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  • Was jetzt?

    Wie sich die Europäer beim Nato-Gipfel behaupten wollen

    08/07/2026 | 12 min
    Beim Nato-Gipfel in Ankara beraten sich die Mitglieder unter anderem zu
    ihren Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld
    des Gipfels unter anderem die deutschen Verteidigungsausgaben als
    »lächerlich« bezeichnet. Unzufrieden ist Trump außerdem mit der Lage im
    Iran-Krieg. Gleichzeitig haben auch die europäischen Partner Anliegen:
    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gemeinsame
    Sicherheit sollen Thema sein. Wie die europäischen Nato-Staaten auf
    Trumps Forderungen reagieren und ob sie für ihre eigenen Ziele noch
    Platz finden, das analysiert Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT.

    Bäckereien und Konditoreien sollen am Wochenende länger öffnen. Nach
    diesem Vorschlag fordern nun auch Handelsverbände dasselbe für alle
    anderen Einzelhändler. Gewerkschaften sehen die Debatte über den
    verkaufsoffenen Sonntag jedoch kritisch. Bleiben also die Fragen: Was
    könnten die geänderten Arbeitszeiten für Angestellte im Einzelhandel
    bedeuten? Und: Profitiert die Wirtschaft von Öffnungszeiten am Sonntag?
    Die Antworten dazu hat Ursula Freudling aus der Wirtschaftsredaktion der
    ZEIT.

    Und sonst so? Was man auf Reisen Neues lernt.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst, Lena Herrmann und Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links

    Nato-Gipfel: Mehr als nur sicherheitspolitische Trittbrettfahrer

    Rüstungsdeal mit Kanada: Ein Signal an Donald Trump

    Bäckerei: Die Tochter backt politisch

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  • Was jetzt?

    Le Pen Urteil: Mit der Fußfessel in den Wahlkampf? (Update)

    07/07/2026 | 11 min
    Ein Berufungsgericht in Paris hat die Strafe gegen Marine Le Pen
    teilweise reduziert. Die Vorsitzende des Rassemblement National wurde zu
    15 Monaten Unwählbarkeit sowie zu einer Haftstrafe von drei Jahren
    verurteilt, davon zwei Jahre auf Bewährung. Die Haft soll mit einer
    elektronischen Fußfessel vollzogen werden. Die Geldstrafe von 100.000
    Euro blieb bestehen. Da die 15 Monate Unwählbarkeit bereits verstrichen
    sind, könnte Le Pen rechtlich bei der französischen Präsidentschaftswahl
    2027 kandidieren. Was das Urteil für Le Pens politische Zukunft
    bedeutet, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres im Podcast.

    Bundesfamilienministerin Karin Prien will die maximale Bezugsdauer des
    Elterngelds von 14 auf 12 Monate verkürzen. Um die vollen zwölf Monate
    zu erhalten, sollen künftig beide Elternteile jeweils mindestens drei
    Monate Elternzeit nehmen. Sechs Monate können frei aufgeteilt werden.
    Alleinerziehende sollen weiterhin bis zu zwölf Monate Elterngeld
    beziehen können. Hintergrund der Reform sind Sparvorgaben für das
    Familienministerium sowie das Ziel, Väter stärker an der Kinderbetreuung
    zu beteiligen. Was sich damit für Eltern ändern könnte, erklärt Tillmann
    Prüfer, Leiter im Familienressort der ZEIT. 

    Außerdem im Update: Friedrich Merz sprach sich vor dem Nato-Gipfel in
    Ankara für eine stärkere europäische Nato aus, die zugleich
    transatlantisch ausgerichtet bleiben solle. Dabei verwies Merz auch auf
    geplante Vereinbarungen zur weiteren Unterstützung der Ukraine und
    bezeichnete den geplanten U-Boot-Auftrag Kanadas als wichtiges Zeichen
    der Zusammenarbeit.

     

    Und sonst so: Die lebenswertesten Städte der Welt 

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Präsidentschaftswahl 2027: Le Pen zu einem Jahr Fußfessel und 15 Monaten
    Unwählbarkeit verurteilt

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Rassemblement National: Le Pen lässt sich feiern

    Frankreich: Staatsanwalt fordert erneut fünf Jahre Kandidaturverbot für
    Le Pen

    Marine Le Pen: Frankreichs Milliardäre suchen einen neuen Präsidenten

    Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu
    Fußfessel aus

    ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
    gerecht geworden«

    Elterngeld: Warum Kürzungen beim Elterngeld teuer werden können

    Elterngeld: Karin Prien will Bezugsdauer des Elterngeldes um zwei Monate
    kürzen

    Kündigung nach der Elternzeit: Wurden Sie nach der Elternzeit gemobbt?

    Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?

    Gleichberechtigung von Müttern: »Nicht Frauen haben es schwerer in der
    Arbeitswelt – es sind Mütter«

    Nato-Gipfel in Ankara: Merz setzt auf eine europäischere und
    transatlantische Nato

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  • Was jetzt?

    Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstritten

    07/07/2026 | 12 min
    In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
    über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
    verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
    zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
    wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
    Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
    Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
    für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
    positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
    der ZEIT.

    In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
    erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
    Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
    worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
    Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
    Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
    mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
    Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
    könnte.

     

    Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
    Fragezeichen

    Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an

    Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«

    Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
    Nato-Gipfel fest

    Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
    Frankreich bedeutet

    Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

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  • Was jetzt?

    Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)

    06/07/2026 | 11 min
    Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren
    stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket
    noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern
    will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in
    mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig
    weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von
    »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa
    ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es
    gibt und was sie für Versicherte bedeuten.

    Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu
    diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr
    nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000
    Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.

    Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
    überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von
    Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem
    Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt
    machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen
    abzuschneiden.

    Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt
    glimpflich davon

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich
    stärken

    Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

    Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos
    ausgeschlossen werden

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  • Was jetzt?

    Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die Verteidigung

    06/07/2026 | 12 min
    Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
    Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
    Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
    Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
    und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
    Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
    auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
    Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
    darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
    Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
    Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
    Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
    inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
    gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
    und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
    Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
    für das Regime haben.

     

    Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden
    Euro Neuverschuldung

    Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

    ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins
    Spiel

    Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen

    Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere
    Alkoholpreise

    Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen

    Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der
    Küste Jemens

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht

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