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  • Was jetzt?

    Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?

    17/05/2026 | 12 min
    Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch
    Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über
    einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union
    jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der
    Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden
    Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition
    trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana
    Hensel.

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times
    wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des
    Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser
    haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt
    gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln
    jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times
    stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des
    Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese
    und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus
    Israel berichtet.

    Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein
    Herrchen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht
    mehr gibt

    Kritik an der CDU: Die Wut der SPD

    Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York
    Times« verklagen will

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  • Was jetzt?

    Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    16/05/2026 | 44 min
    Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach
    Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So
    geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei
    Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in
    Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende
    gerät auch er in einen Teufelskreis.

    Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele
    Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen,
    müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse
    fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen
    Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen
    Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert,
    riskiert den Job.

    Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie
    Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein
    Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch
    wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen
    sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen
    Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen.

    Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik
    dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah
    Grünewald und Anant Agarwala.

    In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant
    Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.

     

    Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala

    Produktion: Markus Gläser

    Redaktion: Elise Landschek

    Skript und Moderation: Hannah Grünewald
     

    Weitere Links zur Folge: 

    Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler,
    nach Deutschland zu kommen«

    IU Hochschule: Das soll mein Studium sein?

    Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit
    ohne Rechte«

    Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studieren,
    haben sie gesagt

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  • Was jetzt?

    Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

    16/05/2026 | 14 min
    Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking
    demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund
    angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den
    Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau
    von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen
    besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim
    Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im
    Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA
    und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler
    Korrespondent der ZEIT ein. 

    Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende
    Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen,
    Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des
    israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt
    und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien,
    Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine
    eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten
    den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer. 

     

    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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  • Was jetzt?

    Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz

    15/05/2026 | 10 min
    Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die
    Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die
    Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen
    fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher
    Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in
    den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des
    Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und
    welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise?
    Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
    London.

    Beim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine
    Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit
    Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim
    DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft
    zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die
    Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche
    Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT. 

    Außerdem im Update: 

    - Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden.
    Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im
    Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal
    handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand
    gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.

     

    Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien

    Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer
    herausfordern wollen

    Würzburg: Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz' Auftritt auf dem
    Katholikentag

    Friedrich Merz: Merz kann es einfach nicht! Oder?

    Insel Anholt: Toter Wal vor Küste Dänemarks entdeckt

    Wal in der Ostsee: Der Walsturz

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  • Was jetzt?

    Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?

    15/05/2026 | 11 min
    Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den
    regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem
    Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme
    Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben
    eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht
    unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat
    das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen
    militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein
    dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen
    Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der
    ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev.

    Im August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre
    Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei
    mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000
    Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen
    auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland
    unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo
    Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen
    in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche
    Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im
    Podcast.

    Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert?

    Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm?

    Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn«

    Wahlen in Deutschland: Der Sieger wird anerkannt

    Stärken Deutschlands: Deutschland, Du bist schon stabil

    Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze!

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