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  • Was jetzt?

    Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte

    11/06/2026 | 12 min
    Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
    nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
    drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
    ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
    auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
    USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
    zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
    mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
    Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
    wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
    Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
    bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
    Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.

    In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
    Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
    mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
    mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
    Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
    vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
    Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
    Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
    reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
    Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.

     

    Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen?

    Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal!

    New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus

    WM 2026: Feindschaftsspiel

    Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und
    nichts geschah

    Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser
    Kitas

    Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
    vielleicht so verdient

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  • Was jetzt?

    Wer steckt hinter den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast?

    10/06/2026 | 11 min
    Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils
    schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut
    Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im
    Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher
    zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem
    Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen
    Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT. 

    Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt.
    Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano.
    Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist,
    erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im
    Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern
    zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«. 

     

    Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Nordirland: Vereint in Feindschaft

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

    Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt

    Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen"

    Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond

    Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond

    Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein
    Deutscher

    Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr
    schade"

    Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite

    Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell
    Mythos

    Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen
    Marketingtrick«

    Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von
    künstlicher Intelligenz

    Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
    Westjordanland vor

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  • Was jetzt?

    Enttäuschte Arbeitgeber, buhrufende Gewerkschaften: Was bringt das Treffen im Kanzleramt?

    10/06/2026 | 11 min
    Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die
    Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern
    stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter
    von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin
    Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und
    sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit
    Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere
    Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem
    Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch
    die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber
    mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
    ZEIT. 

    Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams
    beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte
    Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet
    darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter
    verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in
    verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt
    eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte
    Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im
    Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu
    Reformvorschlägen auf

    Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur
    für die Superreichen nicht«

    Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin

    Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das«

    El Niño: Da braut sich was zusammen

    Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor

    El Niño: Weltwetterorganisation sieht Hinweise auf starkes
    El-Niño-Ereignis

    El Niño: Das neue Extrem

    »Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto?

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  • Was jetzt?

    FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)

    09/06/2026 | 11 min
    Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
    Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
    beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
    Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
    Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
    Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
    einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
    gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
    sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.

    Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
    wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
    Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
    40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
    waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
    um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
    Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
    Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
    durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.

    Außerdem im Update:

    2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
    85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
    des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
    motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
    dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
    motivierter Kriminalität bilde.

    Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
    zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
    man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
    Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
    November abgesagt worden.

    Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel, Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    FCAS: Zurück in die Zukunft

    Kampfjet-Projekt FCAS: Das Projekt, das nicht zu retten war

    FCAS: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS ist gescheitert

    Brand in Umspannwerk: Bundesinnenminister Dobrindt geht von
    Brandanschlag in Reutlingen aus

    Feuer in Umspannwerk: Alle Haushalte in Reutlingen haben wieder Strom

    Baden-Württemberg: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in
    Reutlingen

    Politisch motivierte Kriminalität: Dobrindt bewertet rechtsextrem
    motivierte Gewalt als »größte Gefahr«

    S21: Stuttgart 21 könnte erst 2031 in Betrieb gehen

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  • Was jetzt?

    Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt

    09/06/2026 | 11 min
    Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen
    zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster
    Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch
    veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung
    »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber
    auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor
    Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim
    Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen
    Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt
    das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der
    China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling.

    Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur
    Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das
    Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die
    verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die
    Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die
    Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit
    schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken
    und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die
    Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere
    Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann
    mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann,
    schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein.

    Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea
    eingetroffen

    Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea

    Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt

    Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz

    Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für
    Entgelttransparenz

    Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr

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