2024 episodi
- US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Onlineplattform Truth Social
geschrieben, er wolle die Militärübungen mit Südkorea »wesentlich
reduzieren«. Trump begründet seine Forderung mit seinem guten Verhältnis
zu Nordkoreas autoritärem Machthaber Kim Jong-un und damit, dass die
Übungen für die USA zu teuer seien. Wie Trumps Ankündigung in die
bisherige Strategie der US-Außenpolitik passt, ordnet Xifan Yang ein.
Sie ist Auslandsredakteurin der ZEIT.
Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir propagiert, mehr
Palästinenser im Gazastreifen gezielt zu töten – etwa 30 oder 40
Menschen pro Nacht. Weiter sagte er, es gehe ihm dabei nicht nur um
militante Hamaskämpfer. Die betrachte er, so Ben-Gvir offen, nicht
einmal als Menschen. Ob Ben-Gvirs Aussagen Konsequenzen haben und wie
sie die Verhandlungen um einen Frieden beeinflussen, ordnet Steffi
Hentschke ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.
Außerdem im Update: Die Waldbrände in Deutschland und nahe der Grenze
sind weitgehend unter Kontrolle. So ist etwa der größte Waldbrand in der
Geschichte Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald so weit gelöscht, dass
die meisten Einsatzkräfte abgezogen werden konnten. Dort musste, ebenso
wie in Monschau an der Grenze zu Belgien, wegen der Waldbrände evakuiert
werden. (Stand: 17.08.26, 16 Uhr)
Und sonst so: Vogel imitiert perfekt einen Kamera-Shutter
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
US-Militärübungen mit Südkorea: Trump kündigt Verringerung der
Militärübungen mit Südkorea an
Nordkorea: Nordkorea feuert erneut ballistische Rakete ab
Wirtschaft in Nordkorea: Wie ist dieser Aufschwung zu erklären?
Gaza-Friedensgespräche: Israels Polizeiminister spricht sich für mehr
Tötungen in Gaza aus
US-Unterhändler: Kushner führt in Ägypten Gespräche über Gazastreifen
Entwaffnung der Hamas: Will die Hamas wirklich ihre militärische Macht
aufgeben?
Waldbrände in NRW und Belgien: Hürtgenwald-Brand unter Kontrolle –
Belgien fordert deutsche Hilfe an
Waldbrand im Hohen Venn: Bewohner in Monschau müssen vor Flammen und
Rauch fliehen
Großbrand im Hohen Venn: Zehn Stunden im Wald, zehn Stunden Pause, dann
wieder in den Wald
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die SPD-Bundesministerinnen und -minister haben am Wochenende mit einem
Aktionsplan gegen die Hitze einen neuen Vorstoß in Sachen Klimaanpassung
gemacht. Das Papier liegt der ZEIT vor. Für besonders viele Diskussionen
dürfte die Forderung sorgen, Klimaanpassung als »Gemeinschaftsaufgabe«
im Grundgesetz zu verankern. Zu einem entsprechenden Vorschlag von
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatten sich Vertreter der
Union zuletzt zurückhaltend bis ablehnend geäußert – obwohl das Vorhaben
im Koalitionsvertrag vereinbart ist. ZEIT-Politikredakteurin Petra
Pinzler hat das Aktionspapier gelesen und erklärt im Podcast die
Position der Union – und welchen Unterschied die Vorschläge machen
würden.
Für den KI-Boom werden weltweit neue Rechenzentren gebaut, viele davon
in den USA. Landesweit formieren sich derzeit Proteste gegen diese
Vorhaben. So auch in Utah: In einer dünn besiedelten Region in der Nähe
des Great Salt Lake soll eines der größten Rechenzentren der Welt
entstehen, zweieinhalbmal so groß wie Manhattan. ZEIT-Korrespondentin
Juliane Schäuble war vor Ort und berichtet im Podcast, warum sich die
Menschen dort gegen den Bau wehren und warum die enormen
wirtschaftlichen Entwicklungsversprechen die Anwohner nicht überzeugen.
Und sonst so? Fast and Furious – im E-Rollstuhl
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Klimaanpassung: Carsten Schneider warnt vor hohen Kosten wegen fehlenden
Klimaschutzes
Klimapolitik: Wer kämpft hier noch fürs Klima?
Strafverschärfung für Brandstiftung: Nach Waldbränden fordert SPD
härtere Strafen für Brandstiftung
KI-Rechenzentrum in Utah: Das Monster in der Wüste
Rechenzentren: Hungrige Hirne
Künstliche Intelligenz: US-Stromverbrauch soll durch KI deutlich steigen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die AfD in den Umfragen vorne, die Regierungsparteien hinten – das ist
die Ausgangslage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern. Aber in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die
Situation etwas verändert: Die SPD hat dort seit Anfang des Jahres in
den Umfragen zugelegt, lag zuletzt bei 29 Prozent. Die Wahlkämpferin an
der Spitze der erstarkten SPD: Manuela Schwesig. Wie führt Schwesig
ihren Wahlkampf? Und was macht sie anders als Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)? Diese und weitere Fragen
beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Künstliche Intelligenz löst immer besser mathematische Rätsel, an denen
Menschen seit Jahrzehnten verzweifeln. Auf der internationalen
Mathematikkonferenz in Philadelphia wurde daher von der größten Krise
der Mathematik seit einem Jahrhundert gesprochen. Welche Arbeit
Mathematiker jetzt überhaupt noch leisten müssen und welche Chancen und
Gefahren von der KI für die Disziplin ausgehen, berichtet Christoph
Drösser. Er schreibt für die ZEIT über Wissenschaftsthemen.
Und sonst so? Bauarbeiter finden Gold im Wert von neun Millionen Euro.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Der Faktor Berlin
Künstliche Intelligenz: Wozu Mathe, es gibt doch KI?
Ideendiebstahl mit KI: Hören, sagen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich die
Sicherheitslage in Afghanistan zwar verbessert, allerdings bleibt die
humanitäre Situation schwierig. Die Bewohner des Landes leiden unter
Unterernährung, Dürren und Überschwemmungen. Seit September 2023 sind
zudem fast 5,9 Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt.
Gleichzeitig schränken die Taliban insbesondere die Rechte von Frauen
und Mädchen ein. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit ist
eingeschränkt. Die Taliban kontrollieren inzwischen weitgehend das
gesamte Land. Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT,
ordnet ein, wie es den Menschen in Afghanistan geht.
Das Niedrigwasser führt derzeit zu Einschränkungen für die Schifffahrt
auf dem Rhein. Zwar fahren weiterhin Schiffe, allerdings weniger als
üblich. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Rhein an
einigen Stellen für die Schifffahrt unpassierbar werden. In diesem Fall
wäre der Rhein erstmals in zwei Abschnitte geteilt: Schiffe aus dem
Süden könnten noch bis Mainz fahren, Schiffe aus dem Norden bis Köln.
Güter müssten an diesen Punkten auf andere Verkehrsmittel umgeladen
werden. Was das bedeutet und in welchem Umfang die Situation
Auswirkungen auf Verbraucher haben könnte, erklärt ZEIT-Autorin Maike
Rademaker im Podcast.
Und sonst so? Hund wird nach acht Jahren über Facebook wiedergefunden
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Save the Children: Fast jedes zehnte Kind in Afghanistan hungert
Taliban-Vertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich
Europa erpressen
Angriffe von Pakistan: Worum es im Konflikt zwischen Pakistan und
Afghanistan geht
Taliban: UN-Frauenorganisation besorgt über Taliban-Dekret
Niedrige Pegelstände: Binnenschifffahrt fordert wegen Niedrigwasser
schnellere Maßnahmen
Niedrigwasser im Rhein: Endstation! Bitte alle umladen
Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins
Deutsche Bahn: Bahn bietet wegen Niedrigwasser mehr Güterzüge zum
Transport an
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Wegen eines Waldbrands in der Eifel mussten rund 1.800 Menschen ihre
Häuser verlassen. Am frühen Morgen gegen 4 Uhr hat die Gemeinde
Hürtgenwald beschlossen, den Ortsteil Gey zu evakuieren. Die
Löscharbeiten sind schwierig, weil das brennende Gelände durch Munition
aus dem Zweiten Weltkrieg belastet ist. In der nahe gelegenen Stadt
Düren fällt Asche vom Himmel, Einwohner sollen sich möglichst nur in
geschlossenen Räumen aufhalten. Maximilian Mann beschreibt die Lage vor
Ort in Düren und hat mit den evakuierten Menschen aus Gey gesprochen.
Nato-Kampfjets haben über Lettland eine Drohne abgeschossen. Das teilten
die Streitkräfte des Landes mit, das sich eine Grenze mit Russland
teilt. Das Nachbarland Finnland, das ebenfalls an Russland grenzt,
schränkte kurzzeitig den Luftraum und den Schiffsverkehr ein. In den
vergangenen Monaten sind bereits mehrfach Drohnen aus dem Krieg gegen
die Ukraine in den Luftraum über der EU gelangt. Woher die Drohne über
Lettland wahrscheinlich kam, kann Maxim Kireev aus dem Politikressort
der Zeit erklären.
Außerdem im Update: Das schwedische Parlament per Gesetz das Alter für
die Strafmündigkeit gesenkt – von 15 auf 14 Jahre. Zusätzlich soll es
für Jugendliche keine Strafmilderung mehr geben. Auslöser für das
verschärfte Jugendstrafgesetz ist die zunehmende Gewalt zwischen Banden
der organisierten Kriminalität. Sie rekrutieren Minderjährige für
Anschläge, teils sogar Morde, weil sie bisher nicht inhaftiert werden
konnten.
Und sonst so: Eine App warnt vor Ticketkontrollen in Berliner U- und
S-Bahnen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Waldbrand bei Hürtgenwald: Gemeinde in der Eifel wegen Waldbrandes
evakuiert
Liveblog: Lettland meldet Abschuss einer Drohne, Finnland sperrt
Luftraum kurzzeitig
Krieg gegen die Ukraine: EU bestellt wegen Luftraumverletzungen
Vertreter Russlands ein
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