2020 episodi
- Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.
Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
Macht« an
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an
EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?
Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
die Preise bedeutet«
Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant eine umfassende
Regierungsumbildung. Nachdem Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf
seine Bitte hin zurückgetreten ist, muss laut ukrainischer Verfassung
das gesamte Kabinett seine Ämter niederlegen. Davon betroffen ist auch
Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Nach der Ankündigung seines
Rücktritts gingen in der Ukraine zahlreiche Menschen auf die Straße und
protestierten gegen diese Entscheidung. Warum Fedorow bei vielen
Menschen beliebt ist und was hinter der Neubildung des ukrainischen
Kabinetts steckt, erläutert ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas im
Podcast.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie
Hubig wollen härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. In einem neuen
Aktionsplan schlagen sie vor, Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen
einzustufen und die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen.
Schwere Steuerdelikte könnten künftig mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet
werden. Außerdem sollen Ermittlungen gegen Steuer- und
Finanzkriminalität ausgeweitet werden. Ziel der Reform ist es,
Steuerbetrug konsequenter zu verfolgen und die Steuergerechtigkeit zu
erhöhen.
Außerdem im Update: Der US-Konzern Uber übernimmt den deutschen
Essenslieferdienst Delivery Hero. Das Angebot beläuft sich auf rund 12,7
Milliarden Euro. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass der Hauptsitz
von Delivery Hero in Berlin erhalten bleibt und bis 2029 keine
Veränderungen an der Belegschaft vorgenommen werden.
Und sonst so: ICE stoppt wegen fehlenden Klopapiers
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Regierung in der Ukraine: Selenskyjs beste Frau soll Trump auf ihre
Seite ziehen
Ukraine: Ukrainischer Verteidigungsminister kündigt Rücktritt an
Ukraine: Regierungsumbau löst Proteste in der Ukraine aus
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Einkommensteuerreform: Was macht Klingbeils Steuerkonzept mit Ihrem
Netto?
Stefanie Hubig: "Ich kneife nicht, jetzt, wo es drauf ankommt"
Steuerbetrug: Bundesfinanzminister will Regeln bei Steuerhinterziehung
verschärfen
Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
Steuerhinterziehung vor
Übernahmeangebot von Uber: Uber übernimmt den deutschen
Essenslieferkonzern Delivery Hero
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Schauspieler Hape Kerkeling wird nach Informationen der ZEIT als
Experte für ein AfD-Verbotsverfahren gehört. Eingeladen hat ihn die
Linkspartei für die erste öffentliche Anhörung rund um ein Teil-Verbot
gegen die AfD in Thüringen. Ein Gutachten der Gesellschaft für
Freiheitsrechte hat ein Verbotsverfahren gegen die gesamte AfD zuletzt
wieder in die Diskussion gebracht. Überraschend hat auch die
CSU-Landtagsfraktion entgegen ihrer bisherigen Linie ein Teil-Verbot der
AfD in Thüringen in Betracht gezogen. Wie es um den Sinneswandel in der
CSU steht und wie es zu der Einladung von Hape Kerkeling, das berichtet
Fabian Reinbold. Er ist politischer Korrespondent bei der ZEIT.
Beim Autobauer VW muss gespart werden. Seit kurzem gibt es nun auch
Informationen zu konkreten Plänen des VW-Chefs Oliver Blume. 100.000
Stellen sollen bei VW bis 2030 weltweit gestrichen werden. Außerdem
steht im Raum, mehrere VW-Werke zu schließen. Das könnte auch
zehntausende weitere Nicht-VW-Jobs gefährden. Bei den traditionell
mächtigen Gewerkschaften und dem VW-Betriebsrat stoßen diese Vorschläge
auf Widerstand. Wie geht es also weiter mit den Sparplänen von VW? Das
erklärt Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Der C64 unter Smartphones
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD-Verbot in Thüringen: Mit Hape gegen Höcke
Gutachten zur AfD: So viele Daten wie noch nie
AfD-Parteitag in Erfurt: Und jetzt auch noch Psychologenpartei
AfD-Landeschef Thüringen: Jens Spahn bringt Wahlrechtsentzug für Björn
Höcke ins Spiel
Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders
VW-Stellenabbau: Volkswagen-Chef droht intern erstmals mit Abbau
Zehntausender Stellen
VW-Krise: Volkswagen-Betriebsrat sieht Vertrauensverlust bei Belegschaft
VW-Demo: Sie fragen sich: Warum ausgerechnet wir?
Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
Volkswagen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der traditionellen
Sommerpressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten
gestellt. Er sprach über Klimaschutz, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der
CDU und die Arbeit seiner Regierung. Wie erklärt Merz, dass rund 85
Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit unzufrieden sind?
Und räumt er eigene Fehler ein? Das beantwortet Ferdinand Otto,
Politikredakteur der ZEIT.
Vor zehn Jahren versuchten Teile des türkischen Militärs, Präsident
Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Der Putsch scheiterte und die Regierung
ließ mehr als 10.000 Staatsbedienstete entlassen und Medien schließen.
Wie Erdoğan den Putsch für sich nutzte und welche Fragen bis heute offen
sind, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT.
Tschechien hat Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland
ausgeliefert. Liebich soll in das Frauengefängnis in Chemnitz gebracht
werden. 2023 wurde Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung zu einem
Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Verhandlung hatte
Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich ändern lassen.
Kritiker sehen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes.
Und sonst so? Kunst aus 390 Kilo Erdnussbutter.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Die trotzige Entschlossenheit der
Regierung
Regierungserklärung: Als es heißt, »Sommer, Sonne, Sozialkahlschlag«,
steht der Kanzler auf
Türkei: Wie sich autoritäre Herrscher ihre Lieblingsopposition bauen
Marla-Svenja Liebich: Jetzt machen sie einen auf subversiv
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung
(SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar
gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und
erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten,
Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele
weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank
stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in
Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des
Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet.
Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die
Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März
eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der
Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte
Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist
das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser
moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen
Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische
Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst.
Und sonst so? Minigolftricks
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer
Familie
Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht
vor«
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer Familie
Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich
Rüstungsaktien: Der moralische Kurs
Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt
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