2010 episodi
- Ende Juli sind über 70.000 Menschen aus Nordafrika über das Meer oder
über den Landweg in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Die meisten
Migranten sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Laut spanischen
Behörden halten sich jedoch immer noch 3.000 bis 6.000 Menschen in Ceuta
auf, darunter mindestens 1.200 unbegleitete Kinder und Jugendliche.
Warum befinden sich noch so viele junge Menschen in Ceuta? Und wie soll
es mit ihnen weitergehen? Julia Macher beantwortet diese Fragen im
Podcast.
Die Bundesregierung plant höhere Verteidigungsausgaben. 110 Milliarden
Euro soll der Bund für Verteidigung ausgeben, zusätzlich zum
Bundeswehr-Sondervermögen. Gleichzeitig sollen im nächsten Jahr etwa
drei Milliarden Euro bei der Rentenversicherung und fast zwei Milliarden
Euro bei der gesetzlichen Krankenversicherung gespart werden. Im Podcast
erklärt Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova, was das für Folgen
haben kann und warum sie das für gefährlich hält.
Und sonst so? Kommunikation durch Pfeifen in Mexiko
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Ceuta: Menschenrechtsorganisationen gehen von mehr Toten in Ceuta aus
Techunternehmen: EU-Kommissarin gibt TikTok und Meta Mitschuld an Krise
in Ceuta
Aufrüstung und Sozialkürzungen: Erst die Kanonen, dann die Butter
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
Bundeshaushalt 2027: Wo gespart wird – und wo nicht
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Anfang des Jahres bekommt der albanische Eventmanager Klodian Makashi
eine WhatsApp-Nachricht: „Willst du ein Konzert von Ye, besser bekannt
als Kanye West, in Tirana organisieren?“ Klodian denkt: Das ist
eigentlich eine Nummer zu groß für uns – aber es ist auch eine einmalige
Chance. Für ihn, die albanische Kulturlandschaft und Albanien als Land.
Also sagt er zu. Obwohl Ye lange nicht mehr der Megastar der
2010er-Jahre ist und immer wieder mit problematischen Aussagen auffällt.
Klodian ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat.
Das erste Problem: Klodian braucht ein Stadion für mindestens 50.000
Menschen – und so eines gibt es in Albanien nicht. Also beschließt er,
für diesen einen Abend eines zu bauen. Als er damit anfängt, hat er
nichts außer seinem Optimismus. Und keine Ahnung, worauf er sich da
eingelassen hat.
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Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle
Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald
Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald
Projektleitung: Ole Pflüger
Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko
Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle,
Anna Lissner, Richard Wolf
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Klodian fährt nach Istanbul, um sich bei Yes erstem Europakonzert ein
Bild von den Anforderungen des Stars zu machen. Für ihn wird die Reise
eine Konfrontation mit der harten Realität. Denn während er bislang
nicht viel mehr hat als ein buckliges Stück Land, wächst die Liste an
Anforderungen, die er für das Konzert erfüllen muss.
Unterdessen eskaliert im Süden Albaniens der Streit um ein Luxusresort,
das Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in einem Naturschutzgebiet an der
Küste bauen will. Wenige Tage später stehen Tausende vor dem
Regierungssitz in Tirana. Werden die Proteste Klodians Pläne einholen?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Drei Wochen vor dem Konzert spricht wenig dafür, dass Klodians Plan
aufgeht. Lieferprobleme verzögern den Stadionbau, der Ticketverkauf
läuft schleppend, Sponsoren zeigen kein Interesse an seinem Projekt. Und
die wachsenden Proteste beginnen ihn zu beunruhigen.
Aber dann findet Klodian zurück zu seiner Zuversicht. Am Ende, glaubt
er, wird etwas Magisches passieren.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Rund eine Million Strafverfahren sind derzeit bei der deutschen
Strafjustiz offen, weil Staatsanwaltschaften und Gerichte mit der Menge
der Fälle nicht hinterherkommen. Immer wieder führen Verzögerungen dazu,
dass Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen,
weil die gesetzlich zulässige Haftdauer überschritten wird. Die
Bundesregierung will mit mehr Personal und einer Digitalisierung der
Gerichte gegensteuern. Gleichzeitig diskutieren Experten über schnellere
Verfahren oder Änderungen im Strafprozessrecht. Warum die Justiz nicht
hinterherkommt und welche Folgen das mit sich bringt, erläutert Eva
Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump verzeichnet derzeit niedrige Zustimmungswerte.
Fast 60 Prozent der Amerikaner lehnen seine Amtsführung laut Umfragen
ab. Die Demokraten könnten von Trumps schwachen Umfragewerten
profitieren, beschäftigen sich aber gleichzeitig mit einer internen
Debatte über ihre politische Richtung. Bei der Vorwahl der Demokraten in
Michigan gewann Abdul El-Sayed. Er gehört zum progressiven Flügel der
Partei und vertritt ähnliche Positionen wie Zohran Mamdani, der
Bürgermeister von New York. Wie das traditionelle Parteiestablishment
auf diese Entwicklung reagiert und welche Auswirkungen die
innerparteiliche Debatte auf die Wahlen haben könnte, erklärt Paul
Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Unsere neue Podcastserie »Mission Kanye – ein Stadion für
eine Nacht«
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Überlastung der Strafjustiz: Schwer überlastet
Überlastung der Justiz: Wenn Gerichte so überlastet sind, dass
Verdächtige freikommen
Der US-Überblick am Morgen: Trump attackiert Senatskandidaten, Haitianer
verlieren Schutzstatus
Vorwahl in Michigan: So wird es schwer gegen Donald Trump
Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl
in Michigan
Zwischenwahlen in den USA: Amerikas Progressive – prinzipientreu oder
billig provozierend?
Zohran Mamdani: Können die USA mit staatlichen Supermärkten den Hunger
besiegen?
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