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  • Was jetzt?

    Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat

    16/10/2026 | 13 min
    Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten
    viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft
    entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich
    zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm
    Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und
    Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die
    angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt
    werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der
    Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und
    Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche
    forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten
    Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das
    Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen
    Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens
    Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und
    Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und
    skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen. 

    Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung
    vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen
    2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte
    Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren
    alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in
    Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora
    Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger?

     

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter

    Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück

    Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut der Arbeitgeber

    Beitragsschätzung für 2027: Die Beiträge bleiben stabil, nun geht die
    Arbeit richtig los 

    Brustkrebs-Früherkennung: »Abtasten ist keine Früherkennung«

    Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen

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  • Was jetzt?

    Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update)

    15/10/2026 | 11 min
    Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die
    Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das
    Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX
    angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen
    zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass
    wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen
    ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an
    der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten
    Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden
    Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das
    ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein.

    Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone:
    Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet
    möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und
    es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein
    Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig
    einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz
    beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in
    Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim
    Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start
    voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche
    Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist,
    erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT.

    Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen
    SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit
    Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover
    wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird
    unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen
    vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück.

    Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen

    Moderation und Produktion: Philipp Moser
    Redaktion: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Emilia Portwich
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  • Was jetzt?

    Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann

    15/10/2026 | 12 min
    Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine
    verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf
    genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande
    gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine
    konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich
    aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten:
    Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer
    dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus
    Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort
    der ZEIT.

    Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den
    Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein
    Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch
    höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von
    den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung
    ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie
    andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen
    könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    ein.

     

    Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen 

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen
    der AfD

    AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen

    Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD
    nicht nur der Union schadete

    Migrationspolitik: Das große Asylchaos

    Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf

    EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg?

    Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich
    völlig neu aufzustellen

    Brüssel: EU-Kommission schlägt zwei Billionen Euro Etat für sieben Jahre
    vor

    Bundestag: Friedrich Merz’ Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Video

     

     

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  • Was jetzt?

    Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)

    14/10/2026 | 11 min
    Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die
    deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und
    Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und
    der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten,
    analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.

    Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine
    Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa
    Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum
    Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun
    gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann
    aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer
    geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf
    zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der
    Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.

    Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt
    AfD-BSW-Antrag zur Ukraine

    Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei

    Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak
    Grundlage für Sondierungen

    Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
    in Berlin

    Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den
    Weg

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  • Was jetzt?

    Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?

    14/10/2026 | 13 min
    Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer
    Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im
    September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier
    Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen
    zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der
    Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische
    Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung
    seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen
    Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann,
    Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in
    Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen
    künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele
    Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer
    dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von
    Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die
    betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle
    Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof
    eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet
    ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein.

     

    Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond«

    Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt?

    Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung

    Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische
    Kriegsführung als »Wahnsinn«

    Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen

    Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern
    rein

    Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück

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