2036 episodi
- Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und dem Wahlsieg der AfD hat
Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, gegen mögliche Verstöße einer
künftigen Landesregierung gegen das Grundgesetz vorzugehen. Diskutiert
wird dabei unter anderem der sogenannte Bundeszwang nach Artikel 37
Absatz 1 des Grundgesetzes. Der Bundeszwang erlaubt der Bundesregierung,
mit Zustimmung des Bundesrates Maßnahmen gegen ein Land zu ergreifen,
wenn dieses seine bundesrechtlichen Pflichten nicht erfüllt. Unter
welchen Voraussetzungen der Bundeszwang zum Einsatz kommen könnte,
erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff haben in Moskau
mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und anschließend in Kyjiw
mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Ziel
der Gespräche waren weitere Vermittlungsversuche im russischen
Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trotz der Gespräche setzte Russland
seine Angriffe auf die Ukraine fort. Kremlsprecher Dmitri Peskow
erklärte außerdem, Moskau sei von seinem militärischen Potenzial
überzeugt. Welche Strategie Russland militärisch verfolgt, ordnet
Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Und sonst so? Wortungetüm des Jahres: Zwei-Faktor-Authentifizierung
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock
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Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt
Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD lädt alle Parteien in Sachsen-Anhalt zu
Sondierungsgesprächen ein
Was jetzt? / AfD in Sachsen-Anhalt: Was der Wahlsieg der AfD für die
liberale Demokratie bedeutet
Was jetzt? / Friedrich Merz: CDU halbiert, AfD verdoppelt – ist
Friedrich Merz gescheitert?
AfD in Sachsen-Anhalt: Was, wenn eine AfD-Landesregierung die Verfassung
ignoriert?
US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals
nach Kyjiw
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj erwartet baldiges Treffen
mit Trump
Geran-4-Drohne: Putins neue Drohnen sind tödlich, blitzschnell – und sie
können sehen
Russlands Wirtschaft: Das Codewort lautet: »Mobilisierung«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler sind in der
Pisa-Studie 2025 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung
gefallen. In Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften liegen die
Ergebnisse der 15-Jährigen nur noch etwa auf dem Durchschnittsniveau der
OECD-Staaten. Damit liegen die Werte unter denen der Pisa-Studie von
2022 und auch unter den Ergebnissen der ersten Erhebung aus dem Jahr
2000. Zudem bleibt der Bildungserfolg in Deutschland stark von der
sozialen Herkunft abhängig. Was hinter dieser Entwicklung steckt, ordnet
Martin Spiewak ein, Redakteur im Bildungsressort der ZEIT.
Nach mehreren Sabotageakten an Umspannwerken und Stromleitungen in
Deutschland hat die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen
festgenommen. Der Mann wurde in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei
Aachen gefasst. Er soll für Angriffe in Nordrhein-Westfalen und
Brandenburg verantwortlich sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der
Verdächtige versucht haben, mit selbst gebauten Vorrichtungen Drähte
über Hochspannungsleitungen zu schießen und so Kurzschlüsse auszulösen.
Was bislang über den Verdächtigen bekannt ist, erklärt Christoph
Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat im Bundestag
den Haushaltsentwurf für 2027 verteidigt. Der Etat sieht Ausgaben von
555,4 Milliarden Euro vor. Zusammen mit Krediten aus Sondervermögen soll
die Neuverschuldung bei gut 203 Milliarden Euro liegen.
Und sonst so? Sind Spatzen vom Aussterben bedroht?
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer
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Pisa-Studie: »Der Lernverlust ist dramatisch«
Pisa-Studie 2025: Leistungen deutscher Schüler fallen auf neuen
Tiefstand
Pisa-Test: Könnten Sie Pisa?
Pisa-Studie: Liebe Schulen: Pisa ist auch euer Versagen
Soziale Mobilität: Mehr Chancengleichheit – das sind wir der jungen
Generation schuldig
Ties Rabe: »Andere Länder haben mehr Ehrgeiz«
Angriffe auf Umspannwerke: »Ich bin der, der Kurzschlüsse verursacht
hat«
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Sabotage an Stromleitungen: Polizei fasst mutmaßlichen
Stromnetz-Saboteur
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Sabotageversuche an Stromnetz: Weiteres Bekennerschreiben nach
Sabotageversuchen in NRW entdeckt
Sabotage an Stromversorgung: Ermittler finden weitere Sprengsätze an
Umspannwerk in Sachsen
Bundeshaushalt: Es ist einfach kein Geld mehr da
Haushaltsberatungen im Bundestag: Bundesfinanzminister Klingbeil warnt
vor Sozialabbau durch Reformkurs
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg könnte in Deutschland eine
rechtsextreme Partei ein Bundesland regieren. Nach ihrem deutlichen Sieg
sehen viele einen Regierungsauftrag bei der AfD. Was bedeutet der
historische Erfolg der Rechtsextremen für Deutschland? Und was für
unsere Demokratie? Diese und weitere Fragen beantwortet
ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner im Podcast.
Nach einem Jahr endet am heutigen Dienstag die Amtszeit von Annalena
Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung – sie war erst die
fünfte Frau in dieser Position. Zum Abschied hat sie der ZEIT in New
York ein Interview gegeben. Geführt hat das Interview unter anderem
Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast blickt sie auf
Baerbocks Zeit bei den Vereinten Nationen zurück und zieht Bilanz,
welche Akzente die frühere Außenministerin in ihrem Amt setzen konnte.
Und sonst so? Calw baut Riesenrutsche ins Stadtzentrum.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm
CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter
Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Starrt nicht auf diese Wähler. Starrt
darauf, was sie erzählt bekommen
Annalena Baerbock: »Die Kombi prominent, meinungsstark und feminin
triggert besonders«
New York: Annalena Baerbock wird offenbar Professorin an Columbia
University
Annalena Baerbock bei Jon Stewart: Eine Deutsche im Humor-Ausland
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz stand in Sachsen-Anhalt nicht zur Wahl, im
Wahlkampf wurde er nach Ansicht von Kritikern geradezu versteckt. Laut
dem ZDF glauben fast 90 Prozent der Befragten, eine bessere
Bundespolitik hätte den AfD-Triumph verhindert. Nach Merz’ heutiger
Pressekonferenz zur Wahlniederlage stellt sich die Frage: Welche Folgen
hat das Ergebnis für ihn, seine Regierung und den Reformkurs? Das
analysiert Chefkorrespondentin und Merz-Kennerin Tina Hildebrandt im
Podcast.
Im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt fehlen der AfD drei Sitze zur
absoluten Mehrheit. Tilmann Steffen aus dem Politikressort der ZEIT
erklärt im Podcast, welche Machtoptionen die AfD hat und was passieren
könnte, wenn sie keine Regierungsmehrheit findet. Und
ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto ordnet ein, welche Rolle das BSW,
das überraschend ebenfalls in den Landtag eingezogen ist, spielen
könnte.
Und: Als Reaktion auf die deutschen Sanktionen nach dem Drohnenangriff
auf den Leipziger Flughafen muss das deutsche Generalkonsulat in St.
Petersburg bis zum 18. September schließen. Das gab das russische
Außenministerium bekannt.
Und sonst so? Das Finanzamt hat Einfache Sprache entdeckt.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz: Warum Friedrich Merz jetzt Habermas lesen sollte
CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter
Sven Schulze: Schock! Schwere! Not!
Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Merz mobilisiert – für die AfD
Wahl in Sachsen-Anhalt: Wie geht es jetzt nach der Wahl weiter?
AfD in Sachsen-Anhalt: Das sind Siegmunds Machtoptionen
BSW in Sachsen-Anhalt: Im Zweifel für die AfD
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Fast überall in Sachsen-Anhalt hat die AfD gewonnen. Erstmals könnte ein
AfD-Politiker Ministerpräsident werden. »Jetzt – ist der Ernstfall«,
sagt Robert Pausch, politischer Korrespondent der ZEIT und Host von »Was
jetzt? – Der Wahlkreis«.
Am Tag nach der Wahl kommentiert er bei »Was jetzt?« das Ergebnis: »Zum
ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik steht eine
rechtsextreme Partei unmittelbar davor, politische Macht in Deutschland
zu erlangen. Das ist keine Hysterie, keine Panikmache, kein falscher
Vergleich, wie es dann so oft heißt. Es ist einfach eine nüchterne
Beschreibung der Realität.«
Moderation: Robert Pausch
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Constanze Kainz
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