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    Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen

    07/05/2026 | 13 min
    In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in
    England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und
    Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche
    Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland
    und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die
    Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei
    zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem
    Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen
    Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein
    Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate
    verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert
    von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das
    Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT in London.

    Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut
    Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt.
    Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung
    kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
    Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung,
    räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition
    ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung
    an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die
    Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein
    historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr
    schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent
    der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht
    dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen
    könnte.

    Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Fabian Scheler, Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Labourpartei: Labour in der Krise

    Nachwahl bei Manchester: Das ist nicht irgendeine Regierungsschlappe

    Umfragen zu den Parteien: So schnell hat sich Merz unbeliebt gemacht

    Vertrauensfrage und Minderheitsregierung: Es geht nicht ohne

    Ein Jahr Schwarz-Rot: Bärbel Bas spricht vom »Ringen um jeden
    Kompromiss« in der Regierung

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  • Was jetzt?

    Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)

    06/05/2026 | 10 min
    Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer
    Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten
    vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche
    Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36
    Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten
    Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe.
    ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon
    lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse.

    Seit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an
    Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem
    Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere
    Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer
    Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte
    mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die
    Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der
    Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht
    in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der
    Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die
    Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der
    ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel.

    Außerdem im Update:

    US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für
    beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«)
    seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein
    Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der
    ZEIT, Rieke Havertz.

    Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration!

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen

    Rechtsextremer Jugendbund: Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur
    »Führerschule«

    Rechtsextremismus: Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in zwölf
    Bundesländern

    Hantavirus: Präsident der Kanaren will Kreuzfahrtschiff nicht anlegen
    lassen

    Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit
    Hantavirus nicht aus

    Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf
    Kreuzfahrtschiff

    USA und Iran: Marco Rubio erklärt Militäreinsatz im Iran für beendet

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  • Was jetzt?

    Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz

    06/05/2026 | 12 min
    Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die
    selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte
    Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag
    brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der
    Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des
    Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die
    die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung
    des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz.

    Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen
    Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die
    russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige
    Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der
    ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der
    Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit
    auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung
    gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für
    internationale Politik.

    Und sonst so? Gestohlene Brieftauben

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein

    Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition
    nicht beruhigen

    Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
    flächendeckend verteidigt zu werden«

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  • Was jetzt?

    Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)

    05/05/2026 | 8 min
    Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag
    will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen
    Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor
    wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein
    Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT,
    berichtet aus Leipzig.

    Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem
    Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen
    Stimmen. 

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am
    Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir
    auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen
    Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird.

    Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein
    Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte
    in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die
    Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte.

    Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches
    Politorchester.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist

    Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind«

    Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster
    Widersacher

    Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein?

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  • Was jetzt?

    Leipzig unter Schock

    05/05/2026 | 14 min
    Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung.
    Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs
    berichtet vom Ort des Geschehens.

    Die Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre
    Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige
    Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant
    ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere
    Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von
    Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt
    worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den
    gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt
    Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich
    Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als
    Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März
    ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen
    den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns
    und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam
    Lau.

    Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres
    deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und
    sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump
    kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch
    umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte
    das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs
    bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen.
    Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen
    Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des
    US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut
    US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und
    Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen,
    mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die
    drohenden Fähigkeitslücken bei der konventionellen Verteidigung
    schließen können, was sie dabei von der Ukraine lernen und wie sie
    unabhängig von den USA werden, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Pints and Ponytails.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Jens Spahn: Was Spahn schützt

    Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein?

    Jens Spahn und Matthias Miersch: "Homosexuell, das klingt für mich
    furchtbar. Steril" – "Das geht mir genauso"

    Donald Trump: Trumps Drohungen sollten mit Gegenmaßnahmen beantwortet
    werden

    US-Truppenabzug aus Deutschland: Trump bestraft Merz

    US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten
    abziehen

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