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  • Was jetzt?

    65 Jahre Mauerbau: Die blinden Flecken des Erinnerns

    13/08/2026 | 12 min
    Vor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer und
    damit die endgültige Abriegelung der Grenze zwischen Ost- und
    Westberlin. Die Erinnerung an die DDR und die deutsche Teilung ist bis
    heute unterschiedlich geprägt. Die SED-Opferbeauftragte des Bundestages,
    Evelyn Zupke, fordert deshalb einen stärkeren Fokus auf die
    DDR-Geschichte im Schulunterricht und unter anderem verpflichtende
    Besuche von Gedenkstätten. Wie man Menschen für die Geschichte der DDR
    sensibilisieren kann, erläutert Evelyn Zupke im Podcast. 

    Die Kölner Sozialarbeiterin Eva Maria Michelmann hat mit der ZEIT über
    ihre monatelange Haft in Syrien gesprochen. Sie war im Januar gemeinsam
    mit ihrem Kollegen Ahmet Polat festgenommen worden und wurde nach
    eigenen Angaben in sechs verschiedene Gefängnisse in Aleppo, Idlib und
    Damaskus gebracht. Einen Großteil der 152 Tage habe sie in Isolation
    verbracht. Michelmann warf dem syrischen Übergangsregime unmenschliche
    Haftbedingungen vor. Warum Michelmann überhaupt verhaftet wurde, erklärt
    Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Die Deutschen sind nicht die größten Liegenreservierer.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge: 

    Der DDR-Podcast: Wie war das im Osten?

    Wiedervereinigung: Gestohlene Biografien

    DDR im Schulunterricht: In einem Land vor ihrer Zeit

    Berliner Mauer: Stiftung fordert mehr Schulunterricht zur DDR-Geschichte

    Eva Maria Michelmann: In Syrien inhaftierte Deutsche Eva Maria
    Michelmann ist frei

    Eva Maria Michelmann: Freigelassene Kölnerin spricht erstmals über Zeit
    in syrischer Haft

    Rojava: Wo ist Eva-Maria Michelmann?

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  • Was jetzt?

    Brille auf: Europa blickt zur Sonne (Update)

    12/08/2026 | 10 min
    Am Abend ist in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis zu
    beobachten. Sie beginnt je nach Standort ab etwa 19:11 Uhr, das Maximum
    wird zwischen 20:05 und 20:18 Uhr erreicht. In Deutschland ist sie
    partiell sichtbar. Je nach Region werden 84 bis 90 Prozent der Sonne vom
    Mond bedeckt. Eine totale Sonnenfinsternis ist in Teilen Islands und
    Spaniens sowie in Grönland zu sehen.  Die Sonne darf egal von wo aus
    dabei nur mit einem geeigneten Sonnenschutzfilter betrachtet werden. Wie
    stark die Sonne bedeckt ist, was bei der Beobachtung noch zu beachten
    ist und mit welchem Hilfsmitteln sie ein geeignete Sehhilfe bauen, das
    erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT.

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte nach der Landtagswahl in
    Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen. Sahra
    Wagenknecht und die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali haben erneut
    erklärt, dass sie eine Abwahl der CDU anstreben und sich einen
    überparteilichen Ministerpräsidenten vorstellen. Wagenknecht bezeichnete
    die Brandmauer zur AfD als gescheitert und sagte, es sei undemokratisch,
    eine Partei mit mehr als 40 Prozent auszugrenzen. Möglich wäre eine Wahl
    des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit einfacher Mehrheit im
    dritten Wahlgang, wenn sich das BSW enthalten dort würde. Siegmund lehnt
    dieses Szenario allerdings ab. Voraussetzung wäre zudem, dass das BSW in
    den Landtag einzieht. Wie realistisch das ist, ordnet Christian Endt,
    stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung ein.

    Außerdem im Update: Zum Angriff mit Drohnen auf den Flughafen
    Leipzig/Halle gibt es neue Hinweise. In Kursdorf, wenige hundert Meter
    vom Flughafen entfernt, hörte ein Zeuge am Abend kurz vor dem Fund der
    Sprengstoffdrohne einen Knall. Ermittler fanden dort später
    Explosionsspuren und Geräte, die möglicherweise das Drohnensignals
    verstärkt haben könnten. Ob die Explosion mit dem Angriff zusammenhängt
    und möglicherweise der Spurenverwischung diente, ist bislang unklar.

    Und sonst so: Männer vor: Bei Bumble dürfen jetzt auch Männer zuerst
    schreiben

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Wie man eine Lochkamera baut

    Sonnenfinsternis: Hier können Sie die Sonnenfinsternis sehen

    Astronomisches Ereignis: Als die Sonnenfinsternis unser
    Jahrhundertmoment war

    Sonnenfinsternis: Totale Sonnenfinsternis in Teilen Europas erwartet

    Fakten zur Sonnenfinsternis: 20 Fakten, mit denen Sie beim
    Sonnenfinsternis-Gucken angeben können

    Sahra Wagenknecht und Alice Weidel: Das BSW hat der AfD einen großen
    Gefallen getan

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine
    Alleinregierung schwindet

    Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens

    AfD: Alice Weidel zeigt sich bereit für Gespräche mit dem BSW

    Anschlag in Leipzig: Eine Explosion – in der Nähe des Flughafens, am
    Abend des Drohnenfunds

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  • Was jetzt?

    Der neue BND: abschrecken, zurückhacken, sabotieren

    12/08/2026 | 12 min
    Die deutschen Nachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen. Die
    Bundesregierung stimmt über einen entsprechenden Reformvorschlag ab, um
    ihn in den Bundestag einzubringen. Laut einem Anfang Juli
    veröffentlichten Entwurf sollen die Nachrichtendienste unter anderem in
    Zukunft aktiv eingreifen dürfen, wenn sie Gefahren wie etwa einen
    Hackerangriff erkennen. Ob mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste
    auch für mehr Sicherheit sorgen können, ordnet Fabian Reinbold,
    politischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    Das türkische Parlament will die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK
    mit einem neuen Gesetz auflösen. Zwischen der kurdischen PKK und dem
    türkischen Staat herrschte jahrzehntelang ein Konflikt, der auch mit
    Waffengewalt ausgetragen wurde. Mit dem neuen Gesetz treibt das
    türkische Parlament ein Ende des Konflikts voran. Was bedeutet ein
    offizielles Ende des Konflikts für die Kurden in der Türkei? Die Antwort
    auf diese Frage gibt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? KI-Pfarrer antwortet auf Fragen zu Gott

    Moderation und Produktion:Azadê Peşmen

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links:

    BND und Verfassungsschutz: CDU-Politiker fordert mehr Rechte für
    Nachrichtendienste

    Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
    für seine Behörde

    Anschlag in Leipzig: Wir sind nicht wehrlos

    Türkei: Türkisches Parlament beschließt Gesetz zur Auflösung der PKK

    Istanbul: Türkische Parlamentarier besuchen PKK-Gründer Öcalan im
    Gefängnis

    Kurdistan: PKK kündigt Abzug aller Kämpfer aus der Türkei an

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  • Was jetzt?

    Darf in Russland noch jemand gegen Putin antreten? (Update)

    11/08/2026 | 10 min
    Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach
    bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet,
    mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind
    die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche
    Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist
    betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la
    Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere
    Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben
    Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt
    ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in
    Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet.

    Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko
    von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei
    trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des
    russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt
    hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko
    unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine
    Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die
    Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten
    Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt
    hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und
    fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die
    Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas
    werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
    der ZEIT.

    Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in
    Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen
    Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad
    lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere
    hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode
    verurteilt.

     

    Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

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    Weitere Links zur Folge: 

    Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach
    Erdbeben in Kolumbien

    Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens
    vereidigt

    Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten
    Notstand aus

    Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in
    Russland

    Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei
    von Wahl aus

    Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind

    Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei
    Jabloko auf

    SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen
    Parteispitze

    Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode
    verurteilt

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    Mekka-Pakt: Das neue Verteidigungsbündnis im Nahen Osten

    11/08/2026 | 13 min
    Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen
    Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft
    eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle
    drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am
    Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das
    Abkommen an die Region sendet.

    Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte
    Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen
    Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre
    lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen
    Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe
    von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28
    Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat
    einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das
    Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht.

    Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln
    zu tappen.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen
    Verteidigungspakt

    Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit
    Saudi-Arabien und Pakistan

    Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge
    Nato-Beistandsverpflichtung

    Landarztquote: »Damals war ich naiv«

    Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System

    Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland
    eingeschrieben

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