2034 episodi
- Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg könnte in Deutschland eine
rechtsextreme Partei ein Bundesland regieren. Nach ihrem deutlichen Sieg
sehen viele einen Regierungsauftrag bei der AfD. Was bedeutet der
historische Erfolg der Rechtsextremen für Deutschland? Und was für
unsere Demokratie? Diese und weitere Fragen beantwortet
ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner im Podcast.
Nach einem Jahr endet am heutigen Dienstag die Amtszeit von Annalena
Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung – sie war erst die
fünfte Frau in dieser Position. Zum Abschied hat sie der ZEIT in New
York ein Interview gegeben. Geführt hat das Interview unter anderem
Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast blickt sie auf
Baerbocks Zeit bei den Vereinten Nationen zurück und zieht Bilanz,
welche Akzente die frühere Außenministerin in ihrem Amt setzen konnte.
Und sonst so? Calw baut Riesenrutsche ins Stadtzentrum.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm
CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter
Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Starrt nicht auf diese Wähler. Starrt
darauf, was sie erzählt bekommen
Annalena Baerbock: »Die Kombi prominent, meinungsstark und feminin
triggert besonders«
New York: Annalena Baerbock wird offenbar Professorin an Columbia
University
Annalena Baerbock bei Jon Stewart: Eine Deutsche im Humor-Ausland
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz stand in Sachsen-Anhalt nicht zur Wahl, im
Wahlkampf wurde er nach Ansicht von Kritikern geradezu versteckt. Laut
dem ZDF glauben fast 90 Prozent der Befragten, eine bessere
Bundespolitik hätte den AfD-Triumph verhindert. Nach Merz’ heutiger
Pressekonferenz zur Wahlniederlage stellt sich die Frage: Welche Folgen
hat das Ergebnis für ihn, seine Regierung und den Reformkurs? Das
analysiert Chefkorrespondentin und Merz-Kennerin Tina Hildebrandt im
Podcast.
Im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt fehlen der AfD drei Sitze zur
absoluten Mehrheit. Tilmann Steffen aus dem Politikressort der ZEIT
erklärt im Podcast, welche Machtoptionen die AfD hat und was passieren
könnte, wenn sie keine Regierungsmehrheit findet. Und
ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto ordnet ein, welche Rolle das BSW,
das überraschend ebenfalls in den Landtag eingezogen ist, spielen
könnte.
Und: Als Reaktion auf die deutschen Sanktionen nach dem Drohnenangriff
auf den Leipziger Flughafen muss das deutsche Generalkonsulat in St.
Petersburg bis zum 18. September schließen. Das gab das russische
Außenministerium bekannt.
Und sonst so? Das Finanzamt hat Einfache Sprache entdeckt.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz: Warum Friedrich Merz jetzt Habermas lesen sollte
CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter
Sven Schulze: Schock! Schwere! Not!
Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Merz mobilisiert – für die AfD
Wahl in Sachsen-Anhalt: Wie geht es jetzt nach der Wahl weiter?
AfD in Sachsen-Anhalt: Das sind Siegmunds Machtoptionen
BSW in Sachsen-Anhalt: Im Zweifel für die AfD
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Fast überall in Sachsen-Anhalt hat die AfD gewonnen. Erstmals könnte ein
AfD-Politiker Ministerpräsident werden. »Jetzt – ist der Ernstfall«,
sagt Robert Pausch, politischer Korrespondent der ZEIT und Host von »Was
jetzt? – Der Wahlkreis«.
Am Tag nach der Wahl kommentiert er bei »Was jetzt?« das Ergebnis: »Zum
ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik steht eine
rechtsextreme Partei unmittelbar davor, politische Macht in Deutschland
zu erlangen. Das ist keine Hysterie, keine Panikmache, kein falscher
Vergleich, wie es dann so oft heißt. Es ist einfach eine nüchterne
Beschreibung der Realität.«
Moderation: Robert Pausch
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Constanze Kainz
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die AfD hat die die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem
historischen Ergebnis gewonnen. Mit 43,8 Prozent der Stimmen wird damit
zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine gesichert
rechtsextreme Partei stärkste Kraft auf Landesebene. Mit deutlichem
Abstand folgt die CDU mit 17,2 Prozent auf Platz zwei, dahinter reihen
sich Grüne, SPD und Linke mit jeweils ungefähr neun Prozent der Stimmen
ein. Das BSW nimmt die Fünfprozenthürde knapp. August Modersohn, der
stellvertretende Ressortleiter des ZEIT-Politikressorts, berichtet
direkt aus Magdeburg, was nun auf das Land zukommen könnte.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist erst spät in den Wahlkampf in
Sachsen-Anhalt eingestiegen, doch dass er seiner CDU für Rückenwind
gesorgt hat, bezweifeln Viele. Parteiübergreifend machen viele den
Kanzler und den Kurs der Bundes-CDU mitverantwortlich für den AfD-Sieg.
Welchen Anteil haben Friedrich Merz und seine umstrittenen
Sozialreformen am Wahlausgang in Sachsen-Anhalt? Und was bedeutet das
Ergebnis für die anstehenden Landtagswahlen in Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern? Das ordnet Fabian Reinbold, der politische
Korrespondent der ZEIT bei Was jetzt?, ein.
Und sonst so? So verlernen wir das Freundesein als Erwachsene nicht.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Sachsen-Anhalt-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt
Liveblog: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: BSW zeigt sich offen für
punktuelle Zusammenarbeit mit AfD
Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt: AfD profitiert von der hohen
Wahlbeteiligung
Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei
erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten
Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der
Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5
Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden
Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl
2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit
8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW
es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf
Prozent.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis:
»Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum
besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren
kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des
Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an,
die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven
Kräfte ausgestreckt.
Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und
Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning,
Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf
Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst
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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker
Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual
Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung
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