Am Donnerstag, 28. Mai jährt sich der Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis. Bei der Naturkatastrophe stürzten fast 10 Millionen Kubikmeter Fels und Eis in die Tiefe und begruben das Dorf Blatten unter sich. Wie konnte das passieren?
In den vergangenen zwölf Monaten haben Forschende die Katastrophe minuziös analysiert und modelliert. So lässt sich heute in hohem Detailgrad beschreiben, wie der Gletscher unter dem Kleinen Nesthorn vorgestossen und schliesslich abgebrochen ist. Weitere Fragen, welche die Wissenschaft beschäftigen: Was passiert mit dem aus Eis, Fels und sonstigem Geröll bestehenden Schuttkegel, unter dem das verschüttete Dorf liegt? Und: Welchen Anteil hatte der Klimawandel beim Bergsturz von Blatten?