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  • Was jetzt?

    Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik

    30/05/2026 | 1 h 21 min
    Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler
    bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie
    inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und
    Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder
    müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das
    EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag
    und Kanzleramt? 

    In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts
    Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung,
    mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold
    und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit
    einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und
    sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale
    Politik nicht doch auch schön sein kann. 

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. 

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  • Was jetzt?

    Kann Kubicki wirklich die FDP retten?

    30/05/2026 | 12 min
    Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und
    überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit
    mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine
    Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf
    wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und
    Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als
    Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig:
    Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und
    wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart
    gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der
    ZEIT, ein. 

    Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen
    kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe
    Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über
    Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn
    in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die
    Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die
    Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich
    werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros
    der ZEIT.

     

    Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia 

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück

    FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus

    Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen

    Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?

    Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?

    Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit
    Reisende rechnen müssen

    Brennerautobahn: Aber hier leben? Nein danke

    Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht

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  • Was jetzt?

    Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

    29/05/2026 | 10 min
    Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen
    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet
    werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des
    Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags
    zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll
    angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es
    um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht
    erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die
    Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden
    Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war
    2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall
    steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt
    drohen.

    Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der
    Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man
    sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die
    Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung
    und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus
    US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf
    ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt.
    Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der
    Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es
    hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung
    kommt.

    Außerdem im Update: 

    Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die
    Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein
    Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig
    gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können –
    teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr. 

     

    Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Andreas Scheuer: Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister

    Pkw-Maut: Andreas Scheuer muss wegen gescheiterter Pkw-Maut vor Gericht

    Waffenruhe im Irankrieg: Verhandlungen laut Vance trotz Fortschritten
    »noch nicht am Ziel«

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Irankrieg nicht zu beenden

    Liveblog: Irankrieg

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

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  • Was jetzt?

    Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle

    29/05/2026 | 12 min
    Seit Kurzem ist wieder vom Ebolavirus die Rede. Die Krankheit ist vor
    einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo
    ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche
    Todesfälle melden die Behörden aktuell. Die Ausbreitung verläuft derart
    rasant, dass sie sogar das Tempo der größten Ebolaepidemie aus dem Jahr
    2014 übertrifft. Damals starben insgesamt über 11.000 Menschen. Die WHO
    hat bereits den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das
    Nachbarland Uganda schloss die gemeinsame Grenze. Das hochansteckende
    Virus überträgt sich über Körperflüssigkeiten und endet je nach
    Versorgungslage für 30 bis 90 Prozent der Erkrankten mit dem Tod. Anna
    Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die
    Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die
    Lage berichtet hat.

    Das Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis
    2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus
    erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum
    genutzte Lösung für das Problem könnten Flusswärmepumpen sein. Die
    Anlagen entziehen dem Flusswasser mithilfe von Wärmetauschern Energie
    und leiten es danach leicht abgekühlt wieder zurück. Einer Studie der TU
    Braunschweig zufolge könnten so theoretisch bis zu 94 Prozent des
    gesamten deutschen Wärmebedarf von Haushalten, Handel und
    Dienstleistungsbetriebe gedeckt werden. Trotz des enormen Potenzials
    wird die Technologie bisher kaum genutzt. Welche Hürden dem Bau und
    Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung
    des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, erklärt
    Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und
    beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen. 

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ebola-Ausbruch im Kongo: Die Kinder essen einmal am Tag, die Erwachsenen
    jeden zweiten

    Ebola-Ausbruch: So rasant verlief noch kein Ebola-Ausbruch

    Behandlung von Ebola-Patienten: Wie Ärzte Ebola in Deutschland behandeln

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energiemonitor: Daten und Visualisierungen zur Energiewende

    Ausstieg aus fossiler Energie: So klappt’s mit dem Ausstieg aus Kohle,
    Öl und Gas

    Doku: Paul McCartney: Ein Mann auf der Flucht

    Doku: Die Toten Hosen – Das letzte Album

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  • Was jetzt?

    Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)

    28/05/2026 | 9 min
    Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des
    Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA
    haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran
    reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe
    zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die
    USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey,
    Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und
    Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald
    Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi
    Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im
    nördlichen Nachbarland verfolgt.

    Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein
    neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der
    Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan
    begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer
    Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus
    und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als
    »Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant
    sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland. 

     

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    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an

    Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde

    Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus

    Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt
    fliehen nach Norden

    Krieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue
    Bodeneinsätze im Libanon

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Irankrieg nicht zu beenden

    Holocaustgedenkstätte: Yad Vashem will Bildungszentrum in München öffnen

    Jüdisches Leben in Deutschland: Zum "Volksfeind" erklärt

    Antisemitische Codes auf TikTok: Antisemitismus im Hochformat

    Armin Nassehi: »Antisemitisch sind immer die anderen«

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