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  • Was jetzt?

    Bald nicht mehr frei am 1. Mai?

    01/05/2026 | 14 min
    Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen
    gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im
    Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag
    der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der
    Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine
    Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive
    Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie
    und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft
    tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent der ZEIT, ein.

    Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die
    Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen
    Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der
    Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus
    Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat
    nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das
    mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen
    und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht.

     

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    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern?

    Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai
    als Feiertag ab

    Quiz zum Tag der Arbeit: Warum demonstrieren Menschen in Deutschland
    gerade am 1. Mai?

    Wirtschaft: Studie zweifelt an Wirtschaftswachstum durch weniger
    Feiertage

    PCK-Raffinerie in Schwedt: Große Mengen Öl aus Brandenburger Pipeline
    ausgetreten

    Druschba-Pipeline: Russland will Öltransit nach Schwedt stoppen

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  • Was jetzt?

    Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)

    30/04/2026 | 10 min
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler
    Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein
    Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu
    machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer
    Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner
    Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten
    einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg.
    Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine
    Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz.
    Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre
    Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen
    Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent
    der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie
    ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen
    für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen.

    Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des
    Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt.
    Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden,
    wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte.
    Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten
    beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen
    Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige
    Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung.
    Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker
    sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine
    Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die
    Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für
    die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies
    Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass Kulturstaatsminister
    Wolfram Weimer die Betreiber des Berliner Buchladens Zur schwankenden
    Weltkugel nicht als »politische Extremisten« bezeichnen darf.
    Hintergrund ist die Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei
    dem Weimer drei bereits ausgewählte Preisträger gestrichen hatte.

    Und sonst so? NS-Verbrecher jagen: The Darkest Files gewinnt den
    Deutschen Computerspielpreis 2026.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Sein neuer Mut zur Ehrlichkeit

    Sicherheitspolitik: USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland

    Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter
    in Heizungsgesetz

    Heizungsgesetz: Der Hammer

    Deutscher Buchhandlungspreis: Gericht untersagt Wolfram Weimer Aussage
    zu Berliner Buchladen

    Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht"

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  • Was jetzt?

    Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?

    30/04/2026 | 12 min
    Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den
    jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn
    er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische
    Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen
    das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen
    möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen.
    Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten
    mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie
    nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt.

    Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf
    zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der
    Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet
    wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine
    solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte
    sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe
    ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem
    Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen
    steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman
    Pletter.

    Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals«

    Iranverhandlungen: Vorteil Iran

    Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der
    Iraner

    Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch

    Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen

    Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer
    Zuckersteuer

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  • Was jetzt?

    Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)

    29/04/2026 | 12 min
    Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
    beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein
    Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge
    stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3
    Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere
    Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der
    Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das
    Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und
    Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und
    Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten.
    Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun
    konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

    Lars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die
    Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543
    Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der
    Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung
    plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen
    mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig
    setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im
    Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und
    höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die
    Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.

    Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im
    Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook.
    Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend
    überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob
    suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie
    effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und
    Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts der ZEIT, ein. 

     

    Und sonst so? Rätselhaftes Loch in Bielefeld

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!

    Gesundheitsreform: Kabinett beschließt Reform der gesetzlichen
    Krankenversicherung

    Gesundheitsreform: Nina Warken verteidigt geplante Einsparungen bei der
    Krankenkasse

    Gesundheitsreform: Die Kassenprüferin

    Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen

    Gesundheitsreform: Grüne werfen Warken Reform zulasten von Versicherten
    und Betrieben vor

    Gesundheitsreform: Ver.di kündigt Proteste gegen Warkens Reformpläne an

    Gesundheitsreform: Kassenärzte-Chef kritisiert geplante
    Teilkrankschreibung

    Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt

    Livestream: Bundeshaushalt 2027: Jetzt live: Das plant Finanzminister
    Klingbeil für den neuen Haushalt

    Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil verteidigt höhere Neuverschuldung

    Bundeshaushalt: CDU-Politiker fordern Klingbeil zu Sparpaket auf

    Jugendschutz: EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden
    Kinderschutzes

    Social-Media-Sucht: "Die Eltern haben keine Ahnung, was ihre Kinder am
    Smartphone machen"

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    Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-Lücke

    29/04/2026 | 11 min
    Die Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein
    Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen.
    Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von
    Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus
    dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das
    parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im
    Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten
    Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich
    daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Außenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten
    Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei
    Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands
    Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur
    Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
    Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie
    Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue
    Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im
    Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT, ein. 

     

    Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit
    unserem Tool die Steuern

    Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen

    Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen

    Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und
    welche überhaupt?

    Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschichte

    Treffen der EU-Außenminister: Johann Wadephul lehnt weitreichende
    Sanktionen der EU gegen Israel ab

    Europäische Union: Deutsche wollen stärkere Führungsrolle in der EU

    Iran: UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende der iranischen Angriffe

    Hitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit

    Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen
    »Cyberdome«

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