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  • Was jetzt?

    Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)

    30/10/2026 | 8 min
    In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen
    gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten
    aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret
    richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin
    Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten
    für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt
    umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die
    Proteste für die ZEIT aus Rom.

    Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten
    Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den
    Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und
    Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich
    hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte.
    Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer
    und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts bei der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta«
    muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß
    wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man
    habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des
    Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als
    davor.

    Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und
    für Dackel.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren

    Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia
    Meloni

    Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen
    Hackerangriff

    Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf
    Kryptobörsen

    Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt

    Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur

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  • Was jetzt?

    Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?

    30/10/2026 | 13 min
    Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als
    Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten
    Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen
    geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine
    Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach
    einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich
    die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags.
    Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und
    CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne
    im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber
    sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des
    Podcasts »Das Politikteil«.

    Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit
    Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale
    Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland
    hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon
    von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um
    Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung
    von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.
    Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob
    sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht
    werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso
    hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim
    Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.

    Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
    bis nach Asien verfolgt

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle
    einigen. Nur Merz schweigt

    Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen

    Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky

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  • Was jetzt?

    EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)

    29/10/2026 | 10 min
    In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
    Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu
    einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie,
    Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt
    Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte
    Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf
    Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem
    Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft
    künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der
    ZEIT, ein.

    Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende
    Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne
    Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines
    Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte
    Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten
    öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich
    nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten
    Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die
    Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte,
    erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise.
    Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch
    Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen
    Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar
    2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie
    nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge
    noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt
    werden soll.

     

    Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir
    brauchen bessere Radwege«

    Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich

    Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada

    Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada

    Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch?

    Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein
    »assoziiertes« EU-Mitglied

    Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre

    Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte

    Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance

    Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?

    Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten
    geäußert haben

    Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser
    von Terror

    Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei

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  • Was jetzt?

    Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD

    29/10/2026 | 13 min
    Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat
    die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine
    Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht
    schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert
    widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort
    der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu
    angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er
    beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt.

    Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist
    der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die
    Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer
    Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche
    Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für
    Gesundheit bei der ZEIT.

    Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht
    bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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    Weitere Links:

    AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde

    Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man
    politisch steht«

    Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod

    Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo
    registriert

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  • Was jetzt?

    Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)

    28/10/2026 | 11 min
    Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine
    historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal
    unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der
    rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
    zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den
    Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine
    Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits
    beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die
    arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen.
    Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die
    Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft.

    Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach
    seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio
    Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen
    Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen
    brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen
    Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite
    Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair
    Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in
    Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem
    Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen
    beobachtet.

    Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo
    zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen
    sind dabei gestorben.

    Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim
    Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten
    Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf
    Jahren Haft verurteilt worden.
     

    Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe
    Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl

    Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt –
    Netanjahu-Lager in Führung

    Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert

    Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis

    Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von
    Benjamin Netanjahu an

    Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador
    aus

    Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot
    das Land

    Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage

    Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft

    Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in
    Spanien

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken

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