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    Premiere: Theater im Palais: "WIR SPIELEN ALLTAG" – Uwe Kullnick spricht mit Alina Gause über die Premiere am 21. März 2026

    18/03/2026 | 36 min
    Theater im Palais: "WIR SPIELEN ALLTAG" – Uwe Kullnick spricht mit Alina Gause über die Premiere am 21. März 2026, 19:30 Uhr
    (Hördauer 36 Minuten)

    Als erstes Theater zeigen wir den Roman einer außergewöhnlichen Frau als Bühnenadaption: In WIR SPIELEN ALLTAG erzählt die israelische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Lizzie Doron von ihrem Alltag zwischen Berlin und seiner Partnerstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt von einem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht, von Begegnungen mit Hinterbliebenen, von politischen Diskussionen beim Friseur, schal werdenden Gedenkveranstaltungen und dem Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.

    Durch kurze Episoden aus dem täglichen Leben wird eine verstörende, chaotische Realität offenbart, die eine unerwartete Herausforderung für den moralischen Kompass und das Mitgefühl darstellt und Begriffe wie Heimat, Freundschaft und Familie neu definiert. Jeder Tag wird zum verzweifelten Versuch, sich an etwas festzuhalten, einen Traum zu bewahren, menschlich zu bleiben.
    In enger Zusammenarbeit mit Lizzie Doron bringt der erfolgreiche israelische Regisseur Dori Engel den Roman als Musiktheaterstück auf die Bühne. – Warum jetzt und in unserem Theater? „Weil die scheinbar entfernten Konflikte unseren Alltag erreichen und auch wir aktuell aufgefordert sind, unsere Werte immer wieder zu überprüfen und zu vertreten.“ (Alina Gause)
    „Die eskalierende Lage im Nahen Osten bestärkt uns umso mehr darin, denjenigen eine Stimme zu geben, die hinter den Nachrichten stehen – all jenen, die auf allen Seiten unter diesen schrecklichen Ereignissen leiden – und den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.“ (Regisseur Dori Engel)

    Am 22. März mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung!
    Am 26. März und 8. Mai mit einer kurzen Einführung ins Stück um 19 Uhr.
    FREIE PLATZWAHL!

    Alina Gause, Intendantin | Schauspielerin, Sängerin
    Seit der Spielzeit 2022/23 leitet Alina Gause als Intendantin das THEATER IM PALAIS und steht unter ihrem Künstlernamen Alina Lieske in DIVA BERLIN, DIE DIETRICH – Eine Schöpfungsgeschichte, EIN STÜCK ILLUSION – Stolpersteine und CHARLOTTENGRAD – Ein Stück Russland mitten in Berlin auf der Bühne.

    Das THEATER IM PALAIS BERLIN unter der Leitung von Alina Gause ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet.
    Wir freuen uns auf viele gemeinsame, erfüllte Theaterabende!

    ⁠Programm⁠
    Ansprechpartnerin Ildiko Bognar
    (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie)
    Tel.: +49 (30) 204 534 54
    [email protected]
    [email protected]

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    „DIUS“ von Stefan Hertman – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten

    17/03/2026 | 7 min
    „Dius“ von Stefan Hertman – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten
    (Hördauer 08 Minuten)

    „Was bedeutet es, poetisch zu leben?“
    Er steht eines Tages unverhofft vor seiner Tür. Der Schüler macht seinem Lehrer ein ungewöhnliches Angebot. Anton, Dozent an der Kunsthochschule, geht darauf ein. Fortan sind er und sein Schützling Egidius, genannt Dius, nahezu unzertrennlich. Und nicht nur der Lehrer fragt sich mehrfach, wer ist denn nun eigentlich der Mentor. Stefan Hertmans gibt in seinem neuesten Roman einer ungewöhnlichen, aber auch ungewöhnlich innigen und intensiven Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlichen Alters Raum.
     Den Volltext dieser Rezension findest Du hier

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    Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von Schirnding

    16/03/2026 | 27 min
    Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von Schirnding
    Hördauer: 28 Minuten

    Antike Götter werden geboren, sind aber unsterblich. Sie erreichen ein ihrem Wesen gemäßes Alter und altern dann nicht weiter; sie zeugen selbst andere Götter, Halbgötter und Helden. Fundamental anders die biblische Rede von Gott, der der ganz Andere ist. Und dennoch gibt es Berührungspunkte. Antike Götter sind fast immer personale Wesen, weit mehr als nur Manifestationen von Naturerscheinungen, und sie besitzen eine Gewalt, die alles menschliche Maß übersteigt. So waren Fremdheit und Vertrautheit, schroffe Ablehnung und versuchte Integration die Pole beim Aufeinandertreffen des frühen Christentums mit den polytheistischen Religionen des griechisch-römischen Kulturkreises. Albert von Schirnding, Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist aus München, gab seinem Vortrag den Titel: Postume Unsterblichkeit. Anmerkungen zum Fortleben der griechischen Götter in der deutschen Literatur von Schiller bis Thomas Mann.

    Albert von Schirnding, geb. 1935, wuchs in Regensburg auf. 1951 veröffentlichte er seine ersten Gedichte. Nach dem Abitur studierte er – da er zugleich Schriftsteller und Lehrer werden wollte – Klassische Philologie bei Rudolf Pfeiffer in München und Walter Jens in Tübingen; einen Teil der vorlesungsfreien Zeit verbrachte er als „Feriensekretär“ bei Ernst Jünger in Wilflingen. Nach Stationen in Weiden und Ingolstadt unterrichtete er von 1965 bis 1998 am Münchner Ludwigsgymnasium. Als freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung ab 1970 engagierte er sich für eine an Humanität und Aufklärung orientierte Pädagogik und gegen eine „konservative Tendenzwende“ in der Bildungspolitik. Bekannt wurde er auch als Literaturkritiker, als Interpret griechischer Philosophie und als Autor autobiographischer Prosaskizzen, die er ab Ende der 1980er Jahre in seine Erzählbände integrierte. Von 1991 bis 2004 leitete Albert von Schirnding die Abteilung Literatur in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 2004 ist er Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Als Herausgeber und Kommentator hat er Werke von Lessing und Thomas Mann bis Rainer Malkowski betreut; 2005 öffnete er die Lyrik-Anthologie Der Ewige Brunnen für zeitgenössische Texte.
     
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    Realisation Uwe Kullnick
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    "Entkörpert" 1/6 – Uwe Kullnick spricht mit Christoph Gschoßmann.

    15/03/2026 | 1 h 38 min
    "Entkörpert" Buch 1/6 – Uwe Kullnick spricht mit Christoph Gschoßmann
    (Hördauer Lesung 38 Minuten, Hördauer Gespräch 63 Minuten)

    Was, wenn du wählen müsstest: Jeden Tag einen anderen Körper, oder ein Leben lang denselben? Vor dieser Entscheidung stehen der Teenager Luka und seine Mitmenschen im Jahr 2095 jede Nacht.
    Niemand weiß warum, doch die Welt hat sich verändert. Körper und Geist trennen sich im Schlaf - wenn man es nicht zu verhindern weiß. Vertrauen ist das neue Geld, und nur hinter den Mauern der „Einheit“ ist man sicher vor den Körperdieben.

    Doch wer genau sind diese Anderen, diese Heimatlosen, diese Zerrissenen, wirklich? Sind sie überhaupt noch echte Menschen? Als Luka gleich zwei Körperdiebe enttarnt, gerät seine Welt unvermittelt aus den Fugen.

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    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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    Mordsmotive 2025 - 04 "Das Schweigen" von Ingrid Reidel

    13/03/2026 | 24 min
    Mordsmotive 2025 - 04 "Das Schweigen" von Ingrid Reidel
    (Hördauer ca. 25  Minuten, Gesprächsbeginn bei ca. 9 Minuten)

    In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern im Jahr 2025 vor. Heute hören Sie nun Ingrid Reidel, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Das Schweigen“ vorliest. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierte, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorin.

    Moderation: Heike Stepprath
    Realisation: Uwe Kullnick
    Tontechnik: Jupp Stepprath
     
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