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  • Was jetzt?

    Was geschah an Bord des Flydubai-Flugs? (Update)

    01/10/2026 | 10 min
    Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste nach einem
    gewaltsamen Vorfall im Cockpit am Mittwoch in Saudi-Arabien notlanden.
    Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer
    angegriffen haben. Nach Angaben der israelischen Regierung konnten
    mehrere Passagiere gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied in das Cockpit
    gelangen und den Angreifer überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde
    von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelische Regierung
    spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Wie der Zwischenfall in
    Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke.

    Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des
    Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für
    seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Die Jury
    begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit
    und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen
    kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist
    des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind
    Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt
    die Laudatio gehalten.

    Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht
    laut der aktuellen Studie »Die Ängste der Deutschen« erneut an erster
    Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent
    fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell
    überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor
    Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen. 

    Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist
    vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister
    Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit
    gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von
    bis zu 38 Cent pro Liter. 

     

    Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Notlandung von Flydubai: Was zur Notlandung des Flydubai-Flugs bekannt
    ist

    Flydubai-Flug: Netanjahu bestätigt Messerangriff und Festnahme eines
    Flydubai-Piloten

    7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt

    Shlomi Eldar: »Netanjahu hat Israel zerstört«

    »Die Ängste der Deutschen«: Angstniveau in deutscher Gesellschaft nimmt
    weiter ab

    Zuckersteuer und Prävention: Schubs vom Staat

    Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer

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  • Was jetzt?

    Warum Tanken günstiger und Bahnfahren teurer wird

    01/10/2026 | 12 min
    Autofahren wird günstiger. Mit dem Start des Tankrabatts sinkt die
    Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter, einschließlich
    Mehrwertsteuer entspricht das einer Entlastung von knapp 17 Cent. Schon
    vor dem Start waren die Spritpreise deutlich gesunken. Doch gleichzeitig
    könnte Bus- und Bahnfahren teurer werden: Der Preis für das
    Deutschlandticket soll einem Medienbericht zufolge um vier Euro auf
    66,90 Euro steigen. Hinzu kommen Einschränkungen im Fernverkehr. Wegen
    einer Sanierung müssen Reisende zwischen Berlin und Hannover ab Freitag
    mit bis zu 80 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. Warum wird das
    Deutschlandticket teurer? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die
    Mobilität in Deutschland? Das erklärt Jonas Schulze Pals aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

    Vier Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs droht die Lage in Äthiopien
    erneut zu eskalieren. Zwischen 2020 und 2022 hatten sich die äthiopische
    Armee und die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) einen Krieg
    geliefert, bei dem Schätzungen zufolge bis zu 600.000 Menschen ums Leben
    kamen. Ein Friedensabkommen beendete 2022 die Kämpfe, viele der zugrunde
    liegenden Konflikte blieben jedoch ungelöst. Nun flammt der Konflikt
    wieder auf. In der Region Tigray gibt es erneut schwere Kämpfe zwischen
    Regierungstruppen und Tigray-Kräften, die sich auch auf die angrenzenden
    Regionen Afar und Amhara ausgeweitet haben. Zugleich sind die
    Beziehungen zwischen Äthiopien und dem Nachbarland Eritrea angespannt.
    Warum flammt der Konflikt gerade jetzt wieder auf? Und wie groß ist die
    Gefahr, dass sich die Kämpfe noch weiter ausbreiten? Christian Vooren,
    ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet das im Podcast ein.

     

    Und sonst so? 177 Stunden auf der Tanzfläche

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    ÖPNV: Deutschlandticket soll offenbar teurer werden

    Änderungen im Oktober 2026: Tanken soll billiger werden, Heckenschneiden
    ist wieder erlaubt

    Eskalation in Äthiopien: Wenn es kracht, dann richtig

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  • Was jetzt?

    Sondierungsgespräche in Berlin: Rote Hilfe, rote Linie? (Update)

    30/09/2026 | 11 min
    Die Berliner Linken-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp und Kandidatin auf
    das Bürgermeisteramt war Mitglied im Verein Rote Hilfe. Der
    Verfassungsschutz stuft den Verein als größte linksextremistische
    Organisation ein. Eralps mehrere Jahre dauernde Mitgliedschaft habe sie
    aber im vergangenen Jahr beendet, das hatte der Landesverband
    mitgeteilt. In Berlin stehen ab Donnerstag erste Sondierungen zwischen
    der Linken, den Grünen und der SPD an. Auf einem Parteitag der Berliner
    Linken hat sich die Mehrheit dafür ausgesprochen. Eine rot-rot-grüne
    Koalition wäre aktuell die Koalition mit der größten Mehrheit – nimmt
    man die AfD als Koalitionspartner aus. Aus der CDU kommt Kritik vor so
    einem möglichen Bündnis. »Mit so jemandem können weder die SPD noch die
    Grünen koalieren, wenn sie sich nicht aus der bürgerlichen Mitte
    verabschieden wollen«, sagte die Vorsitzende der Mittelstands- und
    Wirtschaftsunion (MIT), Gitta Connemann. Was die Rote Hilfe genau ist
    und wie sich die Mitgliedschaft von Eralp auf die Koalitionsgespräche
    auswirken könnte, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Union und SPD haben sich auf eine Pflegereform geeinigt. Ein
    Stabilisierungspaket soll die Pflegekassen entlasten. Das System stehe
    »massiv finanziell unter Druck«, sagte Gesundheitsminister Carsten
    Linnemann (CDU). Er hatte Einsparungen von Leistungen vorab verteidigt.
    Die SPD hatte dagegen gedroht, die Reform wegen der Einsparungen zu
    blockieren. Sie forderte, Privatversicherte stärker bei der Finanzierung
    der Kassen einzubinden und einen Deckel bei Eigenbeträgen in Heimen
    einzuführen. Eine Expertenkommission soll sich nun mit den Forderungen
    der SPD beschäftigen. Ob damit ein echter Kompromiss gelungen ist und
    die Pflege besser abgesichert ist, ordnet Mark Schieritz,
    Vize-Ressortleiter Politik bei der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Die USA haben ihre Truppen vollständig aus dem Irak
    abgezogen. Der Einsatz ist damit offiziell beendet, wie die US-Regierung
    nun zwei Tage nach dem Irak bestätigte. Den Abzug hatten die Regierungen
    der USA und des Iraks 2024 vereinbart.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Regierungsfähigkeit der Linken: Die Linke – zu radikal zum Regieren?

    Landesparteitag der Linken: Als es um eigene Fehler geht, schweigt der
    Neuköllner Block

    Pflegeversicherung: Kabinett beschließt Pflegereform

    Pflegereform: So wird die Pflegereform noch zu Tode gepflegt

    Pflegereform: Carsten Linnemann lehnt Forderungen der SPD nach einem
    Pflegedeckel ab

    Irak: Alle US-Soldaten aus dem Irak abgezogen

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  • Was jetzt?

    Wie die Union Vergesellschaftungen in Berlin verhindern will

    30/09/2026 | 13 min
    Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin könnte die Hauptstadt vor einem
    wohnungspolitischen Experiment stehen. Im Wahlkampf hatte die Partei
    angekündigt, große Wohnungskonzerne vergesellschaften zu wollen.
    Wohnungspolitik war eines der Themen, für das die Linke gewählt wurde.
    Doch Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, eine
    Vergesellschaftung mit einem Bundesgesetz verhindern zu wollen. Wie
    realistisch sein Plan ist, das ordnet Eva Ricarda Lautsch aus dem
    Politikressort der ZEIT ein.

    Bei mehreren großen KI-Firmen ist es zuletzt zu Sicherheitsvorfällen
    gekommen: Sowohl bei OpenAI als auch beim Konkurrenten Anthropic sorgten
    Tests für Aufsehen, bei denen KI-Modelle eigenmächtig handelten. Nun
    hält OpenAI sogar das neue Modell GPT-6.1 Astra zurück. Ist das Teil der
    selbstverordneten und neuen Verlangsamung in der KI-Entwicklung?
    Marketing? Oder was sagen Zwischenfälle dieser Art tatsächlich über den
    Stand der Technik aus? Das ordnet Jakob von Lindern aus dem
    Digitalressort der ZEIT ein.

    Und sonst so: Weltmeisterschaft der Pommes frites

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Vergesellschaftung von Wohnungen: Vergesellschaftung könnte
    Wohnungsmangel laut Studie vergrößern

    Wohnungskrise in Berlin: So lässt sich die Wohnungsnot ohne Enteignungen
    lösen

    Nate Soares: »Diese Systeme hassen uns Menschen nicht. Wir sind ihnen
    nur egal«

    Künstliche Intelligenz: Die KI sagt: »Dieser Autor macht sich zum
    Versuchskaninchen«

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  • Was jetzt?

    Ulrich Siegmund ist sich jetzt sicher: Im Dezember wird er Ministerpräsident (Update)

    29/09/2026 | 12 min
    Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will sich der Wahl zum
    Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt stellen. Die Wahl soll demnach im
    Dezember stattfinden. Von wem genau er sich wählen lassen will, ist aber
    noch unklar. Vor der Wahl hatte Siegmund aber noch ausgeschlossen, sich
    durch die Stimmen anderer Parteien wählen zu lassen. Wieso ist Siegmund
    sich sicher, dass er die Wahl gewinnen kann? Martin Nejezchleba,
    Redakteur der ZEIT im Osten, ordnet ein.

    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat überraschend den
    türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besucht. Wüsts Besuch könnte
    auch bundespolitische und parteiinterne Folgen haben: Er wird innerhalb
    der CDU als möglicher Nachfolger von Bundeskanzler Friedrich Merz
    gehandelt. Er gilt als Hoffnungsträger und Vorzeigeministerpräsident
    innerhalb der Partei. Hat Wüst vor, den Bundeskanzler abzulösen? Und
    worüber haben er und der türkische Präsident gesprochen? Diese und
    weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent
    der ZEIT.

    Die Bertha-von-Suttner-Schule bei Frankfurt am Main hat den Deutschen
    Schulpreis erhalten. Obwohl nur etwa 15 Prozent ihrer Schülerinnen und
    Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium an der Schule starten,
    erreichen am Ende rund zwei Drittel das Abitur. Wie die Schule ihren
    Unterricht geändert hat und was besonders erfolgreich war, weiß
    Jeannette Otto. Sie hat die Schule für die ZEIT besucht.

    Die ehemalige Intendantin des rbb, Patricia Schlesinger, kommt vor
    Gericht. Das Berliner Landgericht hat eine Klage der
    Generalstaatsanwaltschaft aus dem Jahr 2025 zugelassen. Darin wird
    Schlesinger Untreue in 26 Fällen vorgeworfen. Eine Reihe von Vorwürfen
    hatten 2022 zum Rücktritt Schlesingers geführt.

    Und sonst so? Ist das Schnitzel deutscher, als den Österreichern lieb
    ist?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst 

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte

    Hendrik Wüst: Was heißt Kanzlertausch auf Türkisch?

    Bertha-von-Suttner-Schule: Hat diese Brennpunktschule in Hessen die
    Lösung für die Bildungskrise?

    Patricia Schlesinger: Die Intendantin

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