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  • Was jetzt?

    AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Ein politisches Erdbeben und die Folgen

    07/09/2026 | 13 min
    Die AfD hat die die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem
    historischen Ergebnis gewonnen. Mit 43,8 Prozent der Stimmen wird damit
    zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine gesichert
    rechtsextreme Partei stärkste Kraft auf Landesebene. Mit deutlichem
    Abstand folgt die CDU mit 17,2 Prozent auf Platz zwei, dahinter reihen
    sich Grüne, SPD und Linke mit jeweils ungefähr neun Prozent der Stimmen
    ein. Das BSW nimmt die Fünfprozenthürde knapp. August Modersohn, der
    stellvertretende Ressortleiter des ZEIT-Politikressorts, berichtet
    direkt aus Magdeburg, was nun auf das Land zukommen könnte.

    Bundeskanzler Friedrich Merz ist erst spät in den Wahlkampf in
    Sachsen-Anhalt eingestiegen, doch dass er seiner CDU für Rückenwind
    gesorgt hat, bezweifeln Viele. Parteiübergreifend machen viele den
    Kanzler und den Kurs der Bundes-CDU mitverantwortlich für den AfD-Sieg.
    Welchen Anteil haben Friedrich Merz und seine umstrittenen
    Sozialreformen am Wahlausgang in Sachsen-Anhalt? Und was bedeutet das
    Ergebnis für die anstehenden Landtagswahlen in Berlin und
    Mecklenburg-Vorpommern? Das ordnet Fabian Reinbold, der politische
    Korrespondent der ZEIT bei Was jetzt?, ein.

    Und sonst so? So verlernen wir das Freundesein als Erwachsene nicht.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Sachsen-Anhalt-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
    Sachsen-Anhalt

    Liveblog: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: BSW zeigt sich offen für
    punktuelle Zusammenarbeit mit AfD

    Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt: AfD profitiert von der hohen
    Wahlbeteiligung

    Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm

    Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual

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  • Was jetzt?

    Mit Rekordergebnis: AfD triumphiert in Sachsen-Anhalt (Wahlspezial)

    06/09/2026 | 12 min
    Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei
    erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten
    Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der
    Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5
    Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden
    Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl
    2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit
    8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW
    es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf
    Prozent. 

    AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis:
    »Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum
    besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren
    kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des
    Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an,
    die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven
    Kräfte ausgestreckt.

    Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und
    Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning,
    Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf
    Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual

    Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung

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  • Was jetzt?

    Wahl in Sachsen-Anhalt: Woher kommt die Wut?

    06/09/2026 | 12 min
    Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag
    gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her
    ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und
    strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen
    Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen
    geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin
    wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten
    über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht
    ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast.

    Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe
    Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet
    veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte
    Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast
    spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der
    Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was
    Betroffene jetzt tun können.

    Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der
    IFA

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken«

    »Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?

    Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
    obwohl hier alles okay ist«

    Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung
    nach Cyberangriff in Berlin

    Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und
    jetzt?

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  • Was jetzt?

    Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet

    05/09/2026 | 12 min
    In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro
    Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli
    kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das
    spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über
    Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten
    warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig
    zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und
    vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet
    ZEIT-Autorin Julia Macher ein.

    Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und
    die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende
    grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden
    Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen
    sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es
    Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit
    den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend
    müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann
    die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.

     

    Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel  

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta
    Vorwürfe gegen Russland und Israel

    Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss

    Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?

    Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz

    Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische
    Migrationspolitik

    Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa

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  • Was jetzt?

    Thüringer BSW zerfällt – was Sachsen-Anhalt damit zu tun hat (Update)

    04/09/2026 | 11 min
    In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der
    BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um
    Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition
    trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)
    hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte
    ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der
    BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung
    nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion
    weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter
    im Politikressort der ZEIT.

    In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen
    möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in
    Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun
    auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines
    Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden.
    Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe.
    Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter
    bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus

    Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen
    weiterregieren

    BSW: Machtfaktor Wagenknecht

    Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen

    Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert
    werden muss«

    Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
    wissen

    Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues
    Sicherheitszentrum einrichten

    Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem
    »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen

    Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?

    Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu

    Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht

    TikTok: Wie wird man GeoGuessr?

     

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