Konflikt um Grönland: Es reicht!

    Thomas Röwekamp: "America first bedeutet nicht, dass die Nato am Ende
    ist"

    Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan

    Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen

    Sudan: Bürgerkrieg im Sudan

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  • Was jetzt?

    Greift die EU jetzt zur "Handels-Bazooka"?

    19/01/2026 | 10 min
    Die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump verschärfen den
    Konflikt zwischen US-Regierung und Europäischer Union. Als Reaktion auf
    den europäischen Widerstand gegen Trumps Pläne zur Übernahme Grönlands
    kündigte der US-Präsident zusätzliche Strafzölle auf europäische Waren
    an. Ab dem 1. Februar sollen Einfuhren aus Deutschland und weiteren
    EU-Ländern mit zehn Prozent belegt werden, ab Juni stellte Trump sogar
    Zölle von 25 Prozent in Aussicht. Die Spitzen der EU beraten nun über
    mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei rückt auch das sogenannte Instrument zur
    Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen, die "Bazooka des Handels", erneut in den
    Fokus. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt im
    Podcast, wie sinnvoll dessen Einsatz ist und was zehn Prozent Zusatzzoll
    für Deutschland bedeuten würden. 

    Außerdem im Update:

    Die Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos erneut ankurbeln und
    stellt dafür insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Rund 800.000
    Fahrzeuge sollen damit gefördert werden. 

    Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden Spaniens sind
    mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am
    Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba, nachdem
    einer der Züge entgleist war. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar.
    Was bisher dazu bekannt ist, ordnet Antonia Schaefer ein. Sie berichtet
    für die ZEIT aus Spanien. 

    Und sonst so? Hans Zimmer zaubert die Musik zur neuen "Harry
    Potter"-Serie

     

    Skript und Redaktion: Constanze Kainz

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und
    weitere EU-Länder an

    Zollstreit mit den USA: EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93
    Milliarden Euro

    Spanien: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf mindestens 39

    Elektromobilität: Bund fördert E-Autos mit bis zu 6.000 Euro

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  • Was jetzt?

    Gipfel in Davos: Dialog das Motto, Zolldrohung die Realität

    19/01/2026 | 12 min
    In einer angespannten weltpolitischen Lage beginnt morgen im Schweizer
    Davos das fünftägige Weltwirtschaftsforum. Rund 3.000 Teilnehmer aus
    mehr als 130 Ländern werden erwartet, darunter etwa 65 Staats- und
    Regierungschefs sowie Hunderte Spitzenmanager. Erst gestern kündigte
    US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle gegen die europäischen
    Nato-Mitglieder an, die einer US-Übernahme Grönlands entgegenstehen.
    Diese sollen so lange bestehen, bis ein Abkommen über den Kauf von
    Grönland abgeschlossen ist. Im Podcast ordnet Marlies Uken, die
    stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts, ein, ob das
    Weltwirtschaftsforum mehr ist als ein Debattentreffen und wie Europa mit
    Trumps Zollandrohungen umgehen könnte.

    Seit gut einem Jahr führt Machthaber Ahmed al-Scharaa Syrien, nachdem
    Langzeitdiktator Baschar al-Assad von Al-Scharaas Miliz gestürzt wurde.
    Und auch der neue Machthaber ist hochumstritten. Zuletzt gab es erneut
    Kämpfe mit kurdischen Kräften in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Kommt
    es hier zu einer erneuten Eskalation und wie glaubwürdig ist Al-Scharaas
    Wandel vom Gotteskrieger zum sich gemäßigt gebenden Präsidenten? Das
    ordnet Anna-Theresa Bachmann, die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist,
    im Podcast ein.

    Und sonst so? Krapfen mit Weißwurst und Senf

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Global Risks Report: Sorge vor wirtschaftlichen Auseinandersetzungen ist
    gestiegen

    Reaktionen auf Trumps Zollankündigung: "Wir lassen uns nicht
    einschüchtern"

    Konflikt um Grönland: Es reicht!

    Aleppo: Tausende flüchten vor möglicher Offensive gegen Kurden in Syrien

    Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über
    mögliche Rückkehr von Syrern sprechen

    Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden

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  • Was jetzt?

    Was hat Trumps neues Gazakomitee vor?

    18/01/2026 | 12 min
    Die US-Regierung hat die zweite Phase des von Präsident Donald Trump
    vorgelegten Plans für den Gazastreifen ausgerufen. Vorgesehen ist, dass
    künftig eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug
    die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung
    soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen
    Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Es soll
    den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau und die künftige
    Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu
    erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale
    Korrespondentin der ZEIT.

    Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen
    Nahverkehr zu integrieren. Verkehrsplaner betrachten urbane Seilbahnen
    als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in
    Bonn, Herne und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen
    darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig
    und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International
    sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz oder Paris. Max
    Rauner analysiert, wie realistisch Seilbahnen als Alternative zu Bus und
    Bahn tatsächlich sind. 

    Und sonst so? High January statt dry January

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge

    OK, America? / US-Außenpolitik: Amerikas neue Welt(un)ordnung

    Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza

    OK, America? / Donald Trump und Nahost: Trumps internationaler Triumph

    Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im
    Nahost-Friedensprozess

    Wiederaufbau in Gaza: Wo anfangen?

    Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde

    Nahost: US-Regierung benennt Mitglieder des Friedensrats für Gaza

    Tony Blair: "Entweder du stürzt die Verhältnisse um – oder sie stürzen
    dich"

    Klimaschutz: "Es braut sich ein Sturm zusammen"

    Gazakrieg: US-Außenminister sagt Israel "unerschütterliche
    Unterstützung" zu

    Jared Kushner: Der geschickte Mr. Kushner

    Seilbahn: Drahtseilakt

    ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? / Urbane Seilbahnen: Mit der Seilbahn
    zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?

    Frankreich: Paris eröffnet erste Stadtseilbahn für Vororte

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    Was das Mercosur-Abkommen für die Welt bedeutet

    17/01/2026 | 14 min
    Nach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das
    Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur
    verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das
    Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die
    Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas
    bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt:
    Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene
    Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf
    Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben
    wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck.

    In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt
    die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom
    Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der
    Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung
    öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut
    Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan
    Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt.
    ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist,
    dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann. 

     

    Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen

    EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum
    stellen

    Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig

    Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden

    Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

    Marine Le Pen: Marine Le Pens Revanche

    Marine Le Pen: Ein Gericht schreibt Geschichte

    Marine Le Pen: Prozess gegen Le Pen entscheidet über ihre
    Präsidentschaftskandidatur

    Prozess gegen Marine Le Pen: Le Pens Kampf gegen ihren politischen Tod

    Rassemblement National: Jünger, radikaler und noch beliebter

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