2009 episodi
- Anfang des Jahres bekommt der albanische Eventmanager Klodian Makashi
eine WhatsApp-Nachricht: „Willst du ein Konzert von Ye, besser bekannt
als Kanye West, in Tirana organisieren?“ Klodian denkt: Das ist
eigentlich eine Nummer zu groß für uns – aber es ist auch eine einmalige
Chance. Für ihn, die albanische Kulturlandschaft und Albanien als Land.
Also sagt er zu. Obwohl Ye lange nicht mehr der Megastar der
2010er-Jahre ist und immer wieder mit problematischen Aussagen auffällt.
Klodian ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat.
Das erste Problem: Klodian braucht ein Stadion für mindestens 50.000
Menschen – und so eines gibt es in Albanien nicht. Also beschließt er,
für diesen einen Abend eines zu bauen. Als er damit anfängt, hat er
nichts außer seinem Optimismus. Und keine Ahnung, worauf er sich da
eingelassen hat.
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Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle
Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald
Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald
Projektleitung: Ole Pflüger
Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko
Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle,
Anna Lissner, Richard Wolf
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Klodian fährt nach Istanbul, um sich bei Yes erstem Europakonzert ein
Bild von den Anforderungen des Stars zu machen. Für ihn wird die Reise
eine Konfrontation mit der harten Realität. Denn während er bislang
nicht viel mehr hat als ein buckliges Stück Land, wächst die Liste an
Anforderungen, die er für das Konzert erfüllen muss.
Unterdessen eskaliert im Süden Albaniens der Streit um ein Luxusresort,
das Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in einem Naturschutzgebiet an der
Küste bauen will. Wenige Tage später stehen Tausende vor dem
Regierungssitz in Tirana. Werden die Proteste Klodians Pläne einholen?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Drei Wochen vor dem Konzert spricht wenig dafür, dass Klodians Plan
aufgeht. Lieferprobleme verzögern den Stadionbau, der Ticketverkauf
läuft schleppend, Sponsoren zeigen kein Interesse an seinem Projekt. Und
die wachsenden Proteste beginnen ihn zu beunruhigen.
Aber dann findet Klodian zurück zu seiner Zuversicht. Am Ende, glaubt
er, wird etwas Magisches passieren.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Rund eine Million Strafverfahren sind derzeit bei der deutschen
Strafjustiz offen, weil Staatsanwaltschaften und Gerichte mit der Menge
der Fälle nicht hinterherkommen. Immer wieder führen Verzögerungen dazu,
dass Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen,
weil die gesetzlich zulässige Haftdauer überschritten wird. Die
Bundesregierung will mit mehr Personal und einer Digitalisierung der
Gerichte gegensteuern. Gleichzeitig diskutieren Experten über schnellere
Verfahren oder Änderungen im Strafprozessrecht. Warum die Justiz nicht
hinterherkommt und welche Folgen das mit sich bringt, erläutert Eva
Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump verzeichnet derzeit niedrige Zustimmungswerte.
Fast 60 Prozent der Amerikaner lehnen seine Amtsführung laut Umfragen
ab. Die Demokraten könnten von Trumps schwachen Umfragewerten
profitieren, beschäftigen sich aber gleichzeitig mit einer internen
Debatte über ihre politische Richtung. Bei der Vorwahl der Demokraten in
Michigan gewann Abdul El-Sayed. Er gehört zum progressiven Flügel der
Partei und vertritt ähnliche Positionen wie Zohran Mamdani, der
Bürgermeister von New York. Wie das traditionelle Parteiestablishment
auf diese Entwicklung reagiert und welche Auswirkungen die
innerparteiliche Debatte auf die Wahlen haben könnte, erklärt Paul
Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Unsere neue Podcastserie »Mission Kanye – ein Stadion für
eine Nacht«
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Überlastung der Strafjustiz: Schwer überlastet
Überlastung der Justiz: Wenn Gerichte so überlastet sind, dass
Verdächtige freikommen
Der US-Überblick am Morgen: Trump attackiert Senatskandidaten, Haitianer
verlieren Schutzstatus
Vorwahl in Michigan: So wird es schwer gegen Donald Trump
Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl
in Michigan
Zwischenwahlen in den USA: Amerikas Progressive – prinzipientreu oder
billig provozierend?
Zohran Mamdani: Können die USA mit staatlichen Supermärkten den Hunger
besiegen?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Weil der Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen
Leipzig sicherheitspolitische Folgen haben könnte, hat die
Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Zudem befasste sich der
Nationale Sicherheitsrat erstmals mit dem Vorfall und kam unter Vorsitz
von Bundeskanzler Friedrich Merz telefonisch zusammen. Welche
politischen Konsequenzen der Vorfall haben könnte und welche Rolle die
Nato dabei spielt, erklärt Peter Dausend, Redakteur in der
Hauptstadtredaktion der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump will mit zwei Dekreten verhindern, dass
bestimmte in den USA geborene Kinder automatisch US-Staatsbürger werden.
Betroffen sein sollen unter anderem Kinder von Frauen, die nur zur
Geburt in die USA einreisen. Außerdem will die Regierung die Aberkennung
bereits verliehener Staatsbürgerschaften erleichtern. Ob die neuen
Dekrete rechtlich Bestand haben könnten, erläutert Anna Sauerbrey,
außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.
Außerdem im Update: Die deutschen Warenexporte haben im Juni ein neues
Rekordhoch erreicht. Sie stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9
Prozent auf 139,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahmen die Importe um
4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zu.
Und sonst so: Apnoetaucher wagt Rekordversuch im Starnberger See
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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ZEIT auf WhatsApp.
Weitere Links zur Folge:
Wirtschaft: Deutschland exportierte im Juni mehr Waren als je zuvor
Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen
Leipzig/Halle wissen
Flughafen Leipzig/Halle: Dobrindt spricht nach Drohnenvorfall von »neuer
Gefahrenqualität«
Nationaler Sicherheitsrat: Das neue Gremium, das Deutschland für
Krisenfälle rüsten soll
Was jetzt? / Drohne am Leipziger Flughafen: Nur knapp an der Katastrophe
vorbei
Geburtsrecht in den USA: Trump unterzeichnet neues Dekret zur
Beschränkung des US-Geburtsrechts
Einwanderung: Verdächtigt, weil sie schwanger in die USA einreisen
Geburtsortsprinzip: Supreme Court stoppt Trumps Einschränkungen bei
Staatsangehörigkeit
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