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  • Was jetzt?

    Sie brachten Licht in die Hirnforschung – dafür gibt es den Nobelpreis

    05/10/2026 | 12 min
    Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus
    Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und
    Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung
    mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre
    Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt,
    die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem
    Gesundheitsressort.

    Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29.
    November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben
    gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und
    welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher,
    Spanienkorrespondentin der Zeit, ein.

    Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer.
    Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler
    und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war,
    erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch.

    Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen?

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links: 

    Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker

    Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
    kündigt Neuwahlen an

    Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise

    Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht
    aufwärts

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  • Was jetzt?

    Wieso die SPD mehr Härte gegen China fordert

    05/10/2026 | 12 min
    China exportiert deutlich mehr Waren in die Europäische Union als
    umgekehrt. In Deutschland wächst angesichts zunehmender Importe aus
    China die Sorge um die heimische Industrie. Die Bundesregierung will am
    kommenden Mittwoch in einer Sitzung des Koalitionsausschusses über ihre
    Chinapolitik beraten. Die von der SPD geführten Ministerien sprechen
    sich in einem gemeinsamen Papier, das der ZEIT vorliegt, für ein
    härteres Vorgehen gegenüber China aus. Doch innerhalb der
    Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen. Das von der Union
    geführte Wirtschaftsministerium sowie Teile des Kanzleramts wollen
    Handelsschutzmaßnahmen nur zurückhaltend einsetzen. China hat der EU
    zuletzt für den Fall von Handelsbeschränkungen mit einer entschlossenen
    Reaktion gedroht. Wie sehr ist die deutsche Industrie durch chinesische
    Importe bedroht? Und droht eine Eskalation mit China? Das ordnet Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, ein.

    In Heidenau bei Dresden sollen künftig keine neuen Stolpersteine zur
    Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus mehr verlegt werden. Einen
    entsprechenden Antrag von Stadträten der AfD und der CDU hat der
    Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Begründet wurde das damit, dass viele
    Bürgerinnen und Bürger diese Form des Gedenkens als nicht angemessen
    empfänden. Stattdessen soll das Erinnern künftig vor allem auf dem
    Nordfriedhof der Stadt stattfinden. Die Verwaltung von Heidenau hatte
    zuvor empfohlen, die Vorlage abzulehnen. An zwei Standorten in der Stadt
    gibt es bereits Stolpersteine. Die Entscheidung, künftig keine weiteren
    zu verlegen, hat bundesweit Kritik und Diskussion ausgelöst. Wie konnte
    es zu dieser Entscheidung kommen? Und was sagt sie über den Umgang mit
    der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus? Das erklärt im
    Podcast Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der ZEIT.

    Und sonst so? Das letzte Brot der DDR im Deutschlandmuseum

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Abhängigkeit von China: Handelskrieg mit China? »Die Waffen liegen auf
    dem Tisch«

    Handelskonflikt: China droht EU im Handelsstreit mit Gegenmaßnahmen

    Heidenau: Zwölf Steine, ein Skandal

    Stolpersteine in Heidenau: AfD und CDU stimmen in Heidenau gegen
    Verlegung von Stolpersteinen

    Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über
    Stolpersteinverbot in Heidenau

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  • Was jetzt?

    Wahl in Brasilien: Wie Bolsonaros Sohn das Land verändern will

    04/10/2026 | 12 min
    Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt mit 80 Jahren
    erneut zur Wahl an. Sein wichtigster Herausforderer ist Flávio
    Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Lula setzt im
    Wahlkampf vor allem auf seine politische Erfahrung und seine Erfolge in
    der Sozialpolitik. Flávio Bolsonaro wirbt dagegen für einen deutlich
    härteren Kurs in der Sicherheits- und Innenpolitik. Unter anderem will
    er große Verbrechersyndikate als Terrororganisationen einstufen lassen.
    Die innere Sicherheit ist zu einem der zentralen Themen des Wahlkampfs
    geworden. Welche Bedeutung die Wahl auch über Brasilien hinaus hat,
    erklärt Was-jetzt?-Host Azadê Peşmen, aktuell aus Brasilien berichtend.

    Die G7-Staaten haben beschlossen, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und
    Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben. US-Präsident Donald
    Trump hatte auf diesen Schritt gedrängt und andernfalls mit einem Stopp
    der US-Dieselexporte gedroht. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche betont, dass die Energieversorgung trotz der Freigabe ausreichend
    abgesichert sei. Die Entscheidung könnte sich auch auf die Preise an
    deutschen Tankstellen auswirken. Welche Folgen die Freigabe der Reserven
    für Europas Energiepolitik hat, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc
    Widmann.

     

    Und sonst so? Blinde Menschen ertasten Brustkrebs.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

     

    Weitere Links zur Folge:

    Brasilien: Staatschef Lula da Silva tritt erneut bei
    Präsidentschaftswahl an

    Flávio Bolsonaro: Brasiliens Justiz ermittelt gegen
    Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro

    Brasilien: Lula verurteilt Vorgehen der USA gegen Botschafterin

    Exportstopp auf Diesel: Wie jetzt, die USA wollen Dieselexporte stoppen?

    Spritpreise in den USA: USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp
    für Diesel

    G7-Staaten: Reiche sieht Energiereserve auch nach G7-Freigabe
    ausreichend gedeckt

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  • Was jetzt?

    Mohamed gegen ICE (1/3): Mama, wo bist du?

    03/10/2026 | 29 min
    Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA
    geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
    einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
    Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
    Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
    sind. 

    Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
    melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
    2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
    zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
    mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
    das gerade Hunderttausende Familien zerreißt. 

    »Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
    von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT. 

     

    Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg  

    Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
    Venohr, forbidden stories  

    Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer  

    Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser  

    Projektleitung: Constanze Kainz  

    Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
    Emma Möllenbrock 

    Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
    schreiben an wasjetzt@zeit.de 

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  • Was jetzt?

    (Kein) Tag der Deutschen Einheit?

    03/10/2026 | 12 min
    Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag zwischen der DDR und der
    BRD in Kraft. Mit ihm war die staatliche Einheit Deutschlands nach mehr
    als 40 Jahren der Teilung wiederhergestellt. 36 Jahre nach der
    Wiedervereinigung aber seien die Herausforderungen in Deutschland
    immens, sagt die ZEIT-Autorin Jana Hensel. Was es jetzt bräuchte, sei
    eine Politik, die die Unterschiede zwischen Ost und West proaktiv
    angeht. Wie die konkret aussehen kann, analysiert Hensel im Podcast. 

    Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich viele westliche Unternehmen aus
    Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelskonzern Metro blieb jedoch
    weiterhin im Land. Anfang dieser Woche stellte der russische Präsident
    Wladimir Putin das Russland-Geschäft von Metro per Dekret unter
    staatliche Zwangsverwaltung. Die russische Sparte betreibt 91
    Großmärkte, erwirtschaftet jährlich mehr als 130 Millionen Euro Gewinn
    und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Neben
    Metro könnten auch weitere deutsche Unternehmen wie Knauf, Hochland und
    Globus betroffen sein. Welche strategischen Ziele Russland mit der
    Übernahme westlicher Unternehmen verfolgt, erklärt Maxim Kireev,
    Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.

    Und sonst so? Unser neuer Podcast »Mohamed gegen ICE – ein
    amerikanischer Albtraum«

    Moderation und Produktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Simone Gaul und Mathias Peer

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