2036 episodi
Spezial »Der Wahlkreis«: Er könnte der erste Ministerpräsident der AfD werden. Wer ist Ulrich Siegmund?
25/07/2026 | 1 h 31 minIn keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in
Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in
greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte
der Bundesrepublik.
Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich
Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute
ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte
AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der
erfolgreichste.
Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele
Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von
Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis
zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist,
jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD
bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich
ist wie gefährlich.
Shownotes:
Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund
Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD
Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionschef der Union ordnet
Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett neu. Der bisherige
CDU-Generalsekretär Casten Linnemann, der nach der letzten
Bundestagswahl noch kein Regierungsmitglied werden wollte, übernimmt das
Gesundheitsministerium. Die Krankenversicherungsreform ist zwar seit
zwei Wochen endgültig beschlossen, doch auf Linnemann wartet direkt die
nächste Aufgabe. Die Pflegereform soll die milliardenschwere
Finanzierungslücke der Pflegeversicherung schließen. Wird ihm das
gelingen? Und welches Kalkül verfolgt Kanzler Merz mit der Neubesetzung?
Das erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast.
Ungarns neuer Premier Péter Magyar strebt nach seinem Wahlsieg im April
2026 einen demokratischen Neustart an. Mit der Zweidrittelmehrheit
seiner Tisza-Partei hat Magyar zwar die nötige Macht für
Verfassungsänderungen, bedient sich für den Umbau jedoch ausgerechnet
dem Machtinstrument seines autokratischen Vorgängers Viktor Orbán. Kann
die Rückkehr zur Demokratie mit den Mitteln des alten Systems gelingen?
Damit hat sich Alexander Kauschanski aus dem Politikressort beschäftigt.
Und sonst so? Wie sollen unsere Euroscheine in Zukunft aussehen?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler
Kabinettsumbildung: Nina Warken übernimmt Kanzleramt, Linnemann wohl
Gesundheitsminister
Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU
Razzia bei Fidesz: Viktor Orbán ruft Anhänger zum Widerstand gegen neue
Regierung auf
Ungarn: Die erste Bewährungsprobe
Staatliche Rundfunksender in Ungarn: Sender entschuldigt sich für Lügen
während Amtszeit von Viktor Orbán
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach dem Rücktritt von Jens Spahn stellt Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) sein Kabinett neu auf. Den Posten von Jens Spahn (CDU) als
Fraktionsvorsitzender soll Thorsten Frei (CDU) übernehmen, der bis dato
Kanzleramtschef war. Als Kanzleramtschefin rückt die bisherige
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nach. Damit hat erstmals in der
Bundesrepublik eine Frau dieses Amt inne. Als Kandidatin für das Amt des
CDU-Generalsekretärs wird Franziska Hoppermann gehandelt. Tina
Hildebrandt, Co-Ressortleiterin Politik, ordnet ein, was der
Kabinettsumbau für die Frauen und die Arbeit in der Koalition bedeutet.
US-Präsident Donald Trump hat 60 Länder mit neuen Zöllen belegt. Die
Zölle richten sich unter anderem gegen die EU. Trump begründet die neuen
Zölle mit unzureichenden Maßnahmen gegen Zwangsarbeit. Die
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die Erklärung als »nicht
wirklich stichhaltig«. Was hat es also mit dieser Begründung auf sich?
Johanna Roth ist Auslandskorrespondentin der ZEIT mit Sitz in Brüssel
und kann diese Frage beantworten.
Eine Afghanin hat vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen den
von der Bundesregierung verhängten Aufnahmestopp von gefährdeten
Afghanen geklagt. Unter der Regierung von Friedrich Merz hat das
Bundesinnenministerium die Zusagen für eine Aufnahme pauschal für
ungültig erklärt. Das Bundesverfassungsgericht urteilte nun, dass der
Entschluss zu willkürlich ist.
Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen
Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt damit auf Julian
Nagelsmann, der nach der Niederlage der deutschen Mannschaft im
WM-Sechzehntelfinale zurückgetreten war.
Und sonst so? Eigenes Emoji für die Spreewald-Gurke
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
Jens Spahn: Seine Prüfung
Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU
Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an
Welthandel: Donald Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Länder
Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?
Reaktionen auf US-Zölle: EU und Australien kritisieren neue US-Zölle
Aufnahmeprogramm: Verfassungsgericht fordert Einzelfallprüfung bei
geflüchteten Afghanen
DFB: Jürgen Klopp wird Bundestrainer
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus.
Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und
Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des
Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und
in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten
mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die
Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt
diese lang anhaltenden Hitzewellen. Mehr zur aktuellen Lage in
Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will,
berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich.
Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt
sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen
die Ukraine. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang
verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die
Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering
auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket
über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel.
Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
Hitzewelle: Waldbrände in Spanien und Frankreich dehnen sich aus
Mecklenburg-Vorpommern: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht
Spanien: Waldbrand nördlich von Madrid zerstört mehr als 13.000 Hektar
Russische Schattenflotte in der Ostsee: Das schwarze Geschäft russischer
Öltanker
EU-Sanktionen gegen Russland: EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit
Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen,
Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms
zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige
Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in
Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen
beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen
sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale
Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region
bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro
verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem
App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen
haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den
Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu
benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die
besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und
nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe.
Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen.
Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des
US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa
einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers
während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im
Achtelfinale gegen Belgien antreten.
Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät
Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand
Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit
Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel
Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke
Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her?
Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien
EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration
Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber
Google
Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden«
Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in
Balogun-Fall einreichen
Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben
Beutereflex
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