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  • Was jetzt?

    Was steckt hinter Saudi-Arabiens Atomdeal mit Trump? (Update)

    23/07/2026 | 10 min
    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit
    Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen,
    Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms
    zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige
    Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in
    Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen
    beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen
    sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale
    Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region
    bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.

    Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro
    verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem
    App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen
    haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den
    Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu
    benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die
    besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und
    nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe.
    Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen.

    Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des
    US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa
    einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers
    während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im
    Achtelfinale gegen Belgien antreten. 

     

    Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät

    Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand

    Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit
    Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel

    Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke

    Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her?

    Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien

    EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration

    Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google

    EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber
    Google

    Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden«

    Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in
    Balogun-Fall einreichen

    Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben
    Beutereflex

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  • Was jetzt?

    Wogegen die »Kakerlaken« in Indien protestieren

    23/07/2026 | 11 min
    Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
    Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
    den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
    mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
    hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
    Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
    hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
    Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
    des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
    junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
    Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
    noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
    Weber-Steinhaus.

    Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
    nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
    Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
    US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
    Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
    musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
    Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
    Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
    US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
    Lisa Hegemann, ein.

    Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
    Demonstranten vor

    Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
    Neu-Delhi

    Indien: Im weltpolitischen Abseits

    KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt

    Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
    es braucht Ausdauer«

    KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«

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  • Was jetzt?

    Unionsfraktionsvorsitz? Frei! (Update)

    22/07/2026 | 11 min
    Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der
    Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich
    Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die
    Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des
    Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto.

    Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder
    unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch
    noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob
    Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden
    könnte.

    Außerdem im Update:

    Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten
    Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über
    den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die
    KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel.

    In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an
    die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen
    Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen
    wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der
    Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der
    Insel Utøya.

     

    Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee«

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden

    Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler

    Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte

    Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter
    15-Jährige

    Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
    zurück?

    Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für
    Kinder?

    Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für
    KI-gesteuerten Cyberangriff

    OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern

    OEZ-Anschlag: Gegen die Stille

    Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel

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  • Was jetzt?

    Leihmutterschaft: Eine Debatte, die die Union vermeiden wollte

    22/07/2026 | 13 min
    Seitdem öffentlich wurde, dass Jens Spahn und sein Mann mithilfe einer
    Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen haben, wird in Deutschland
    wieder über Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin debattiert.
    Während die CDU die Leihmutterschaft weiterhin ablehnt, wollen der
    Deutsche Ethikrat und die Grünen das Thema neu diskutieren. Befürworter
    einer Reform verweisen auf den unerfüllten Kinderwunsch vieler Paare.
    Kritiker warnen hingegen vor der Gefahr der Ausbeutung von Frauen.
    Parallel rückt auch die Eizellspende wieder in den Fokus, die in
    Deutschland ebenfalls verboten ist. Ob die schwarz-rote Bundesregierung
    das Embryonenschutzgesetz nun reformieren könnte, ordnet Kaja Klapsa,
    Politikredakteurin der ZEIT, ein.

    US-Präsident Donald Trump setzt weiter auf Zölle als politisches und
    wirtschaftliches Druckmittel. Zuletzt kündigte seine Regierung neue
    Abgaben gegen Kanada und Brasilien an, auch die Europäische Union könnte
    erneut betroffen sein. Gleichzeitig laufen bestehende Zölle auf viele
    Importe aus, nachdem der oberste US-Gerichtshof frühere Maßnahmen für
    ungültig erklärt hatte. Trump hatte seine Zollpolitik mit dem Schutz der
    amerikanischen Industrie und zusätzlichen Einnahmen für den
    Staatshaushalt begründet. Wie viel Geld die Zölle tatsächlich
    eingebracht haben und welche Folgen die neuen Abgaben haben könnten,
    erklärt Heike Buchter, Finanzkorrespondentin der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Gärtner findet fast 70 Jahre alte Flaschenpost am Rhein.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Frauke Brosius-Gersdorf: »Wer Frauen als ›Brutkästen‹ bezeichnet, will
    nicht diskutieren«

    Leihmutterschaft: Es ging nicht nur um Doppelmoral

    Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum

    Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
    geregelt ist

    Was jetzt? / Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt
    kostet

    Leihmutterschaft: CDU will an Verbot für Leihmutterschaft festhalten

    Leihmutterschaft: Ethikratsvorsitzender fordert offene Debatte über
    Leihmutterschaft

    Leihmutterschaft: Prien hält Kurswechsel der CDU bei Leihmutterschaft
    für abwegig

    Unerfüllter Kinderwunsch: »Manchmal wollen die Paare belogen werden, so
    hart das klingt«

    Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn

    Eizellspende: Mit den Eizellen einer 19-Jährigen

    Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?

    Donald Trump: Trump droht Kanada wegen Luftverschmutzung durch
    Waldbrände mit Zöllen

    Waldbrände: Waldbrandrauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago

    Zölle: USA kündigen Importzölle für Brasilien an

    USA: Oberster Gerichtshof der USA stoppt Großteil von Donald Trumps
    Zöllen

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  • Was jetzt?

    Proteste nach Tod bei Polizeieinsatz in Italien (Update)

    21/07/2026 | 10 min
    In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu
    Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines
    42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna.
    Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer
    Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um
    Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die
    Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits
    nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George
    Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt
    hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein.

    2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt
    gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild
    »Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des
    Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
    (CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126
    Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen
    nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im
    Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai
    Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer
    Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im
    Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium
    mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.

    Und sonst so? Brillentrends

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Hier finden Sie Hilfe

    Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge
    unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111
    0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz

    Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna

    Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras
    umbringt

    Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen
    Missbrauchs gezählt

    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als
    Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt

    Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid

    Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der
    Türkei vor

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