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  • Was jetzt?

    USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    15/06/2026 | 11 min
    Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
    geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
    alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
    kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an.

    Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
    sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
    Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
    USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
    voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
    Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
    welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.

    Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
    Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
    Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
    Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
    mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
    und hat mit den Menschen gesprochen.

    Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
    Regierungen

    G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich

    Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
    nicht?

    Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde

    Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

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  • Was jetzt?

    MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80

    14/06/2026 | 12 min
    US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
    zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
    hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
    aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
    austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
    und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
    Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
    Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
    US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
    erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.

    Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
    Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
    Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
    10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
    könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
    einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
    Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.

    Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Ich, Ich, Ich

    »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag

    USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort

    Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?

    Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?

    Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?

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  • Was jetzt?

    Spezial: »America first wird es bei dieser WM nicht geben«

    13/06/2026 | 35 min
    Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft
    der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und
    Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport
    bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das
    Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler
    sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und
    analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff. 

    Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie
    hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen
    nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier. 

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  • Was jetzt?

    Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?

    13/06/2026 | 12 min
    In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
    angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
    Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung
    des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen
    auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es
    seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen
    reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen
    Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der
    Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann,
    erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee. 

    Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie
    ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter
    Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
    Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
    Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben
    sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die
    mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien
    lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer
    anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System
    spricht der ZEIT-Autor Michael Braun. 

    Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran

    Irankrieg: Die nächste Eskalation

    USA und Israel: »Er entscheidet nicht«

    Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren

    Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag

    Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch
    Menschenhandel ermöglicht?

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  • Was jetzt?

    Was Ärztinnen und Ärzte an Warkens Gesundheitsreform stört (Update)

    12/06/2026 | 10 min
    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene
    Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die
    Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die
    Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam
    kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken
    vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«.
    Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den
    Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört.

    Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin
    zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina
    Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich
    auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert.
    Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer
    Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur
    Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der
    Luftverkehrsteuer getroffen.

    Außerdem im Update:

    Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage
    weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
    am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten
    Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer
    umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen
    hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung
    Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb.

    Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf
    Sardinien auf sich hat

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand

    GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung!

    Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter
    geschützt werden

    Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu

    Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope

    Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter

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