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  • Was jetzt?

    War Opa Sturmführer? Die Familienrecherche in den Akten von SA und SS

    15/07/2026 | 12 min
    Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung
    (SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar
    gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und
    erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten,
    Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele
    weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank
    stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in
    Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des
    Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet.

    Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die
    Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März
    eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der
    Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte
    Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist
    das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser
    moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen
    Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische
    Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst.

    Und sonst so? Minigolftricks

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer
    Familie

    Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht
    vor«

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich

    Rüstungsaktien: Der moralische Kurs

    Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt

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  • Was jetzt?

    Abkassieren in der Straße von Hormus? (Update)

    14/07/2026 | 10 min
    Nachdem der Iran in der vergangenen Woche erneut Tanker in der Straße
    von Hormus beschossen hat, reagieren die USA seit dem Wochenende mit
    Luftangriffen. Ab heute soll zusätzlich eine Seeblockade für iranische
    Häfen in Kraft treten. Außerdem wollen die USA in Zukunft 20 Prozent des
    Warenwerts als Gebühr für Schiffspassagen durch die Meerenge von Hormus.
    Bisher hatten sie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus als
    Kriegsziel ausgegeben. Wie passt das zusammen? Werden die gegenseitigen
    Angriffe bei gleichzeitigen Verhandlungen nun zum Dauerzustand? Und
    welche Strategie verfolgt der Iran? Mit ZEIT-Korrespondent Jörg
    Lau besprechen wir die Lage.

    Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident
    Steinmeier auf einer Gedenkfeier gesprochen. Bundesumweltminister
    Carsten Schneider forderte außerdem mehr Klimaschutz an, um besser gegen
    künftige Extremwetterereignisse gewappnet zu sein, die laut
    Klimaforschern in Zukunft noch häufiger und heftiger auftreten werden.

    Außerdem im Update: Die Frage nach Sanktionen gegen Israel wegen der
    Ausweitung illegaler Siedlungen im Westjordanland sorgt für Spannungen
    innerhalb der Regierungskoalition aus CDU und SPD. Außenminister Johann
    Wadephul hatte beim EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag gegen
    mögliche Einfuhrbeschränkungen gegen Israel gestimmt. Der
    außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, sagte, dass
    Deutschland bei klaren Völkerrechtsverstößen von Israel, Sanktionen
    nicht blockieren dürfe.

    Und sonst so? Im WM-Halbfinale ist die Elite unter sich.

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Iranüberblick: USA greifen Iran an, erneut Beschuss in Straße von Hormus

    Irankrieg: Schlafwandeln die USA in einen neuen Krieg?

    Liveblog: Irankrieg: US-Militär meldet erneut Angriffe auf den Iran

    Flutkatastrophe im Ahrtal: Frank-Walter Steinmeier würdigt Solidarität
    nach Ahrtal-Katastrophe

    Israelische Siedlungspolitik: SPD-Politiker kritisieren Wadephul wegen
    Haltung zu Israelsanktionen

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  • Was jetzt?

    Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal

    14/07/2026 | 13 min
    Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am
    14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte
    eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse
    über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren
    ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für
    Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich
    durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden
    werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in
    sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche
    Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang
    recherchiert.

    Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den
    sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren
    enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern,
    wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel
    Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat
    ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von
    3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten
    weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben
    werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten
    zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort,
    Livia Sarai Lergenmüller.

    Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig«

    Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei

    Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach

    Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich
    fehlen«

    Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter
    sorgt

    Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut
    Prien mit 15 Jahren enden

    Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante
    Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

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  • Was jetzt?

    Warum die Regierungschefin der Ukraine nach einem Jahr aufhört (Update)

    13/07/2026 | 11 min
    In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus
    westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Gleichzeitig dazu steht die
    ukrainische Regierung vor dem nächsten Umbruch: Erst vor einem Jahr
    wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin
    ernannt, nun muss sie ihren Posten schon wieder räumen. Präsident
    Wolodymyr Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu
    wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität
    bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie
    Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein.

    Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale
    Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. In
    den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht
    derzeit allerdings schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann,
    Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine
    offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde.

    Außerdem im Update: Reisende sollen künftig unkomplizierter an ihre
    Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet. 

    Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Angriffe auf russische
    Schiffe im Asowschen Meer

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Koalition der Willigen: Ein denkwürdiger Gipfel

    Westjordanland: EU-Kommission legt Handlungsoptionen für
    Israel-Sanktionen vor

    Social-Media-Altersgrenze: EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für
    unter 13-Jährige

    Fluggastrechte in der EU: EU-Länder stärken Fluggastrechte

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  • Was jetzt?

    Vollzeitjob und trotzdem keine Wohnung

    13/07/2026 | 13 min
    In Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine eigene Wohnung.
    Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt
    und gehen regelmäßig zur Arbeit. Einer, der arbeitet und dennoch keine
    Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Caterina Lobenstein, Leiterin des
    Dossiers der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast
    berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und
    davon, was dagegen helfen könnte.

    Die US-Justiz hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen.
    Der Grund: Das Medium hatte zuvor über mögliche Sicherheitsbedenken an
    einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident Donald Trump vom
    Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Wie sehr ist die
    Pressefreiheit in den USA bedroht?  Das beantwortet Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der
    ZEIT.

    Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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    Weitere Links zur Folge:

    Wohnungslosigkeit: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem
    wohnungslos

    Wohnungslose in Deutschland: Wenn Notunterkünfte Kinderzimmer ersetzen

    Trumps Korruption: Kommt er wirklich mit allem durch?

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