2031 episodi
- Die AfD hat die die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem
historischen Ergebnis gewonnen. Mit 43,8 Prozent der Stimmen wird damit
zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine gesichert
rechtsextreme Partei stärkste Kraft auf Landesebene. Mit deutlichem
Abstand folgt die CDU mit 17,2 Prozent auf Platz zwei, dahinter reihen
sich Grüne, SPD und Linke mit jeweils ungefähr neun Prozent der Stimmen
ein. Das BSW nimmt die Fünfprozenthürde knapp. August Modersohn, der
stellvertretende Ressortleiter des ZEIT-Politikressorts, berichtet
direkt aus Magdeburg, was nun auf das Land zukommen könnte.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist erst spät in den Wahlkampf in
Sachsen-Anhalt eingestiegen, doch dass er seiner CDU für Rückenwind
gesorgt hat, bezweifeln Viele. Parteiübergreifend machen viele den
Kanzler und den Kurs der Bundes-CDU mitverantwortlich für den AfD-Sieg.
Welchen Anteil haben Friedrich Merz und seine umstrittenen
Sozialreformen am Wahlausgang in Sachsen-Anhalt? Und was bedeutet das
Ergebnis für die anstehenden Landtagswahlen in Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern? Das ordnet Fabian Reinbold, der politische
Korrespondent der ZEIT bei Was jetzt?, ein.
Und sonst so? So verlernen wir das Freundesein als Erwachsene nicht.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Sachsen-Anhalt-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt
Liveblog: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: BSW zeigt sich offen für
punktuelle Zusammenarbeit mit AfD
Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt: AfD profitiert von der hohen
Wahlbeteiligung
Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei
erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten
Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der
Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5
Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden
Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl
2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit
8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW
es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf
Prozent.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis:
»Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum
besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren
kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des
Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an,
die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven
Kräfte ausgestreckt.
Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und
Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning,
Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf
Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker
Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual
Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag
gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her
ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und
strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen
Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen
geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin
wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten
über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht
ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast.
Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe
Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet
veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte
Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast
spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der
Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was
Betroffene jetzt tun können.
Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der
IFA
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken«
»Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?
Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
obwohl hier alles okay ist«
Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung
nach Cyberangriff in Berlin
Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und
jetzt?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro
Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli
kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das
spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über
Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten
warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig
zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und
vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet
ZEIT-Autorin Julia Macher ein.
Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und
die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende
grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden
Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen
sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es
Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit
den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend
müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann
die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur
im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta
Vorwürfe gegen Russland und Israel
Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss
Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische
Migrationspolitik
Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der
BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um
Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition
trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)
hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte
ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der
BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung
nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion
weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter
im Politikressort der ZEIT.
In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen
möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in
Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun
auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines
Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden.
Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe.
Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter
bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus
Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen
weiterregieren
BSW: Machtfaktor Wagenknecht
Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen
Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert
werden muss«
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues
Sicherheitszentrum einrichten
Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem
»Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu
Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht
TikTok: Wie wird man GeoGuessr?
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