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Die sogenannte Gegenwart

DIE ZEIT
Die sogenannte Gegenwart
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12 episodi

  • Die sogenannte Gegenwart

    Wo breitbeinige Heteros und trans Männer sich weinend umarmen

    06/04/2026 | 1 h 28 min
    Früher liefen ausschließlich dünne, junge Frauen über den Catwalk –
    diszipliniert, ehrgeizig und immer in Angst, nicht zu gefallen und
    rauszufliegen. So hat Heidi Klum, selbst Starmodel, einst ihre
    Castingshow "GNTM" etabliert. Nun, ganze 20 Jahre später, ist die
    Sendung noch immer sehr erfolgreich. 

    Wie hat sie das geschafft? Wie übersetzt sich die Gegenwart in Heidis
    Suche nach "Germany's Next Topmodel", bei der inzwischen auch Männer
    mitmachen dürfen, trans Personen, ältere Menschen und Plus-Size-Models?
    Gibt es die alte, kalte Härte noch, mit der die Kandidatinnen in
    ritualisierter Strenge aufs Abnehmen und Performen getrimmt wurden? Oder
    ist der neue Erfolgsgarant – nämlich stets die richtige Energie und
    Präsenz zu zeigen – am Ende umso schwerer zu erreichen?

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold in der aktuellen
    Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".

    Sie erreichen das Team unter [email protected].

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Warum wir “organisch” leben wollen – das neue Buch von Giulia Enders

    23/03/2026 | 1 h 24 min
    In "Darm mit Charme" erklärte Giulia Enders 2014 den Deutschen ihre
    Verdauung, das Buch wurde ein phänomenaler Bestseller. Jetzt, über zehn
    Jahre später, hat Enders erneut einen Hit gelandet. "Organisch: Was es
    wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören" heißt ihr zweites Buch,
    in dem sie nun gleich mehrere Organe in den Blick nimmt. 

    Lunge, Immunsystem, Haut, Herz, Muskeln, Hirn. Wer alles über diese
    Teile des Körpers lernt, wer sich einmal so richtig in sie
    hineinversetzt, wird künftig anders, nämlich empathischer, stimmiger,
    besser durchs Leben gehen – so lautet Enders' Versprechen. Doch was
    bedeutet das eigentlich: stimmig, also "organisch"? Woher kommt unser
    großes Bedürfnis danach, uns alle unsere Körperfunktionen noch einmal
    ganz pädagogisch und didaktisch erklären zu lassen? Wer oder was ist
    eigentlich in der Hierarchie des Menschen ganz oben: wirklich der
    Körper? Oder nicht eher die Gefühle? Und was wird aus dem guten alten
    Geist, den Giulia Enders nur "Herumdenkidenki" nennt? 

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Lars Weisbrod in der aktuellen
    Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".
     

    Sie erreichen das Team unter [email protected].

    Shownotes:
    Giulia Enders: "Organisch: Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper
    zu hören", Ullstein, 2025.
    Giulia Enders: "Darme mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ",
    Ullstein, 2014.

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Social-Media-Verbot für Kinder: Ist das noch Liberalismus?

    09/03/2026 | 1 h 16 min
    Dass soziale Medien mal als Hoffnungstechnologie, also als
    menschenfreundliche Erfindung, galten, in die man allerlei
    Zukunftsoptimismus hineinprojizieren durfte – das ist längst vergessen
    und verdrängt, daran erinnern sich höchstens noch die ganz Alten. Schon
    seit vielen Jahren stehen soziale Medien bekanntlich in der Kritik; die
    Probleme, die sie bereiten, sind umfänglich diagnostiziert worden, und
    auch an konstruktiven Lösungsvorschlägen mangelt es nicht: Es soll
    regulatorisch durchgegriffen werden gegen Hass und Hetze, die
    Algorithmen sollen offengelegt werden, die Monopole zerschlagen. So war
    es bisher. Jetzt geistert eine neue Idee durch den Diskurs: Soziale
    Medien sollen ganz verboten werden – zumindest für Kinder und
    Jugendliche. Seit Australien Ernst gemacht hat und alle unter 16
    aussperrt, nicht bloß aus der TikTok-App, wird auch in Deutschland über
    solche Eingriffe debattiert. Ist der Schaden, den Social Media in
    Kinderhirnen und Jugendseelen anrichtet, nicht offensichtlich?

    In der neuen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart"
    diskutieren auch Ijoma Mangold und Lars Weisbrod über den digitalen
    Jugendschutz. Wann wurde aus dem Social-Media-Traum eigentlich ein
    Albtraum? Ist diese Kommunikationstechnologie wirklich so furchtbar, wie
    sie dargestellt wird? Und wie könnte eine tatsächlich liberale Haltung
    aussehen, wenn es um Kinder geht, die soziale Medien nutzen wollen?

    SHOWNOTES

    - Oliver Webers Artikel aus der "FAZ"
    - Marie-Luise Goldmanns Artikel aus der "Welt" 
    - Joel Feinberg: "The Child’s Right to an Open Future", 1980

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  • Die sogenannte Gegenwart

    Eine Ankündigung

    12/01/2026 | 4 min
    In Kürze werden wir das Archiv von "Die sogenannte Gegenwart?" und
    vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten
    zugänglich machen.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/feuilletonpodcast, auf Apple Podcasts oder
    Spotify.

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    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
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  • Die sogenannte Gegenwart

    Macht und Ohnmacht nach dem Vibe Shift

    22/12/2025 | 59 min
    Sydney Sweeney räkelt sich für eine Jeans-Werbung, der Spruch dazu ist
    doppeldeutig: "Sydney Sweeney has great jeans." Hat die weiße,
    normschöne Schauspielerin tolle Jeans? Oder – auf Englisch klingt die
    Aussprache zum Verwechseln ähnlich – tolle Gene? Die Werbekampagne
    schien ein weiterer Beleg dafür, dass sich in der Welt der Zeichen, der
    Kultur, der Symbole etwas verschoben hatte.

    Glaubt man der gängigen Erzählung, war linksliberales Gedankengut viele
    Jahre lang hegemonial, jedenfalls dort, wo es im weitesten Sinne um
    "Kultur" ging, um den Überbau der Gesellschaft. Von den Universitäten
    bis zu den Pressestellen der DAX-Unternehmen, von der Popmusik bis zu
    den Öffentlich-Rechtlichen, überall gab man sich mehr oder weniger woke.
    Und dann? Kam der "vibe shift" – der Begriff steht für den kulturellen
    Wandel, der sich spätestens mit Trumps Wiederwahl vollzogen hat. Die
    Rechten sind nicht nur zurück an der Macht, sie haben jetzt auch die
    kulturelle Deutungshoheit.

    In der neuen Folge von "Die sogenannte Gegenwart" sprechen Ijoma Mangold
    und Lars Weisbrod über den schillernden Begriff "vibe shift" und die
    Wirklichkeit dahinter: Was macht dieser neue Begriff sichtbar, was
    bisher unsichtbar war? Was verschleiert er? Wer hat die kulturelle Macht
    – und wie mächtig ist Kultur überhaupt noch? Die Episode ist am 12.
    Dezember in Berlin live beim Frohes Festival aufgezeichnet worden. Mit
    ihr verabschiedet sich “Die sogenannte Gegenwart” in die Winterpause. Am
    12. Januar ist der Podcast zurück.

    Weitere Infos zur Folge finden Sie hier.

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Was kommt nach dem Zeitalter der Wokeness? Leben wir schon in der posttherapeutischen Gesellschaft? Warum spielen Erwachsene heute so gern mit Lego? Und was verrät die Serie “White Lotus” über den Niedergang des Westens? Vom neuen Katholizismus bis zur KI, von Dark Academia bis zum Samba-Schuh von Adidas: Im Feuilleton-Podcast sprechen wir über die großen und die kleinen Phänomene, die unsere Zeit ausmachen – die ZEIT-Redakteure Nina Pauer, Ijoma Mangold und Lars Weisbrod begleiten die Hörerinnen und Hörer durch die Gegenwart. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/mehr-hoeren
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