2017 episodi
- Vor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer und
damit die endgültige Abriegelung der Grenze zwischen Ost- und
Westberlin. Die Erinnerung an die DDR und die deutsche Teilung ist bis
heute unterschiedlich geprägt. Die SED-Opferbeauftragte des Bundestages,
Evelyn Zupke, fordert deshalb einen stärkeren Fokus auf die
DDR-Geschichte im Schulunterricht und unter anderem verpflichtende
Besuche von Gedenkstätten. Wie man Menschen für die Geschichte der DDR
sensibilisieren kann, erläutert Evelyn Zupke im Podcast.
Die Kölner Sozialarbeiterin Eva Maria Michelmann hat mit der ZEIT über
ihre monatelange Haft in Syrien gesprochen. Sie war im Januar gemeinsam
mit ihrem Kollegen Ahmet Polat festgenommen worden und wurde nach
eigenen Angaben in sechs verschiedene Gefängnisse in Aleppo, Idlib und
Damaskus gebracht. Einen Großteil der 152 Tage habe sie in Isolation
verbracht. Michelmann warf dem syrischen Übergangsregime unmenschliche
Haftbedingungen vor. Warum Michelmann überhaupt verhaftet wurde, erklärt
Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Die Deutschen sind nicht die größten Liegenreservierer.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Der DDR-Podcast: Wie war das im Osten?
Wiedervereinigung: Gestohlene Biografien
DDR im Schulunterricht: In einem Land vor ihrer Zeit
Berliner Mauer: Stiftung fordert mehr Schulunterricht zur DDR-Geschichte
Eva Maria Michelmann: In Syrien inhaftierte Deutsche Eva Maria
Michelmann ist frei
Eva Maria Michelmann: Freigelassene Kölnerin spricht erstmals über Zeit
in syrischer Haft
Rojava: Wo ist Eva-Maria Michelmann?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am Abend ist in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis zu
beobachten. Sie beginnt je nach Standort ab etwa 19:11 Uhr, das Maximum
wird zwischen 20:05 und 20:18 Uhr erreicht. In Deutschland ist sie
partiell sichtbar. Je nach Region werden 84 bis 90 Prozent der Sonne vom
Mond bedeckt. Eine totale Sonnenfinsternis ist in Teilen Islands und
Spaniens sowie in Grönland zu sehen. Die Sonne darf egal von wo aus
dabei nur mit einem geeigneten Sonnenschutzfilter betrachtet werden. Wie
stark die Sonne bedeckt ist, was bei der Beobachtung noch zu beachten
ist und mit welchem Hilfsmitteln sie ein geeignete Sehhilfe bauen, das
erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte nach der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen. Sahra
Wagenknecht und die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali haben erneut
erklärt, dass sie eine Abwahl der CDU anstreben und sich einen
überparteilichen Ministerpräsidenten vorstellen. Wagenknecht bezeichnete
die Brandmauer zur AfD als gescheitert und sagte, es sei undemokratisch,
eine Partei mit mehr als 40 Prozent auszugrenzen. Möglich wäre eine Wahl
des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit einfacher Mehrheit im
dritten Wahlgang, wenn sich das BSW enthalten dort würde. Siegmund lehnt
dieses Szenario allerdings ab. Voraussetzung wäre zudem, dass das BSW in
den Landtag einzieht. Wie realistisch das ist, ordnet Christian Endt,
stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung ein.
Außerdem im Update: Zum Angriff mit Drohnen auf den Flughafen
Leipzig/Halle gibt es neue Hinweise. In Kursdorf, wenige hundert Meter
vom Flughafen entfernt, hörte ein Zeuge am Abend kurz vor dem Fund der
Sprengstoffdrohne einen Knall. Ermittler fanden dort später
Explosionsspuren und Geräte, die möglicherweise das Drohnensignals
verstärkt haben könnten. Ob die Explosion mit dem Angriff zusammenhängt
und möglicherweise der Spurenverwischung diente, ist bislang unklar.
Und sonst so: Männer vor: Bei Bumble dürfen jetzt auch Männer zuerst
schreiben
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Wie man eine Lochkamera baut
Sonnenfinsternis: Hier können Sie die Sonnenfinsternis sehen
Astronomisches Ereignis: Als die Sonnenfinsternis unser
Jahrhundertmoment war
Sonnenfinsternis: Totale Sonnenfinsternis in Teilen Europas erwartet
Fakten zur Sonnenfinsternis: 20 Fakten, mit denen Sie beim
Sonnenfinsternis-Gucken angeben können
Sahra Wagenknecht und Alice Weidel: Das BSW hat der AfD einen großen
Gefallen getan
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine
Alleinregierung schwindet
Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens
AfD: Alice Weidel zeigt sich bereit für Gespräche mit dem BSW
Anschlag in Leipzig: Eine Explosion – in der Nähe des Flughafens, am
Abend des Drohnenfunds
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die deutschen Nachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen. Die
Bundesregierung stimmt über einen entsprechenden Reformvorschlag ab, um
ihn in den Bundestag einzubringen. Laut einem Anfang Juli
veröffentlichten Entwurf sollen die Nachrichtendienste unter anderem in
Zukunft aktiv eingreifen dürfen, wenn sie Gefahren wie etwa einen
Hackerangriff erkennen. Ob mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste
auch für mehr Sicherheit sorgen können, ordnet Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Das türkische Parlament will die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK
mit einem neuen Gesetz auflösen. Zwischen der kurdischen PKK und dem
türkischen Staat herrschte jahrzehntelang ein Konflikt, der auch mit
Waffengewalt ausgetragen wurde. Mit dem neuen Gesetz treibt das
türkische Parlament ein Ende des Konflikts voran. Was bedeutet ein
offizielles Ende des Konflikts für die Kurden in der Türkei? Die Antwort
auf diese Frage gibt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? KI-Pfarrer antwortet auf Fragen zu Gott
Moderation und Produktion:Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
BND und Verfassungsschutz: CDU-Politiker fordert mehr Rechte für
Nachrichtendienste
Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine Behörde
Anschlag in Leipzig: Wir sind nicht wehrlos
Türkei: Türkisches Parlament beschließt Gesetz zur Auflösung der PKK
Istanbul: Türkische Parlamentarier besuchen PKK-Gründer Öcalan im
Gefängnis
Kurdistan: PKK kündigt Abzug aller Kämpfer aus der Türkei an
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach
bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet,
mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind
die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche
Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist
betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la
Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere
Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben
Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt
ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in
Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet.
Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko
von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei
trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des
russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt
hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko
unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine
Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die
Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten
Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt
hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und
fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die
Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas
werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT.
Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in
Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad
lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere
hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode
verurteilt.
Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde
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Weitere Links zur Folge:
Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach
Erdbeben in Kolumbien
Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens
vereidigt
Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten
Notstand aus
Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in
Russland
Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei
von Wahl aus
Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind
Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei
Jabloko auf
SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen
Parteispitze
Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode
verurteilt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen
Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft
eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle
drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am
Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das
Abkommen an die Region sendet.
Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte
Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen
Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre
lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen
Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe
von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28
Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat
einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das
Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht.
Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln
zu tappen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen
Verteidigungspakt
Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit
Saudi-Arabien und Pakistan
Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge
Nato-Beistandsverpflichtung
Landarztquote: »Damals war ich naiv«
Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System
Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland
eingeschrieben
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