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  • Was jetzt?

    Proteste nach Tod bei Polizeieinsatz in Italien (Update)

    21/07/2026 | 10 min
    In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu
    Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines
    42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna.
    Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer
    Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um
    Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die
    Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits
    nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George
    Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt
    hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein.

    2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt
    gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild
    »Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des
    Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
    (CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126
    Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen
    nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im
    Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai
    Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer
    Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im
    Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium
    mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.

    Und sonst so? Brillentrends

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Hier finden Sie Hilfe

    Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge
    unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111
    0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz

    Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna

    Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras
    umbringt

    Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen
    Missbrauchs gezählt

    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als
    Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt

    Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid

    Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der
    Türkei vor

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  • Was jetzt?

    Wer folgt auf Jens Spahn?

    21/07/2026 | 13 min
    Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
    Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
    Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
    Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
    damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
    Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
    geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
    ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
    Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
    der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
    hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
    Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
    Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
    Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
    selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
    geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
    Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
    für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
    und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
    würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
    abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
    recherchiert.

    Und sonst so? WM-Babys

    Transparenzhinweis: Wir haben wegen eines Fehlers im Newsblock eine
    Nachricht aus der Folge entfernt. 

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?

    Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt

    Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet

    Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
    Pflegezusatzversicherung?

    Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft

    Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten

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  • Was jetzt?

    Großbritannien: Neuer Premier, alte Probleme (Update)

    20/07/2026 | 10 min
    Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer
    Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das
    Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die
    Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor
    welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen
    Bittner.

    Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf
    oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der
    Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen
    3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie
    aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich
    Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David
    Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT. 

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen
    Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro
    verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung,
    unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent
    genug von der Plattform entfernt. 

     

    Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer?

    Andy Burnham: Der König des Nordens

    Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben

    Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte

    Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte
    in Deutschland

    Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente
    zu kürzen«

    Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet

    Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen

    Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance

    Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und
    hohe Dunkelziffer

    AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler
    AliExpress

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  • Was jetzt?

    Liquide trotz Sanktionen: So finanziert sich das iranische Regime

    20/07/2026 | 12 min
    Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
    Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
    Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
    Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
    US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
    das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
    finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
    die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
    Omid Rezaee im Podcast.

    Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
    Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
    Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
    Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
    Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
    gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
    noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
    zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
    einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
    Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
    vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.

    Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst

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  • Was jetzt?

    Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn sein Amt kostet

    19/07/2026 | 12 min
    CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
    Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
    Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
    er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
    mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
    Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
    gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
    Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
    entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
    Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.

    Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
    die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
    New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
    Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
    den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
    Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
    das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
    Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
    Sportredaktion der ZEIT ein.

     

    Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar

     

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    Weitere Links zur Folge: 

     

    Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück

    Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
    wird

    Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn

    Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum

    Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
    geregelt ist

    Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
    vor

    Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?

    Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
    WM

    Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?

    WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter

    Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
    tritt er sie kaputt

    Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«

    Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«

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