2024 episodi
- CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.
Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
Sportredaktion der ZEIT ein.
Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
wird
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
WM
Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?
WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter
Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
tritt er sie kaputt
Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«
Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit
dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im
Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf
Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum
passiert das immer öfter?
Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in
Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum
des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine
Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge
Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und
ihrem Glück zu suchen.
Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn
wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise
nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen
ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner
Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er
durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei
begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber
Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden.
Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er
wirklich der Erste?
Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem
Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und
die Suche nach Patient null.
Skript und Moderation: Imre Balzer
Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth
Schnitt und Produktion: Markus Gläser
Redaktion:Ole Pflüger
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs-
und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen
geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“
kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr
antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche
Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte
hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und
kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem
Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die
Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit
kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die
Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“
umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen
Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor,
dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich
mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten
für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische
Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der
BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen
und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im
Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue
Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die
Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die
Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet
Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit
vor
»Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach
Auftrittsabsage durchs ZDF
Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben
Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine Behörde
Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken?
Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn hält nach der Bekanntgabe
seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA an. Politiker von
Grünen, Linken und FDP werfen Spahn vor, dass seine persönliche
Entscheidung im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung
steht. Sie verweisen darauf, dass er sich in der Vergangenheit gegen
eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland
ausgesprochen hatte, und fordern eine Erklärung. Auch aus der Union
kommt Kritik. Wie Spahns persönliche Entscheidung mit seiner früheren
politischen Haltung vereinbar ist, erklärt Tina Hildebrandt,
Chefkorrespondentin der ZEIT.
Im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen gibt es Streit über die
Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl 2027. Der
Landesparteitag in Marl wurde heute fortgesetzt, obwohl die Bundesspitze
um Alice Weidel und Tino Chrupalla zuvor in einem Schreiben den Abbruch
der Versammlung gefordert hatte. Der Bundesvorstand sieht mögliche
Verstöße gegen Wahlgrundsätze bei der bisherigen Kandidatenaufstellung.
Der NRW-Landesverband hält dagegen an der Fortsetzung des Parteitags
fest. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet den Streit
ein.
Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Dresden hat die
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung
verurteilt. Das Gericht sprach sie der Unterstützung einer
terroristischen Vereinigung in drei Fällen sowie der Beihilfe zu einer
schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.
Und sonst so: Titanwurz-Knolle geklaut
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Redaktion: Hannah Grünewald und Constanze Kainz
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Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Jens Spahn: Kritik an Jens Spahn hält nach Familienzuwachs durch
Leihmutter an
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wift Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Ingenieur in den USA: »Für die Leihmutterschaft haben wir 150.000 Euro
gezahlt«
Leihmutterschaft: Kritik aus Politik und Kirche an Jens Spahn wegen
Leihmutter
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse
vor
Wahllisten abgelehnt: AfD nicht zur Bürgerschaftswahl in Bremen
zugelassen
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik
von Bundesspitze fort
NSU-Unterstützerin: NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft
verurteilt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.
Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
Macht« an
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an
EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?
Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
die Preise bedeutet«
Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
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