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    Warum Griechenlands Waldbrände außer Kontrolle geraten

    03/08/2026 | 11 min
    In Griechenland breiten sich mehrere Waldbrände weiter aus. Besonders
    betroffen sind Gebiete westlich von Athen sowie die Insel Kefalonia.
    Nach ersten Schätzungen sind bereits etwa 12.000 Hektar Fläche
    verbrannt. Für den Großraum Athen gilt die höchste Waldbrandwarnstufe.
    In mehreren Ortschaften wurden Anwohner und Touristen zur Evakuierung
    aufgefordert, teilweise per Warn-SMS. Hunderte Feuerwehrkräfte sind im
    Einsatz. Wie sich die Lage derzeit entwickelt und ob sich die Brände in
    den kommenden Tagen eindämmen lassen, beschreibt ZEIT-Autorin Chrissi
    Wilkens im Podcast. 

    Im Osten Deutschlands geben 27 Prozent der Lehrkräfte an, dass sie das
    Neutralitätsgebot im eigenen Unterricht verunsichert. Das
    Neutralitätsgebot verpflichtet Lehrkräfte dazu, sich parteipolitisch
    neutral zu verhalten. Gleichzeitig sollen sie rassistische,
    menschenfeindliche und verfassungsfeindliche Positionen im Unterricht
    kritisch thematisieren. Hintergrund der Verunsicherung sind auch
    Meldeportale, parlamentarische Anfragen und öffentliche Angriffe der AfD
    auf Lehrkräfte. Wie Lehrkräfte mit diesem Druck umgehen und warum der
    Fall Heckel zum Präzedenzfall werden könnte, erklärt ZEIT-Autor
    Sebastian Höhn. 

     

    Und sonst so? Weltmeisterschaften im Hundesurfen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Waldbrände in Europa: Waldbrände zerstören 100 Häuser in Griechenland

    Waldbrände in Südeuropa: Helfer bringen Menschen in Griechenland mit
    Booten in Sicherheit

    Feuer in Südeuropa: Feuerwehr in Griechenland kommt kaum gegen
    Waldbrände an

    Feuer in Südeuropa: Wind und Hitze entfachen neue Waldbrände in
    Griechenland

    Waldbrände in Südeuropa: Starker Wind erschwert Löscharbeiten in der
    Türkei und Griechenland

    AfD in Sachsen-Anhalt: Was sagt man, wenn die Schüler »Remigration«
    fordern?

    AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach

    Lehrer aus Sachsen-Anhalt: »Der wahre Patriot hier bin ich«

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  • Was jetzt?

    Wird die Angst vor Migration zur Gefahr für Europa?

    02/08/2026 | 13 min
    Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez fordert ein Treffen der
    EU-Innenminister, nachdem mehrere Regierungen Spaniens Grenz- und
    Migrationspolitik kritisiert hatten. Zuvor waren Zehntausende Menschen
    aus Marokko nach Ceuta gelangt; mindestens 67 starben, die meisten
    kehrten inzwischen nach Marokko zurück. Warum reagierten einige
    EU-Partner so scharf, und warum geraten die Toten in der Debatte an den
    Rand? Darüber spricht Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT.

    In Tunesien sind die Temperaturen zuletzt auf bis zu 50 Grad Celsius
    gestiegen. Es kam zu Stromausfällen, auch weil über Jahre zu wenig in
    das Netz investiert wurde. Und das, obwohl Präsident Kais Saied
    versprochen hatte, den Staat wieder handlungsfähig zu machen, als er
    2021 das Parlament entmachtete. Die freie Journalistin Vanessa Barisch
    berichtet aus Tunesien – und erklärt, warum sich die EU mit Kritik an
    Saied zurückhält.

    Und sonst so? Unsere DNA enthält Spuren von »Geistervorfahren«.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch

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    Weitere Links zur Folge:

    Ceuta: Ein Fest für die Feinde Europas

    Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?

    Tunesien: »Der Vertrauensverlust in politische Parteien ist total«

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  • Was jetzt?

    Hat sich Infantino mit seinen Fifa-Plänen verkalkuliert?

    01/08/2026 | 12 min
    Die Fifa hatte geplant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die
    künftig alle Fußballturniere organisiert und vermarktet. 20 bis 30
    Prozent der Anteile sollten an private Investoren verkauft werden. Damit
    wollte der Weltverband zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Pläne waren
    auf Kritik gestoßen: Die Uefa, die nord- und mittelamerikanische
    Concacaf sowie der asiatische Fußballverband lehnten das Vorhaben ab.
    Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott der Weltmeisterschaften. Ob
    sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen verschätzt hat,
    schätzt Fabian Scheler ein, Redakteur im Sportressort der ZEIT.

    Mit Wedium ist eine neue deutsche Videoplattform gestartet, die eine
    europäische Alternative zu TikTok bieten will. Dabei setzt Wedium nach
    eigenen Angaben auf mehr Jugendschutz, Datenschutz und eine verifizierte
    Community. Die Plattform will verhindern, dass Hass, Hetze und
    Falschinformationen durch den Algorithmus verstärkt werden. Kinder und
    Jugendliche ab 13 Jahren sollen die App nur mit einem Konto nutzen
    können, das mit einem Erwachsenen verbunden ist. Wie die Chancen stehen,
    dass Wedium sich gegen die etablierten sozialen Netzwerke durchsetzt,
    hat sich Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT,
    angeschaut.

     

    Und sonst so? Tipps gegen Langeweile im Stau

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Absage der Concacaf und Uefa: Fifa wirft Medien »fehlerhafte
    Berichterstattung« vor

    Fußball: Was wir über Gianni Infantinos WM-Plan wissen

    Fifa Forward Enterprise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt aus
    Protest zurück

    Concacaf: WM-Gastgeberländer stellen sich gegen Fifa-Investorenpläne

    Gianni Infantino: »Maximale Eskalationsstufe« und »totale Krise«

    Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«

    Gianni Infantino: Der Fußball lässt sich nicht für dumm verkaufen

    Wedium: Erstes Gebot: Du sollst nicht hetzen

    Social Media: EU-Kommission wirft TikTok unzureichenden Schutz von
    Kindern vor

    Handynutzung von Kindern: Wir Erwachsenen machen uns schuldig

    Social Media und Kinder: Ist Social Media zu gefährlich für Kinder?

    Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente
    haben

    Der unendliche Interviewpodcast: »Alles gesagt?«

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  • Was jetzt?

    Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa

    31/07/2026 | 12 min
    In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den
    vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten
    angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in
    die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den
    Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische
    Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin
    geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum
    gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu
    gelangen.

    US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA
    initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der
    Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe.
    Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen
    ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der
    Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter
    welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte,
    erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun
    auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen
    bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine
    fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf
    das Internet ermöglicht habe.

    Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das
    jetzt einfacher

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten
    Menschen auf fast 60.000

    Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre
    Grenzkontrollen

    Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in
    Ceuta

    Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und
    Netanjahu

    Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im
    Gazastreifen

    Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump
    verkündeter Einigung

    Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen

    Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den
    wahren Problemen in Gaza ab

    Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von
    KI-Modell Claude

    KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle?

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  • Was jetzt?

    Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?

    31/07/2026 | 13 min
    Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur
    Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue.
    Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von
    Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse
    Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue
    überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von
    der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«.
    Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der
    Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein
    Schaden für die Demokratie ist.

    Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren
    erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister
    Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im
    Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser
    der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die
    Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die
    hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg
    der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin
    Pradnya Bivalkar.

    Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Philip Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg
    zugelassen

    Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein
    Verfassungsfeind?

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens
    Bildungssystem reformieren

     »Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten
    zurück

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen
    Regierung

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