In Wäldern, auf Wiesen und in den Bergen passen sich Pflanzen viel langsamer an, als sich die Erde erwärmt. Manche Arten verlieren ihr Zuhause, lange bevor sie ein neues finden. Deshalb schlüpfen Forschende inzwischen in ungewohnte Rollen: sie werden zu "Umzugshelfern" für die Natur. Sie diskutieren, ob man Pflanzen aktiv in kühlere Regionen bringen sollte - oder ihnen mit gezielter Züchtung helfen kann, besser mit der Hitze klarzukommen. In diesem Podcast fragen wir: Wie weit darf der Mensch eingreifen, um die Artenvielfalt zu retten?