Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier
nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den
drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der
ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber
auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den
USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in
zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen
mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die
Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber
wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft
Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump
bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz
Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein.
In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite
Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der
mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor
mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll.
Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien
vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst.
Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von
Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe
reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter
Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres.
Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es
vielleicht so verdient
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