2011 episodi
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Verantwortlichen für hybride
Angriffe auf Deutschland mit Konsequenzen gedroht. Anlass ist unter
anderem der Fund einer Sprengstoffdrohne. Merz betonte, Deutschland sei
zunehmend ins Visier hybrider Angreifer geraten. Offiziell wurde bislang
kein Verantwortlicher genannt, der Verdacht richtet sich jedoch gegen
Russland. Merz kündigte an, dass die Urheber solcher Angriffe »dafür
bezahlen« würden. Wie mögliche Reaktionen der Bundesregierung aussehen
könnten, erläutert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik
der ZEIT.
Die Bundesregierung will das Gesundheitssystem effizienter machen, indem
Patienten bei Beschwerden künftig zunächst zum Hausarzt gehen sollen.
Das Konzept der sogenannten Primärversorgung sieht vor, dass
Hausarztpraxen zu größeren Versorgungszentren ausgebaut werden. Dort
soll dann entschieden werden, ob eine Überweisung zum Facharzt notwendig
ist. Ziel ist es, Patienten besser durch das Gesundheitssystem zu lotsen
und Ärzte zu entlasten. Ob es überhaupt genügend Hausarztpraxen gibt,
die diese zusätzliche Aufgabe bewältigen können, erklärt Hanna Grabbe,
Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? Drei Stunden festhängen – aber mit Aussicht
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Anschlagsversuch: Merz will sich »in Kürze« zu Verdacht nach
Drohnenvorfall äußern
Was jetzt? / Kabinettsklausur der Bundesregierung: Merz droht
Hintermännern des Drohnenangriffs in Leipzig
Flughafen Leipzig/Halle: Was über die Sprengstoffdrohne am Flughafen
Leipzig/Halle bekannt ist
Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich
Cyberattacken: Deutsche Firmen melden mehr Angriffe ausländischer
Geheimdienste
Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle: Nationaler Sicherheitsrat
tritt wegen Drohnenangriff zusammen
Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind
Hausarztsystem: Frau Doktor weiß, was das Beste ist
Gesundheitsversorgung: Immer erst zum Hausarzt? Unrealistisch!
Primärarztsystem: Holy Hausarzt
Krankenversicherung: Hausärzte fordern Stopp der Gesundheitsreform
Gesundheitsversorgung: Kassenpatienten warten weiterhin monatelang auf
Facharzttermine
Gesundheitsversorgung: Neues Terminsystem soll Fachärzte entlasten
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Laut einem Bericht der Financial Times hat die Regierung von Präsident
Trump die Vergabe von Einwanderungsvisa vorübergehend ausgesetzt. Grund
dafür sei ein Training, das Mitarbeiter von Botschaften und Konsulaten
absolvieren müssten. Damit sollen sie Antragsteller herausfiltern, die
das US-Sozialsystem vermeintlich belasten könnten. Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin der ZEIT, erklärt, wie sich der
Visa-Vergabestopp auf Menschen und Wirtschaft auswirkt.
Nach der Kabinettsklausur hat die Bundesregierung keine konkreten
Maßnahmen zum Klima- und Hitzeschutz angekündigt. Bundeskanzler
Friedrich Merz sagte, man wolle konkrete Vorschläge zwischen Bund und
Ländern erarbeiten. Vizekanzler Lars Klingbeil bedauerte die Hitzetoten
und betonte die 100 Milliarden Euro, die die Bundesregierung in den
Klima- und Transformationsfonds investiere. Welchen Stellenwert hat die
Klimapolitik nach der Kabinettsklausur in Neuhardenberg? Über den
Abschluss der Kabinettsklausur berichtet Fabian Reinbold, politischer
Korrespondent der ZEIT.
Außerdem im Update: In Nepal werden nach einer Sturzflut in der
Grenzregion zu Tibet mindestens 384 Menschen vermisst. Davon sind etwa
drei Viertel Ausländer, wie die Tourismusbehörde mitteilte. Mindestens
22 Menschen sind bei der Flut gestorben.
Und: Der Techkonzern Meta hat sich in einem Prozess über die Suchtgefahr
von sozialen Medien mit 29 US-Bundesstaaten geeinigt. Sie hatten dem
Mutterkonzern von Instagram und Facebook vorgeworfen, Minderjährige
bewusst abhängig und damit psychisch krank zu machen.
Und sonst so? Ehering im Müll gesucht und gefunden
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Kabinettsklausur: Friedrich Merz hält an Abschaffung von Rente mit 63
fest
Hitze: Man muss sich an den zu heißen Kopf fassen
Hitzeschutz: Wer wird denn da gleich handeln wollen
Klimaschutz: Bundesregierung will intern über Verfassungsänderung zum
Klima beraten
CDU: Thorsten Frei weist SPD-Vorstoß zu Klimapolitik zurück
Kabinettsklausur: Opposition fordert grundsätzlichen Kurswechsel der
Regierung
Hitzeschutz und Klimaanpassung: In der CDU wächst der Widerstand gegen
den Klima-Vorstoß der SPD
Migration: US-Regierung setzt offenbar Vergabe von Einwanderungsvisa aus
Einwanderungspolitik der USA: US-Regierung will bis zu 200.000 Visa
widerrufen
Nepal: Hunderte vermisste Touristen nach Sturzflut in Nepal
Social Media: Meta-Konzern einigt sich mit US-Bundesstaaten auf
Milliarden-Vergleich
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die SPD steckt in einem schwierigen Wahlkampf; in Sachsen-Anhalt könnte
sie möglicherweise das erste Mal an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Gleichzeitig gibt es aus den eigenen Reihen viel Kritik, vor allem an
den SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil. Wie macht die SPD in
dieser Lage Wahlkampf? Und wer kann die Partei führen? Antworten auf
diese Fragen hat Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT.
Mit der Gamescom startet die weltweit größte Computer- und
Videospielmesse. Zur Messe haben sich rund 1.600 Aussteller angemeldet,
die Fläche der Koelnmesse ist damit erstmals ausverkauft.
Digitalredakteur Henrik Oerding ist auf der Messe und berichtet, wie es
der Branche geht.
Und sonst so? In Norwegen kann man am Pfandautomaten Lotto spielen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
SPD: SPD-Politiker Wiese lehnt Sonderparteitag zur Neuwahl der Spitze ab
SPD-Parteispitze: Es rumort in der SPD. Schon seit Wochen. Droht ein
Umsturz?
Gamescom: Party aus Prinzip
Rocket Beans: »Wir sind eher Take That als Tic Tac Toe«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich in Schloss Neuhardenberg zu
ihrer zweitägigen Kabinettsklausur getroffen. Im Mittelpunkt des ersten
Tages stand die schwächelnde deutsche Wirtschaft. Bundeskanzler
Friedrich Merz betonte, Deutschland habe weiterhin eine starke
industrielle Basis und einen leistungsfähigen Mittelstand. Diese Stärken
sollten genutzt werden, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Auch
Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) verwies auf eine umfangreiche
Aufgabenliste für den Herbst. Zudem müsse die Koalition bei der
Umsetzung bereits vereinbarter Vorhaben schneller vorankommen. Wie der
erste Tag des Treffens verlaufen ist, ordnet Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich während der Klausur auch zum
Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen. Der Kanzler forderte, die Urheber
hybrider Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen: »Sie werden dafür
bezahlen.« Nach Recherchen von WDR, NDR und »Süddeutscher Zeitung« haben
Ermittler eine dritte Drohne in der Nähe des Flughafens entdeckt. Sie
soll neben einer Substanz gelegen haben, bei der es sich möglicherweise
um den militärischen Sprengstoff Hexogen handelt. Was das bedeutet,
erläutert ZEIT-Autor Tilman Leicht.
Außerdem im Update: Bei der Betriebsversammlung am Volkswagen-Stammwerk
in Wolfsburg hat Konzernchef Oliver Blume den geplanten Konzernumbau
erläutert. Hintergrund sind die angespannte Lage bei Volkswagen und die
angekündigten Sparmaßnahmen. Die Streichung von bis zu 50.000 Stellen
steht im Raum, zudem war zuletzt über die Zukunft von vier deutschen
Standorten diskutiert worden. Zwischen VW und Niedersachsens
Ministerpräsident Olaf Lies sind die Fronten derweil verhärtet, erklärt
Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein-Sterne-Bewertungen großer Sehenswürdigkeiten
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Heute muss sich der Volkswagen-Vorstand auf der Betriebsversammlung in
Wolfsburg vor der Belegschaft zu den angekündigten Sparplänen äußern.
Neben 50.000 Stellenstreichungen, die bereits mit dem Betriebsrat
abgestimmt sind, droht bis zum Jahr 2030 der Abbau von 50.000 weiteren
Stellen weltweit. Im Podcast spricht Wirtschaftsredakteur Zacharias
Zacharakis darüber, wie sich VW noch retten könnte.
Die politische Sommerpause ist vorbei und die schwarz-rote Koalition
trifft sich am Dienstag und Mittwoch erstmals in neuer Besetzung auf
Schloss Neuhardenberg in Brandenburg, um sich zu beraten. Was wir die
kommenden Tage vor dem Hintergrund von geplanten Reformen,
Kabinettsumbau und anstehenden Landtagswahlen erwarten können, erklärt
Politikredakteur Ferdinand Otto im Podcast.
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Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Volkswagen: Lage bei VW laut Konzernchef Oliver Blume »mehr als
kritisch«
VW-Sparkurs: Deutsche Autos? Teurer, aber nicht besser
Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders
Klausur in Schloss Neuhardenberg: Friedrich Merz will Reformvorhaben »so
schnell wie möglich« umsetzen
Reformpaket der Bundesregierung: Rettet das Reformpaket die deutsche
Wirtschaft?
Wetterveränderungen: Hitze? Welche Hitze?
Sommerurlaub von Friedrich Merz: Freelancer in Chief
Kaffee: Die Magic steckt in den Antioxidantien
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