2026 episodi
- Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer
Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das
Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die
Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor
welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen
Bittner.
Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf
oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der
Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen
3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie
aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich
Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David
Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen
Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro
verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung,
unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent
genug von der Plattform entfernt.
Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer?
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte
in Deutschland
Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente
zu kürzen«
Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet
Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen
Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance
Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und
hohe Dunkelziffer
AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler
AliExpress
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
Omid Rezaee im Podcast.
Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.
Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.
Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
Sportredaktion der ZEIT ein.
Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
wird
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
WM
Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?
WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter
Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
tritt er sie kaputt
Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«
Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit
dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im
Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf
Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum
passiert das immer öfter?
Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in
Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum
des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine
Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge
Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und
ihrem Glück zu suchen.
Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn
wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise
nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen
ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner
Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er
durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei
begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber
Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden.
Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er
wirklich der Erste?
Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem
Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und
die Suche nach Patient null.
Skript und Moderation: Imre Balzer
Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth
Schnitt und Produktion: Markus Gläser
Redaktion:Ole Pflüger
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs-
und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen
geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“
kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr
antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche
Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte
hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und
kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem
Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die
Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit
kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die
Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“
umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen
Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor,
dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich
mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten
für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische
Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der
BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen
und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im
Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue
Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die
Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die
Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet
Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit
vor
»Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach
Auftrittsabsage durchs ZDF
Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben
Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine Behörde
Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken?
Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte«
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