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    Update: Was will Israel mit der Offensive im Libanon?

    06/03/2026 | 11 min
    Nach Raketen- und Drohnenangriffen der Hisbollah auf Israel hat die
    israelische Armee mit Luftangriffen auf den Libanon reagiert und eine
    Bodenoffensive gestartet. Am Donnerstagnachmittag forderte Israel etwa
    500.000 Bewohner im Süden des Landes und in Dahieh, den südlichen
    Vororten Beiruts, auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. In der Nacht
    folgten die ersten Luftangriffe auf diese zumeist schiitisch geprägten
    Orte. Viele Menschen flohen Richtung Norden oder nach Syrien. Wie die
    Lage in Beirut seit der Evakuierungsaufforderung des israelischen
    Militärs ist, ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast ein.

    Mit einer feierlichen Zeremonie in der Arena di Verona beginnen heute
    Abend um 20 Uhr die Paralympischen Winterspiele 2026. Sie finden vom 6.
    bis 15. März in Mailand, Cortina d'Ampezzo und weiteren Orten in
    Norditalien statt. Überschattet wird der Auftakt von einer Kontroverse:
    Mehrere Nationen – darunter Deutschland – boykottieren die
    Eröffnungsfeier, nachdem das Internationale Paralympische Komitee
    russischen und belarussischen Athleten die Teilnahme erlaubt hat. Diese
    dürfen, anders als bei den Olympischen Spielen, unter eigener Flagge
    antreten und bei einem Sieg ihre Nationalhymne hören. Warum das so ist,
    analysiert Christian Spiller, Leiter im Sportressort der ZEIT. 

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat die Neuerung der Krankenhausreform
    2026 beschlossen. Die Länder erhalten mehr Mitspracherecht, kleinere
    Kliniken profitieren von Ausnahmeregelungen, und der Bund stellt bis zu
    29 Milliarden Euro bereit. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
    betonte, die Reform schaffe "Planungssicherheit mit realistischen
    Fristen". Kritiker sehen sie als verwässert an und warnen vor höheren
    Kosten und möglichen Klinikschließungen.

     

    Und sonst so? Ist Empathie eine Frage des Äquators?

     

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel, Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Paralympische Spiele: Deutsche Parasportler wollen an Medaillenerfolg
    anknüpfen

    Olympia-Liveticker: Die Olympischen Spiele live

    Olympische Winterspiele 2026: Cas lässt Russland und Belarus zur
    Olympiaqualifikation zu

    Krankenhausreform: Bundestag beschließt Neuerung der Krankenhausreform

    Irankrieg: "Wir werden die Hisbollah nie ganz loswerden"

    Iran-Überblick: Israel attackiert Hisbollah-Stellungen, Iran greift
    Kurden im Irak an

    Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten

    Hisbollah: Das Problem mit der Entwaffnung

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  • Was jetzt?

    Steigt jetzt die Terrorgefahr in Deutschland?

    06/03/2026 | 12 min
    Seitdem am Samstagmorgen der Krieg gegen den Iran begonnen hat, wachsen
    in Deutschland Sorgen vor möglichen Anschlägen. In der Bundesrepublik
    leben mehrere Hunderttausend Menschen mit iranischen Wurzeln. Viele
    reagierten erleichtert auf den Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem
    obersten Führer des Regimes, am Samstag. Innenbehörden in Deutschland
    aber rechnen damit, dass sich unter Salafisten und anderen Radikalen der
    Hass auf die USA und ihre strategischen Partner verstärkt.
    Sicherheitsexperten halten Anschläge für möglich, antisemitische
    Anfeindungen und Übergriffe, aber auch Cyberattacken. Wie sehr
    radikalisieren die gemeinsamen Angriffe der USA und Israels auf den Iran
    die islamistische Szene in Deutschland? Dazu hat Politikredakteur
    Christoph Heinemann mit einem Team der ZEIT recherchiert. 

    Im Bundestag soll am Freitag das sogenannte
    Krankenhausreformanpassungsgesetz beschlossen werden. Dabei handelt es
    sich um eine Änderung der umstrittenen Krankenhausreform, die der
    ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg
    gebracht hatte. Mit der Reform sollten die Kliniken in Deutschland einen
    Teil ihres Geldes unabhängig davon erhalten, wie viele Operationen sie
    machen. Die Reform dieser Reform verantwortet die jetzige
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Diese beinhaltet, wie
    auch die ihres Vorgängers, die Spezialisierung der Kliniken, die
    Vorhaltevergütung und die verpflichtenden Qualitätsstandards. Kritiker
    befürchten dennoch eine Rückabwicklung der Lauterbachschen
    Krankenhausreform. Was ist dran an dieser Befürchtung? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Expertin für Gesundheitspolitik im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Auf Bahnverspätungen wetten – als Teil eines sozialen
    Experiments

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Sicherheitslage in Deutschland: Wie Salafisten den Irankrieg für sich
    nutzen

    Nahostkonflikt: "Ich freue mich", sagt einer leise

    Al-Azhari-Institut in Hamburg: Institut des Hasses

    Krankenhausreform: Und wieder keine Revolution

    Karl Lauterbach: Das könnte jetzt wehtun

    Krankenhausreform: Bund und Länder einigen sich auf angepasste
    Krankenhausreform

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  • Was jetzt?

    Update: Bye-bye, Bürgergeld

    05/03/2026 | 9 min
    Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Bürgergelds verabschiedet.
    Somit wird das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung ersetzt. Ziel
    der Reform ist es, den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen und mehr
    Menschen schneller in Arbeit zu bringen. Die Höhe der Leistung bleibt
    unverändert. Künftig gelten jedoch strengere Mitwirkungspflichten:
    Empfänger müssen aktiv nach Arbeit suchen und Angebote annehmen. Wer
    Termine beim Jobcenter ohne wichtigen Grund versäumt oder die Annahme
    eines Jobs verweigert, muss mit Kürzungen rechnen bis hin zum
    vollständigen Wegfall der Zahlungen. Was sich mit der Reform konkret
    ändert, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im
    Politikressort der ZEIT, ein. 

    Im Nordwesten des Iran leben über neun Millionen Kurden, die überwiegend
    sunnitisch sind und sich von der schiitischen Mehrheit des Landes
    unterscheiden. Dabei ist die kurdische Gemeinschaft im Iran in mehrere
    Gruppen unterteilt, die unterschiedliche politische Ziele verfolgen,
    darunter Autonomie, Menschenrechte und kulturelle Selbstbestimmung.
    US-Medien berichten, dass die CIA einigen kurdischen Kräften leichte
    Waffen zur Verfügung gestellt haben soll, um das iranische Regime zu
    destabilisieren. Konkrete Informationen über Umfang und Einsatz der
    Waffen gibt es bislang nicht. Welche Rolle die kurdischen Gruppen im
    aktuellen Krieg spielen, analysiert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im
    Podcast.

    Außerdem im Update: Viele Jugendliche fühlen sich beim neuen Wehrdienst
    laut der Bundesschülerkonferenz übergangen. Bundesweit sind daher
    Schülerproteste unter dem Motto "Schulstreik gegen Wehrpflicht"
    angekündigt. Das neue Wehrdienstgesetz, das seit Jahresbeginn gilt,
    sieht vor, dass alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur möglichen Eignung
    für die Bundeswehr ausfüllen.

    Nach einem Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in
    Berlin ist der Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der damals
    19-jährige syrische Staatsbürger hatte im Februar 2025 einen spanischen
    Besucher von hinten angegriffen und ihm eine schwere Halsverletzung
    zugefügt. Das Opfer überlebte nach einer Notoperation. 

     

    Und sonst so? Warum wir grenzenlos Chips und Popcorn essen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Grundsicherung: Wer Bürgergeld bekommt, muss arbeiten? Das ist nicht
    falsch

    Abschaffung des Bürgergelds: Das ändert sich mit der neuen
    Grundsicherung

    Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen steigt zum Jahresende erneut

    Sozialleistungen: Linnemann fordert nach Bürgergeldreform weitere
    Verschärfungen

    Jobcenter Mannheim: Wer sich nicht beim Jobcenter meldet, wird zu Hause
    besucht

    Bürgergeld: Kürzungen des Bürgergelds betreffen Tausende Kinder

    Debatte im Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im
    Bundestag

    Grundsicherung: Verbände fordern Rücknahme geplanter Verschärfungen beim
    Bürgergeld

    Was jetzt? / Grundsicherung: Bürgergeld heißt bald Grundsicherung. Was
    ändert sich?

    Angriffe auf den Iran: USA und Israel beginnen mit Großangriff gegen den
    Iran

    Machtwechsel im Iran: Vier Szenarien für die Zukunft des Iran

    Kurdische Protestbewegung: Der Schmerz hat sich in einen Aufstand
    verwandelt

    Angriff der USA auf den Iran: Dieser Angriff ist ein großes Unrecht

    Protest gegen Wehrdienst: Jugendliche sehen sich bei Wehrdienst
    übergangen

    Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz

    Boris Pistorius: "Schülern sage ich: Denk daran, wie du hier lebst"

    Messerangriff am Holocaust-Mahnmal: Angreifer nach Messerattacke am
    Holocaust-Mahnmal verurteilt

    Mali: Sie wollen die Scharia

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  • Was jetzt?

    Wie Israels Agenten im Iran spionierten

    05/03/2026 | 12 min
    Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre
    intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen
    Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über
    detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der
    iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb
    weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe
    Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff –
    und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet
    Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative
    Recherche und Daten der ZEIT.  

    Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem
    sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin
    verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal
    WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem
    Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging
    irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese
    Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne
    Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den
    Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert
    Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT.

     

    Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

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    Weitere Links zur Folge: 

    Gerhard Conrad: "Der Mossad arbeitet strikt ergebnisorientiert"

    Mossad im Iran: Sie wissen sogar, wer wo schläft

    Angriff auf den Iran: Mossad soll vor Großangriff Sprengsätze im Iran
    deponiert haben

    Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran?

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Ajatollah Ali Chamenei: Darf man sich über einen Tyrannenmord freuen?

    Verfassungsschutz und AfD: Das war's dann wohl mit dem Verbotsverfahren

    WhiteDate: Dinkel88 sucht nach Liebe

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  • Was jetzt?

    Update: Wie der Chamenei, so der Sohn

    04/03/2026 | 11 min
    Ajatollah Ali Chamenei war das geistliche Oberhaupt der Islamischen
    Republik Iran. Nachdem er am Samstag bei einem Luftschlag im Zuge des
    US-israelischen Angriffs in Teheran getötet wurde, gilt derzeit
    Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreichster Anwärter für
    die Nachfolge. Darüber bestimmt formal ein Gremium aus 88 schiitischen
    Geistlichen, der sogenannte Expertenrat. Nach Berichten der New York
    Times hat sich der Rat auf Modschtaba Chamenei geeinigt. Wofür steht er
    und warum gilt er als Favorit für das Amt? Das ordnet der Iranexperte
    der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein.

    Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel das
    Industriebeschleunigungsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesentwurf sieht
    vor, europäische Firmen und Lieferanten in bestimmten Bereichen bei
    öffentlichen Aufträgen oder Förderprogrammen zu bevorzugen. Es geht
    dabei vor allem um sogenannte grüne Technologien wie Batterien für
    E-Autos oder Solarzellen sowie um bestimmte Rohstoffe. Laut
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll das die europäische
    Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China stärken. Vor
    allem China subventioniert seine eigene Wirtschaft stark, aber auch in
    den USA gibt es sogenannte Buy-American-Regeln. Den Gesetzesvorschlag
    hat Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, genau unter die Lupe
    genommen.

    Außerdem im Update: 

    Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei
    Buchgeschäfte vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis
    ausgeschlossen. Dem sei eine Prüfung des Verfassungsschutzes
    vorausgegangen, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet hat. Die
    drei Buchhandlungen gehören dem Bericht zufolge dem linken politischen
    Spektrum an. Raoul Löbbert, Feuilletonredakteur der ZEIT, hat ebenfalls
    dazu recherchiert.

    Und sonst so? Die Kunst der Saunadiplomatie

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Tod von Ali Chamenei: So ist die Nachfolge des Ajatollahs im Iran
    geregelt

    Regimesturz im Iran: "Der Iran geht jetzt all in"

    Krieg im Iran: Eine neue Art des Krieges

    Wettbewerbsfähigkeit: EU will Binnenmarkt stärken

    Chinesische Konkurrenz: Überholt uns China?

    Thema: Binnenmarkt

    Deutscher Buchhandlungspreis: Wolfram Weimer schließt drei linke
    Buchhandlungen von Preis aus

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