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  • Was jetzt?

    Wie ernst ist Trumps Drohung gegen den Iran?

    30/01/2026 | 12 min
    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu.
    US-Präsident Donald Trump droht dem iranischen Regime auf seiner
    Plattform Truth Social: Sollte Teheran nicht bereit sein, einen Deal zu
    unterzeichnen und auf Atomwaffen zu verzichten, könne es zu einem neuen
    Militärschlag kommen. Was die USA mit ihrer Drohkulisse erreichen wollen
    und wie Verbündete der USA in der Region, etwa Saudi-Arabien, auf die
    Situation blicken, ordnet ZEIT-Außenpolitikredakteurin Lea Frehse im
    Podcast ein.

    Ob bei Verteidigung, Handel oder digitaler Infrastruktur: Deutschland
    ist in vielen Bereichen auf die USA angewiesen. Nun droht möglicherweise
    auch eine Abhängigkeit im Energiesektor. Im vergangenen Jahr hat der
    US-amerikanische Ölkonzern Sunoco die TanQuid-Gruppe übernommen. Das ist
    Deutschlands größter privater Betreiber von Tanklagern und Pipelines.
    Kritik an dem Verkauf kam aus der Opposition und von unabhängigen
    Thinktanks, die Deutschlands energiepolitische Unabhängigkeit in Gefahr
    sehen. Wie groß ist das Risiko tatsächlich? Und warum hat
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Deal genehmigt? Diese
    Fragen beantwortet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael
    Thumann bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Ist das das Ende für Schiffe Versenken?

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Iran: Knapp 6.000 Demonstranten im Iran laut NGO getötet

    Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit
    Militärschlag

    Innenpolitik im Iran: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt

    Sunoco und TanQuid: Womit keiner rechnet

    Gaskraftwerke in Deutschland: Bundesregierung und EU-Kommission einigen
    sich auf Kraftwerksstrategie

    Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird

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  • Was jetzt?

    Update: EU macht weiter Druck auf den Iran

    29/01/2026 | 11 min
    Als Reaktion auf den brutalen Umgang mit regierungskritischen
    Demonstrierenden haben die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten neue
    Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Diese richten sich gegen Personen
    und Gruppen, ⁠die an der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und
    der Unterstützung Russlands beteiligt sind. Das wurde bei einem Treffen
    in Brüssel entschieden; insgesamt sind nach Angaben der dpa etwa 30
    Akteure betroffen. Gegen diese sind unter anderem EU-Einreiseverbote
    vorgesehen. Außerdem haben die EU-Außenminister beschlossen, die
    iranischen Revolutionsgarden auf die Terrorliste der EU zu setzen. Damit
    stehen sie künftig auf einer Stufe mit der Terrormiliz IS und Al-Kaida.
    Warum dieser Schritt erst jetzt erfolgt ist und was die Sanktionen
    bringen könnten, erklärt ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Trotz des immer radikaleren Vorgehens der US-Regierung möchte
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter am Bündnis mit den USA
    festhalten. Das sei für den Erhalt der Nato unerlässlich, wie er am
    Donnerstagmorgen bei einer Regierungserklärung zur Außenpolitik im
    Bundestag in Berlin sagte. Angesichts einer sich wandelnden Weltordnung
    sprach Merz sich für ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein aus.
    Die europäischen Vorstellungen ließen sich auf der Welt nur umsetzen,
    "wenn wir auch selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn
    wir selbst eine europäische Macht werden". Aber wie will Merz diese
    europäische Macht stärken? Das ordnet der politische Korrespondent der
    ZEIT, Fabian Reinbold, ein.

    Außerdem im Update: Wenn Immobilienmakler Wohnungssuchende wegen ihrer
    vermuteten Herkunft benachteiligen, haften sie dafür. Das hat der
    Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, nachdem eine Frau mit
    pakistanischem Nachnamen geklagt hatte. Welche Folgen das Urteil haben
    könnte, erklärt Marcus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Was Pestizide mit dem Regenwurm machen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste im Iran: EU verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

    Iransanktionen: Revolutionsgarden vor EU-Einstufung als
    Terrororganisation

    Friedrich Merz: Möge die Macht mit uns sein

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz distanziert sich von Trump
    – Opposition will mehr Druck auf USA

    Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den
    USA festhalten

    Wohnungsmarkt: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche

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  • Was jetzt?

    Bringt Trumps "Grenzzar" Ruhe nach Minnesota?

    29/01/2026 | 12 min
    Nach der Eskalation des ICE-Einsatzes in Minneapolis soll ein Teil der
    Bundesbeamten aus der Stadt abgezogen werden, darunter auch Gregory
    Bovino, der umstrittene Einsatzleiter. Mit dem Grenzschutzbeauftragten
    Tom Homan übernimmt ein neuer Trump-Vertrauter. Ist das ein Signal der
    Deeskalation? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT,
    ordnet im Podcast ein.

    Knapp acht Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt
    die AfD weiterhin deutlich vorn mit 35 Prozent. Doch die SPD von
    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in den Umfragen in nur vier
    Monaten gleich neun Prozentpunkte gut gemacht. Woher kommt der
    Aufschwung der SPD und welche Rolle spielt Ministerpräsidentin Schwesig
    dabei? Darüber spricht Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im
    Osten, mit Jannis Carmesin.

    Und sonst so? Wie unser Hirn prokrastiniert – und warum das manchmal
    ganz gut ist

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković, Luca Kleeberg 

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Tötungen durch ICE: Was über die jüngsten Tötungen durch US-Beamte
    bekannt ist

    ICE: Grenzschutz-Chef soll laut Berichten Minneapolis verlassen

    Eskalation in den USA: Hat da jemand "Bürgerkrieg" gesagt?

    Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Letzte Ruhe?

    SPD in 2026: Kann sich diese Partei retten?

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  • Was jetzt?

    Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell

    28/01/2026 | 8 min
    Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen Gewinn
    erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So hat der
    Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden.
    Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken – nicht, um Geld zu
    verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus Berlin: Eine
    Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt, weil er seine
    Zweizimmerwohnung während eines längeren Auslandsaufenthalts
    "gewinnbringend" untervermietet habe. Der 43-Jährige verlangte für die
    65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er selbst habe anfangs eine
    Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was bedeutet dieses Urteil für
    überteuerte Untermieten und den angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt im Podcast, wann
    Untervermietung erlaubt ist und wo die Grenzen liegen.

    Sven Schulze (CDU) ist neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
    geworden: Die Koalition aus CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum
    Nachfolger von Reiner Haseloff, der das Amt nach knapp 15 Jahren
    abgegeben hatte. Der CDU-Politiker erhielt im ersten Wahlgang 58
    Ja-Stimmen, nötig waren mindestens 49. Mindestens zwei Abgeordnete aus
    der Opposition stimmten für ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP
    verfügt nur über 56 der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft
    sich die CDU einen Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der
    Landtagswahl am 6. September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa
    39 Prozent vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt.

    Außerdem im Update: 

    Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch Büros der Deutschen
    Bank in Frankfurt am Main und Berlin durchsucht. Es geht um einen
    Geldwäscheverdacht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht
    der Verdacht im Zusammenhang mit dem unter EU-Sanktionen stehenden
    russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. 

     

    Und sonst so? Sie ist zurück: die Wildkatze in Schleswig-Holstein

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesgerichtshof: BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung

    Sachsen-Anhalt: Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt
    gewählt

    Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen
    Geldwäscheverdachts

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  • Was jetzt?

    Kann Sven Schulze die AfD in Sachsen-Anhalt bremsen?

    28/01/2026 | 12 min
    In Sachsen-Anhalt wird ein neuer Ministerpräsident vereidigt. Nach rund
    15 Jahren räumt Reiner Haseloff seinen Posten und übergibt an seinen
    CDU-Parteikollegen Sven Schulze, mitten in der Legislaturperiode. Der
    Schritt gilt auch als Versuch, der CDU einen Amtsbonus zu verschaffen.
    Denn die Umfragen sehen die Partei deutlich unter Druck: Die AfD liegt
    in Sachsen-Anhalt bei rund 40 Prozent, die CDU bei etwa 26. Eine von der
    AfD geführte Landesregierung erscheint damit realistisch. Knapp sieben
    Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Entwurf
    für ein Wahlprogramm vorgelegt. Darin plant die vom Verfassungsschutz
    als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in der
    Migrationspolitik sowie in der Demokratie- und Kulturförderung einen
    radikalen Kurswechsel. Kann der neue Ministerpräsident Sven Schulze die
    AfD bremsen? Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT,
    erklärt im Podcast, was die AfD in Sachsen-Anhalt konkret plant. 

    In Gaza befinden sich nach Angaben der israelischen Armee offiziell
    keine Geiseln mehr. Mit der Bergung des Leichnams des 24-jährigen
    Polizisten Ran Gvili gelten die Bedingungen für die erste Phase der
    Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas als erfüllt.
    Damit kann die zweite Phase des von den USA ausgehandelten Friedensplans
    beginnen: So soll unter anderem der Grenzübergang Rafah wieder geöffnet
    und der Wiederaufbau des Gazastreifens vorangetrieben werden. Zugleich
    ist unklar, ob eine zentrale Voraussetzung erfüllt wird – die
    Entwaffnung der Hamas, der diese bislang nicht zugestimmt hat. In Israel
    stößt die Öffnung des Grenzübergangs teilweise auf politischen
    Widerstand. Wie steht die israelische Regierung dazu? Jan Roß berichtet
    für die ZEIT aus Israel. Im Podcast erklärt er, wie wichtig die Öffnung
    des Grenzübergangs für die Menschen in Gaza ist und wie realistisch die
    US-Pläne für den Wiederaufbau sind. 

     

    Und sonst so? Fluchen hilft, aber in kleinen Dosen

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Wahljahr 2026: Es bewegt sich was

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD greift in
    Wahlprogramm mehrere Institutionen an

    Gazastreifen: Israels Armee meldet Fund letzter toter Hamas-Geisel

    Nahost: Israel stellt baldige Öffnung von Rafah-Übergang in Aussicht

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