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  • Was jetzt?

    Trump bestraft Merz

    04/05/2026 | 12 min
    US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nachgelegt: In der Nacht zum
    Sonntag hat er gedroht, »weit mehr« als die zunächst angekündigten 5.000
    US-Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. In den nächsten sechs
    bis zwölf Monaten will das US-Verteidigungsministerium einen Teil
    seiner Truppen aus der Bundesrepublik verlegen. Welche der überwiegend
    im Südwesten Deutschlands gelegenen rund 20 Standorte betroffen sein
    könnten, ist noch unklar. Neben den sicherheitspolitischen Auswirkungen,
    die dieser Schritt für Deutschland und Europa hätte, könnte er für die
    betroffenen Regionen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auslöser für die
    Entscheidung der US-Regierung könnten die Äußerungen von Bundeskanzler
    Friedrich Merz an einer Schule im Sauerland gewesen sein. Dort hat Merz
    das amerikanische Vorgehen im Iran kritisiert und Zweifel an der
    Strategie der USA geäußert. Wie wichtig Deutschland als Drehkreuz für
    die USA für ihre Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten ist und wem
    ein solcher Teilabzug US-amerikanischer Truppen mehr schaden würde,
    erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT.

    Die Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer hat derzeit zwei Namen: Lecanemab
    und Donanemab. Seit Herbst 2025 sind die neuen Medikamente auch in
    Deutschland verfügbar, und erstmals greifen sie nicht nur Symptome an,
    sondern zielen auf eine der Ursachen für die Krankheit. Forschende
    sprechen von einem Wendepunkt, manche sogar von einer neuen Ära.
    Alzheimer ist mit zwei Dritteln aller Fälle die mit Abstand häufigste
    Demenzerkrankung. Doch zumindest in Deutschland werden die Fortschritte
    vorübergehend gebremst: Denn der Gemeinsame Bundesausschuss sieht
    bislang keinen klaren Zusatznutzen gegenüber bestehenden Therapien. Sein
    Urteil ist maßgeblich für die Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen
    und Herstellern. Welche Folgen hat das für Patientinnen und Patienten?
    Und was bedeutet das Urteil des G-BA für den weiteren Kampf gegen die
    Krankheit? Darüber spricht Tom Kattwinkel, Redakteur im
    Gesundheitsressort der ZEIT, im Podcast.

     

    Und sonst so? Yoko Ono gegen französische Biermarke »John Lemon«

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Reduzierung der US-Truppenstärke in Deutschland: Trump rächt sich

    US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten
    abziehen

    USA: Donald Trump erwägt Truppenabzug auch aus Italien und Spanien

    Alzheimer-Antikörper: Der Durchbruch im Kampf gegen das Vergessen
    besteht die deutsche Prüfung nicht

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  • Was jetzt?

    Neue US-Zölle: Druck auf Europas Autobauer

    03/05/2026 | 11 min
    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Autos und
    Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Er
    begründete den Schritt damit, dass sich die EU aus seiner Sicht nicht an
    das bestehende Handelsabkommen halte. Ausgenommen bleiben Fahrzeuge, die
    in den USA produziert werden. Die EU-Kommission betont, das Abkommen
    regelkonform umzusetzen und schließt Gegenmaßnahmen nicht aus. Auch aus
    dem Europäischen Parlament kam Kritik am Vorgehen der US-Regierung.
    Warum Donald Trump diesen Schritt jetzt geht und welche Folgen das für
    die europäische Autoindustrie haben könnte, ordnet die
    Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, ein.

    Reporter ohne Grenzen stuft die Pressefreiheit in rund drei Vierteln
    aller Länder als eingeschränkt oder schlecht ein. In der Kritik steht
    aktuell auch das israelische Militär, unter anderem wegen des
    eingeschränkten Zugangs zum Gazastreifen und wegen Angriffen im Libanon.
    Dort wurde während einer Waffenruhe die Journalistin Amal Khalil bei
    einem Luftangriff getötet. Sie recherchierte gemeinsam mit einer
    Kollegin zu Zerstörungen im Grenzgebiet, als mehrere Angriffe ihr Umfeld
    trafen. Die israelische Armee bestreitet, gezielt Medienschaffende
    anzugreifen. Welche Folgen der Tod von Amal Khalil haben könnte, erklärt
    Lea Frehse, Nahostexpertin der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Der Resilienzcheck

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    US-Zollpolitik: US-Präsident Trump kündigt Zollerhöhung für Autos aus
    der EU an

    Zölle: Neuer Angriff Trumps auf die EU

    Zölle: EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsvereinbarung

    US-Zölle: Was über Trumps Zollandrohung bekannt ist

    EU und Ukraine: Gerade jetzt zeigt sich, wie erpressbar Europa ist

    US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht

    Autoindustrie: Porsche meldet fast ein Viertel weniger Gewinn

    Reporter ohne Grenzen: Deutschland rutscht auf Rangliste der
    Pressefreiheit um drei Plätze ab

    Reporter ohne Grenzen: Deutschland nicht mehr in Top Ten der
    Pressefreiheit-Rangliste

    Amal Khalil: Warum wurde Amal Khalil getötet?

    Südlibanon: Israelischer Soldat schlägt mit Hammer auf Jesusfigur im
    Libanon ein

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  • Was jetzt?

    Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?

    02/05/2026 | 12 min
    Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit
    Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine
    Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er
    garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre
    durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst
    seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien
    Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die
    Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass
    die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD
    aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind. 

    Das Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der
    Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das
    haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn
    Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig
    vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine
    Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil
    und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach
    einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee
    recherchiert.

    Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken!

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anmerkungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

     

    Weitere Links zur Folge

    Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig

    Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss

    Wie zerstritten ist Irans Führung?

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  • Was jetzt?

    Plötzliche Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)

    01/05/2026 | 17 min
    Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und
    hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent
    namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland.
    Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab:
    Irgendetwas stimmt hier nicht.

    Das Team erreichen Sie unter [email protected].
    Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
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    testen. Das Podcast-Abo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
    Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.

    Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm

    Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas

    Redaktion: Ole Pflüger

    Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost

    Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Marco Fründt

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  • Was jetzt?

    Bald nicht mehr frei am 1. Mai?

    01/05/2026 | 14 min
    Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen
    gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im
    Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag
    der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der
    Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine
    Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive
    Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie
    und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft
    tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent der ZEIT, ein.

    Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die
    Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen
    Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der
    Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus
    Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat
    nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das
    mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen
    und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht.

     

    Unseren neuen Podcast »Plötzlich Soldat« können Sie ab heute Mittag im
    Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier. 

    Wenn Sie das Podcast-Abo gratis testen wollen, geht das über diesen
    Link. 

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern?

    Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai
    als Feiertag ab

    Quiz zum Tag der Arbeit: Warum demonstrieren Menschen in Deutschland
    gerade am 1. Mai?

    Wirtschaft: Studie zweifelt an Wirtschaftswachstum durch weniger
    Feiertage

    PCK-Raffinerie in Schwedt: Große Mengen Öl aus Brandenburger Pipeline
    ausgetreten

    Druschba-Pipeline: Russland will Öltransit nach Schwedt stoppen

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