PodcastEconomiaDer Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Ulrich Müller
Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller
Ultimo episodio

340 episodi

  • Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

    #342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen

    02/03/2026 | 21 min
    Die Beziehung zu Geld: Warum sie über Dein Vermögen entscheidet
    In dieser Folge geht es um ein Thema, das auf den ersten Blick nichts mit der Börse zu tun hat, und doch das Fundament dafür ist: Deine Beziehung zu Geld. Denn bevor Du investieren, sparen oder Vermögen aufbauen kannst, musst Du klären, wie Du eigentlich zu Geld stehst. Sprichst Du positiv darüber? Denkst Du in Mangel oder Fülle? Triffst Du bewusste Entscheidungen – oder lässt Du Dich von Emotionen treiben?
    Unser gesamtes Leben besteht aus Beziehungen. Sie prägen uns, geben Halt und formen uns. Deshalb spreche ich heute über eine wichtige Beziehung: Die Beziehung zu Dir selbst und zu Deinem Geld.
    Das erwartet Dich in dieser Folge:
    Warum Beziehungen unser Leben prägen

    Drei Fragen an Deine Geldbeziehung

    Was Deine Geldbeziehung schwächt

    Was Deine Geldbeziehung stärkt

    Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld

    Der Macher – und was aus 10.000 Euro werden kann

    Warum Beziehungen unser Leben prägen
    Wir entstehen aus Beziehungen. Beziehungen geben uns Halt, sie prägen uns und formen uns. Man kann sagen: Zwischen dem 0. und 6. Lebensjahr werden die Grundsteine für alle unsere Beziehungen gelegt – vor allem am Start, in der Familie. Die Elternbeziehung ist unglaublich wichtig. Die Beziehung der Mutter zum Kind, aber vor allem die des Kindes zur Mutter.
    Wenn wir über Beziehungen sprechen, meinen wir die Eltern, die Kinder, die Partnerschaft und die Freunde. Beziehungen können unser Leben stabilisieren, sie können uns Halt geben – aber sie können auch schwer sein, wenn es an Stabilität fehlt.
    Wir sind hier im Börseninvestor-Podcast, und trotzdem spreche ich heute über Beziehungen. Warum? Weil es vor allem um die Beziehung zu Geld geht. Die Börse ist das Vehikel am Ende, um vernünftig zu investieren. Aber die Frage ist: Warum sind Beziehungen überhaupt wichtig – und warum ist die Beziehung zu Geld so entscheidend?
    Du kennst meine Formel ESI: Einkommen, Sparen, Investieren. Wenn wir über Investieren reden, sind wir in der letzten Stufe. Doch die Frage ist: Wie ist Deine Beziehung zum Geld? Denn bei vielen fängt der Kreis viel früher an. Und genau dort sollte man ansetzen. 
    Stellen wir uns die Grundfrage: Warum sind Beziehungen eigentlich wichtig? 
    Drei Dinge sind für mich entscheidend:
    Beziehungen geben Sicherheit. Sie schaffen ein stabiles Fundament und emotionale Geborgenheit. Genau diese Emotionen sind an der Börse entscheidend. Wenn Menschen in keiner Beziehung sind, wenn sie Single sind oder keine feste Partnerschaft haben, fehlen bestimmte Hormone und Endorphine. Allein eine Berührung, ein Kuss – all das lässt Glückshormone ausschütten und sorgt für Entspannung und Ruhe im Leben. Beziehungen geben uns also Sicherheit – eine Grundvoraussetzung, um auch finanziell klare Entscheidungen treffen zu können.

    Beziehungen prägen unser Verhalten. Sie beeinflussen, wie wir handeln, wie wir uns entscheiden und wie wir auf Herausforderungen reagieren. Das passt perfekt zum Thema Geld, Einkommen, Sparen und Investieren. Wer meinen Podcast kennt, weiß: Die drei größten Probleme an der Börse sind: keine Strategie zu haben, die falsche Timeline zu verfolgen und vor allem, sich von Emotionen leiten zu lassen. André Kostolany sagte treffend: „Trenne dich von den Emotionen – oder die Emotionen trennen dich von deinem Geld." Beziehungen prägen also unser Verhalten, auch das zu Geld.

    Beziehungen formen unser Selbstbild. Durch sie lernen wir, wer wir sind und welchen Wert wir für uns und andere haben. Hier kommt das Wort Selbstreflexion ins Spiel. Das gilt für Gespräche mit dem Partner, aber auch für das Gespräch über Geld, für die Gedanken über Geld und somit auch für die Beziehung, die wir zum Geld haben. Denn eines können wir heute sagen: Wenn Du eine richtig gute Beziehung zu Geld hast, ein richtig positives Mindset, dann hättest Du definitiv ein Vermögen. Denn jeden Morgen siehst Du die Person im Spiegel, die dafür verantwortlich ist, ob Du schon ein Vermögen hast oder noch nicht.

    Wenn Du lernst, nicht mehr dem Freund, der Freundin, den Kunden, dem Internet, dem Krieg oder Donald Trump die Schuld zu geben – dann bist Du in diesem Bereich schon viel weiter.
    Drei Fragen an Deine Geldbeziehung
    Wenn Beziehungen unser Leben prägen, dann stellt sich die Frage: Wie sieht Deine Beziehung zu Geld aus? Sie entscheidet letztendlich, ob Geld zu Dir kommt.
    Alles im Leben ist Energie. Kleine Teilchen in der Physik, die sich bewegen. Energy is the key. Je mehr Energie Du nach draußen gibst, desto mehr kommt zurück. Das kennen wir aus Beziehungen: Wenn Du Energie reinsteckst, kommt Energie zurück. Wenn Du es nur dahinplätschern lässt, kommt von der Gegenseite auch nichts.
    Halten wir uns mal den Spiegel vor – wird es gerade schön oder eher unbequem?
    Erste Frage: Wie sprichst Du über Geld? Sprichst Du positiv, ehrfürchtig darüber? Sprichst Du gar nicht darüber? Ziehst Du Geld mit positiven Worten an – oder kommen negative Kommentare über Deine Lippen?
    Zweite Frage: Wie denkst Du über Geld? Das ist unglaublich wichtig. Wir haben täglich 60.000 bis 80.000 Gedanken, und davon sind 60.000 immer die gleichen. 
    Wenn Du also negativ über Geld denkst, wird das auch in Zukunft so sein. Das Geld wird nicht zu Dir kommen.
    Kennst Du den Spruch: „Das Geld zerrinnt Dir in den Fingern?" Leute verdienen gutes Geld, aber das Konto ist immer leer. Sie bekommen Urlaubsgeld, 13. oder 14. Gehalt, einen tollen Bonus – und kurz danach ist das Girokonto wieder leer. Die Frage ist: Wie ist Deine Einstellung zu Geld? Wie denkst Du darüber?
    Dritte Frage: Welche täglichen Entscheidungen über Geld triffst Du? Die Entscheidungen von heute bestimmen Dein Leben von morgen. Was Du gestern entschieden hast, erlebst Du heute. Es heißt so schön: Was Du gestern dachtest, bist Du heute geworden. Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein. Das gilt auch für Geld.
    Eine Entscheidung zu treffen ist unglaublich wichtig. Manchmal ist es die falsche Entscheidung. Übersetzen wir das für die Börse, können wir sagen, dass wir manchmal Fehler machen. Aber wenn Du Dir sagst: „Das ist kein Fehler, ich habe eine Erfahrung gekauft" – dann kann das ein toller Fehler sein. Wenn Du diesen Fehler nie wiederholst, war es vielleicht der beste Fehler überhaupt. Denn Du hast eine wertvolle Erfahrung gewonnen.
    Was ist also Deine tägliche Entscheidung über Geld? Viele Dinge laufen unbewusst, aber wir können jeden Tag bewusste Entscheidungen treffen. Und wenn Du gar keine Entscheidung triffst, ist auch das eine Entscheidung. Für mich ist ganz klar, dass Du bewusst Dinge entscheiden solltest, ansonsten wirst Du nur geleitet, aber gestaltest Dein Leben nicht aktiv selbst. 
    Schauen wir uns die Geldbeziehung genauer an. Ich habe bereits meine Formel ESI erwähnt: Einkommen, Sparen, Investieren. Sie ist unglaublich wichtig.
    Stell Dir die Frage: Welche Beziehung hast Du zu Deinem Einkommen? Hast Du Dir bewusst Gedanken gemacht, wie Dein Einkommen eigentlich ist? Ist es gut? Könntest Du vielleicht ein viel besseres Einkommen haben? Was denkst Du über Dein Einkommen? Kümmerst Du Dich aktiv darum, es zu erhöhen?
    Wenn Du eine schlechte Beziehung zu Geld hast, eine schlechte Beziehung zu Dir selbst, ein mangelndes Geldbewusstsein oder eine von Mangel geprägte Denkweise – dann hast Du auch eine schlechte Beziehung zu Deinem Einkommen. Vielleicht bist Du Dir selbst nicht genug wert. Denn Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl bestimmen, welches Einkommen Du generieren kannst.
    Ich kann das aus meiner eigenen Geschichte der Ulrich Müller Wealth Academy erzählen: Vor vielen Jahren habe ich den VIP-Club ins Leben gerufen. Ich hatte ihn geplant, aber beim nächsten Event nicht verkauft. Mein damaliger Mitarbeiter fragte mich: „Uli, warum hast Du den VIP-Club nicht verkauft?"
    Mein Gefühl war: Ich habe nicht geglaubt, dass der Wert, den ich biete, mit dem Preis übereinstimmt, den ich nehmen wollte. Ganz am Ende des Events habe ich ihn dann kurz angeteasert – und die ersten drei, vier haben sofort gebucht.
    Woran lag das? Es lag an meinem Selbstvertrauen, an meinem Selbstwertgefühl. Ich habe mich nicht getraut, es durchzuziehen. Heute weiß ich: Der VIP-Club ist unglaublich cool, der Mehrwert ist gigantisch, der Wert ist viel größer als der Preis. Aber man sieht: Wie wir uns selbst einschätzen, ist sehr wichtig.
    Was Deine Geldbeziehung schwächt
    Was stärkt Deine Geldbeziehung und was schwächt sie? Fangen wir mit den Schwächungen an.
    Verdrängung. Menschen, die immer verdrängen, schwächen ihre Geldbeziehung. Verdrängung ist grundsätzlich nicht gut. Dinge nicht auszusprechen, immer wieder Steine in den Rucksack zu legen, obwohl man weiß, dass man darüber reden müsste – das hilft nicht. Der Rucksack wird immer schwerer. Irgendwann kommt es zum Knall, oder der Rucksack erdrückt Dich. Und die Beziehung – ob zu Geld oder zu Menschen – ist beendet.

    Emotionale Impulse. Impulskäufe sind ein klassisches Beispiel. Vielleicht hatte man einen schlechten Tag, ist genervt, und dann trinkt man abends ein Glas Wein, das man eigentlich nicht wollte. Man isst Schokolade, weil man es sich „verdient" hat. Oder man kauft online ein, weil der Tag so blöd war und wenigstens der Abend noch schön werden soll.

    Emotionale Impulse sind extrem schlecht für die Beziehung zu Geld – und übrigens auch für normale Beziehungen. Wir alle kennen das: In der Emotion haut man etwas raus und denkt hinterher: „Um Gottes Willen, hätte ich doch erst durchgeatmet, eine Nacht darüber geschlafen, dann hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen." Vielleicht hätte man jemand anderen nicht verletzt oder keine falsche Aussage gemacht.
    Die Angst. An der Börse zeigt sich Angst in zwei Formen: Zum einen ist es die Angst, Geld zu verlieren, zum anderen die Angst, nicht genug zu bekommen. Ob Verlustangst oder Gier – im Hintergrund steht immer die Angst. Und Angst bedeutet: Du vergleichst Dich, Du glaubst, Du bist nicht gut genug.

    Das ist wie in einer Partnerschaft, in der man oft eifersüchtig ist. Eifersucht ist auch nichts anderes als die Angst vor dem Vergleich – das Gefühl, nicht gut genug zu sein und der Partner könnte Dich verlassen.
    Genauso ist es mit Geld: Du bist es nicht wert – und deshalb kommt kein Geld in Dein Leben, auf Dein Konto, vielleicht auch kein höheres Einkommen. Weil Du Angst hast, nicht gut genug zu sein.
    Hoffnung ohne Plan. Ich sage an der Börse immer: Hoffnung ist keine Strategie. Das Gleiche gilt für die Geldbeziehung. Hoffnung hilft nicht. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass es endlich mehr Geld wird. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die Rendite besser wird, wenn wir keine Entscheidungen treffen. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die Börsenkurve nach oben dreht, wenn wir nicht bereit sind zu lernen und zu investieren.

    All das schwächt Deine Geldbeziehung: Verdrängung, emotionale Impulse, Angst und Hoffnung ohne Plan.
    Was Deine Geldbeziehung stärkt
    Was aber stärkt sie? Ich habe vier Punkte mitgebracht.
    Das konkrete Ziel. Es soll SMART sein: messbar, passend für Dich, terminiert und ganz konkret.

    Die Struktur. Was stärkt eine Geldbeziehung mehr als eine klare Struktur? Wenn Einkommen reinkommt, geht es um die Frage: Mit welcher Struktur verteilst Du es? Für Kosten, für Rücklagen, für Steuern, für Investitionen – und eben auch, um Geld beiseitezulegen.

    Verantwortung übernehmen. Ich sage immer: Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmern sollte. Wenn Du endlich die Verantwortung übernimmst – das Wort sagt es schon: Du bist die beste Person dafür –, dann wird Dein Investment in die richtige Richtung wachsen.

    Das System. Nur mit einem System wirst Du wirklich erfolgreich. Alles im Leben folgt einer Strategie und einem System. Die Frage ist: Wie ist Dein System für eine richtig gute Geldbeziehung? Erst wenn Du das schaffst, wirst Du Geld anziehen – und es wird gerne zu Dir kommen. 

    Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld
    Schauen wir auf die drei typischen Geldbeziehungsmuster, die unbewusst wirken:
    Typ 1: Der Verdränger. Er ignoriert Geld, schaut bewusst weg. Vermeidet Konfrontationen, vermeidet Konflikte. Zahlen sind unklar. Entscheidungen werden aufgeschoben – oder einfach nicht getroffen. Der Verdränger sagt: „Ich kann mich ja morgen drum kümmern. Nächste Woche, nächstes Jahr." Das Ergebnis: Er wird niemals ein Vermögen aufbauen. Denn seine Beziehung zu Geld stimmt nicht – und das betrifft nicht nur Geld, sondern auch Partnerschaften oder andere Entscheidungen im Leben.
    Typ 2: Der Impulsive. Er trifft spontane, emotionale Entscheidungen. Er tätigt emotionale Käufe, hat keine Kontrolle über seine Beziehung zu Geld, zu sich selbst oder zu seinem Leben. Das Geld fließt unkontrolliert raus. Im Nachgang kommt die Reue: „Hätte ich das wirklich kaufen müssen?" Aber da ist es schon gekauft, das Geld ist ausgegeben.
    Der Impulsive hat ein großes Problem mit Spontaneität und Emotionen. Egal ob in der Liebe, in der Partnerschaft, mit Alkohol oder mit Geld – er muss lernen, seine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen.
    Typ 3: Der Hoffende. Er wartet auf ein Wunder. Er hofft auf Glück und hat eine passive Haltung: „Ich mache das schon immer so, ich brauche nichts verändern." Er erwartet, dass sich Geld von alleine vermehrt. Aber ich kann Dir sagen: Das wird nicht passieren. Geld vermehrt sich nicht von alleine.
    Der Hoffende handelt nicht aktiv. Er denkt: „Das wird schon irgendwie klappen." Aber Hoffnung ist keine Strategie.
    Weder der Verdränger, noch der Impulsive, noch der Hoffende werden jemals eine Geldbeziehung haben, die wirklich zu Vermögen führt. Verdrängen hilft nicht. Impulsiv das Geld rausschmeißen hilft nicht. Und nur darauf zu hoffen, dass es gut wird, wird auch nicht klappen. 
    Der Macher – und was aus 10.000 Euro werden kann
    Es braucht Typ Nummer vier: den Macher und Entscheider. Der Macher lässt sich nicht von seinen Emotionen leiten, ist bodenständig und agiert durchdacht und mit einer klaren Strategie.
    Denn die drei Typen, die wir besprochen haben – Verdränger, Impulsiver, Hoffender – haben alle kein Einkommensproblem. Sie haben alle ein Einkommen. Aber sie haben ein Beziehungsproblem. Es geht nicht um das Einkommen. Es geht um die Beziehung zum Einkommen, zum Geld und zum Vermögensaufbau.
    Geld kommt rein. Geld geht raus. Aber wenn es rausgeht, entsteht kein Wachstum. Und wenn Du keine Struktur hast, bleibt es dabei.
    Schauen wir auf zwei Beispiele, wie sich Geldbeziehung anfühlt:
    Der unsichere Typ: Er hat Angst vor Entscheidungen. Das Geld bleibt liegen. Er hat keine aktiven Gespräche über Geld und kümmert sich nicht darum. Er hat mal 10.000 Euro Startkapital – aber erzielt keine Rendite. Die Inflation frisst die Kaufkraft auf. Nach 20 Jahren hat er immer noch 10.000 Euro. Nichts hat sich verändert.
    Die bewusste Person (Typ B): Sie hat eine bewusste Beziehung zu Geld, trifft klare Entscheidungen, hat ein System, gibt dem Geld den Auftrag, mehr zu werden. Diese Person hat feste Regeln und handelt systematisch.
    Und wenn man das tut, kann daraus einiges mehr werden: Aus 10.000 Euro können nach 20 Jahren über 2 Millionen Euro werden.
    Die Rechnung dahinter: 10.000 Euro Startkapital plus 150 Euro monatlicher Sparplan, angelegt zu 2 Prozent Rendite pro Monat. Das ist keine Fantasiezahl – das ist die Zahl, die unsere Teilnehmer im Schnitt erreichen, manche sogar mehr.
    Aber dann sieht man, was hinten rauskommen kann.
    Ich kann Dir diesen Podcast nur mitgeben: Denk über Deine Beziehung zu Geld nach. Nimm Dir dringend Zeit, um über Geld nachzudenken – und auch über Beziehungen allgemein. 
    Wenn Du die Beziehung zu Geld verbesserst, wird sich Dein Einkommen erhöhen. Deine Sparrate wird steigen. Du wirst bewusster handeln. Und dann kannst Du investieren – und wirklich ein Vermögen aufbauen.
    Ich weiß, dass der heutige Podcast ein bisschen an der Börse vorbeigegangen ist. Aber ich glaube, dass die Beziehung zu Geld unglaublich wichtig ist, denn am Ende ist das Investieren nur ein Teil dieser Beziehung.
    Wenn die Beziehung nicht aufgeräumt ist – wenn sie nicht klar strukturiert ist, wenn keine klaren Entscheidungen getroffen werden, wenn kein klarer Auftrag vergeben wird und Du nicht mit festen Regeln und einem System handelst – dann wird diese Beziehung weiterhin kaputt bleiben. Und dann wird auch kein Vermögen daraus entstehen.
    --
    Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
    ulrichmueller.de
    Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.
    Weißt Du, ob Deine aktuelle Finanzstrategie wirklich zu Dir passt?

    Wenn Du wissen willst, wie Du Aktien so nutzt, dass sie Dir regelmäßige Prämien liefern statt nur auf Kursgewinne zu hoffen, dann starte hier:
    ► Die Aktien-Vermietungsstrategie: https://strategie.ulrichmueller.de/

    Wenn Du zusätzlich wissen willst, ob Deine aktuelle Finanzstrategie wirklich zu Dir passt:
    ► Kostenfreies Investoren-Quiz: https://quiz.ulrichmueller.de
    Und wenn Du endlich verstehen willst, warum klassische Finanzberatung nicht mehr ausreicht und welche Denkfehler die meisten machen, dann komm zu unserem 2-Tages-Event. Dort lernst Du, was Dir kein Bankberater verrät.

    ► Online Finance Mastery: https://mastery.ulrichmueller.de
    Weitere Impulse für Dein Wachstum:
    Instagram: https://ulrichmueller.de/instagram 
    Facebook: https://ulrichmueller.de/facebook 
    LinkedIn: https://ulrichmueller.de/linkedin 
    YouTube: https://ulrichmueller.de/youtube 
     
    Marker:
    (00:00:00) Vor- und Nachteile von Beziehungen
    (00:04:38) Selbstreflexion und die Relevanz Deiner Gedanken
    (00:11:34) Emotionen und weitere Beziehungskiller
  • Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

    #341 Sicherer geht's nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen

    23/02/2026 | 20 min
    Warum die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist
    In dieser Folge geht es um eine meiner Kernüberzeugungen: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Ich erkläre Dir, was Risiko wirklich bedeutet, wie Du es managen kannst, warum Absicherung so wichtig ist und weshalb massiv viele reiche Menschen auf der Welt in Aktien investiert sind. Natürlich wird viel Unsicherheit und Angst geschürt – denn mit Angst kann man Menschen lenken. In dieser Folge erfährst Du, wieso die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt ist, und wieso Du in Aktien investieren solltest. 
    Das erwartet Dich in dieser Folge:
    Was bedeutet Sicherheit wirklich?

    Zinsen vs. Rendite: Was ist der Unterschied?

    Fünf Gründe, warum Aktienkurse langfristig steigen

    Die Megatrends und warum Du sie kennen solltest

    Aktie vs. Immobilie

    Was bedeutet Sicherheit wirklich?
    „Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt", davon bin ich überzeugt. Aber ist das wirklich so? Und was ist überhaupt Risiko? Was ist Sicherheit?
    Hier müssen wir unterscheiden. Wenn wir das Wort Sicherheit nehmen, meinen wir wahrscheinlich alle etwas Ähnliches. Aber schauen wir uns eine Bank an: Was ist dort Sicherheit? Ist es die Gewissheit, dass Du auf dem Sparbuch 1 % Zinsen bekommst und Dein Geld vermeintlich sicher ist? Oder meinst Du damit, dass Du Dein Geld zu 100 % zurückbekommst?
    Ich persönlich glaube: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgendwo auf der Welt. Selbst eine vermeintlich sichere Bank wird manchmal überfallen. Selbst ein tolles Haus – dort wird eingebrochen. Alles, was ein Mensch baut, kann ein anderer auch wieder aufbrechen.
    Und wie ist es mit der Börse? Ist sie sicher? Der eine wird sagen: „Die Börse ist überhaupt nicht sicher. Sie schwankt nämlich dramatisch. Heute habe ich vielleicht 100.000 Euro im Depot und morgen vielleicht nur 98.000. Und beim nächsten großen Crash sind es vielleicht nur noch 70.000, 60.000 oder 50.000."
    Ja, das stimmt, aber das ist nur kurzfristig so. Denn ich sage: Die Aktie ist die sicherste und beste Geldanlage der Welt. Warum? Weil Dein Geld in Produktivkapital angelegt ist. Damit kommen wir zum Kern: Sicherheit entsteht dann, wenn Du selbst ein gutes Mindset und viel Wissen hast. Und auch, wenn Du für Dich selbst definiert hast, was Sicherheit und Risiko für Dich bedeuten.
    Der eine sagt: „Wenn mein 100.000-Euro-Depot auf 90.000 fällt, ist das für mich immer noch sicher, weil ich ja nur 10 % verloren habe." Und jemand anderes denkt: „Um Gottes Willen, ich habe schon 10 % verloren! Ich wollte doch mein Geld auf jeden Fall behalten!" 
    Zwei Menschen, zwei völlig unterschiedliche Definitionen von Sicherheit.
    Zinsen vs. Rendite: Was ist der Unterschied?
    Um zu verstehen, warum die Aktie die beste Geldanlage ist, müssen wir über Zinsen und Rendite sprechen.
    Immer wenn Du Zinsen kassierst – und ich sage dazu gerne: „Zinsen sind Strafgeld", gibst Du Dein Geld an eine Bank, eine Versicherung oder eine Investmentgesellschaft. Du schließt einen Vertrag über ein Sparbuch, Tagesgeld oder eine Lebensversicherung, und diese Gesellschaft arbeitet mit Deinem Geld. Sie gibt Dir einen kleinen Teil als Zinsen zurück. 
    Zinsen bekommst Du immer dann, wenn Du Geld verleihst. Du bist der Kreditgeber. Die anderen sind die Kreditnehmer und erwirtschaften mit Deinem Geld die eigentliche Rendite. Viel schlauer ist es, Geld zu investieren. Und damit kommen wir zu den Aktien. Investierst Du Dein Geld in Aktien, ist es im Produktivkapital unterwegs. Du bist nicht mehr der Kreditgeber, sondern der Miteigentümer von Unternehmen. 
    Klar, Aktien können stark schwanken. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es sich um kurzfristige Veränderungen handelt. Denn langfristig, da bin ich mir immer sicher, kommen die Aktien wieder zurück.
    Risiko ist auch hier wieder eine Frage der Definition: Für den einen ist ein Verlust von 2 % bereits ein Risiko, für den anderen sind 40 % Verlust verkraftbar, weil er abgesichert ist und langfristig denkt.
    Warum bin ich so überzeugt? Weil Aktienkurse langfristig aus guten Gründen steigen. Und zwar aus sehr guten Gründen. 
    Fünf Gründe, warum Aktienkurse langfristig steigen
    Schauen wir auf die Weltwirtschaft. Ein Großteil von ihr wird über Konsum gesteuert, denn wir essen, trinken, kleiden uns, waschen uns. Wir wollen den westlichen Konsum: das tolle Auto, die Reise, den Computer, das Handy, schöne Klamotten, Schmuck. All das sind Dinge, die konsumiert werden.
    Und der Konsum wächst immer weiter. Warum ist das so? Dafür gibt es mehrere Gründe:
    Grund 1: Die Menschheit wächst. Wir haben heute etwa 8,3 Milliarden Menschen auf der Welt und bis 2050 werden es voraussichtlich 12 Milliarden sein. Das ist eine unumstößliche Tatsache. Mehr Menschen bedeuten wiederum mehr Konsumenten – und damit mehr Umsatzpotenzial für Unternehmen.
    Grund 2: Wir werden immer älter. Ein Mensch, der in der heutigen Zeit geboren wird, wird im Schnitt etwa 100 Jahre alt. Das bedeutet: Er ist 100 Jahre lang Konsument. Früher waren es 50, 60 oder 65 Jahre, das heißt, dass ein Mensch weitaus länger konsumiert. 
    Hinzu kommt der demografische Wandel: Wir haben immer mehr ältere Menschen, die Vermögen angesammelt haben. Denk an die Milliarden, die in den nächsten Jahren vererbt werden. Alte Menschen im Altersheim geben oft kaum noch Geld aus – doch wenn dieses Vermögen in jüngere Hände wandert, wird es wieder liquide und fließt zurück in den Markt, in Konsum und Investitionen.
    Grund 3: Die Zentralbanken drucken Geld. EZB, FED und andere Zentralbanken weltweit haben seit der Lehman-Pleite 2008/09 faktisch eine Nullzinspolitik betrieben. Zwar sind die Zinsen zuletzt gestiegen, doch die Diskussion über Zinssenkungen und neues Gelddrucken ist bereits wieder da. Wenn Geld gedruckt wird, entsteht ein Anlagenotstand. Wohin mit dem vielen Geld? Die klassische Sparwelt stirbt. Und wenn allein in Deutschland über 5 Billionen Euro auf Sparbüchern liegen, ahnt man, wie viel neues Geld potenziell in den Aktienmarkt fließen kann.
    Grund 4: Der technologische Fortschritt. Der Mensch hat den Drang, immer besser zu werden, effektiver, schlanker, besser – in der Freundschaft, in der Beziehung, im Beruf. Und dieser Drang treibt die Technologie an.
    Wusstest Du, dass etwa 80 Prozent aller Forscher, die jemals gelebt haben, heute leben? Das Wissen der Welt verdoppelt sich mittlerweile alle drei bis vier Jahre – früher dauerte das noch 20 Jahre. Diese Beschleunigung ist enorm und sie wird weitergehen. Denk an Künstliche Intelligenz – welche Möglichkeiten tun sich auf? Die Welt entwickelt sich rasant weiter. 
    Ich nehme gerne ein Beispiel aus meiner Leidenschaft: Autos. Damals gab es Fahrzeuge mit 50, 100, 150 PS. Heute haben wir Autos mit 600, 700, 800 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 wird immer schneller. Und in allen Bereichen unseres Lebens vernetzt sich die Welt mehr und mehr.
    Damit kommen wir zum fünften Grund: den Megatrends. Wissen und Information sind das Gold der heutigen Zeit. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und dieses Wissen in Investments umzusetzen – das ist der Schlüssel, um wirklich Geld zu verdienen. 
    Die Megatrends und warum Du sie kennen solltest
    Jetzt haben wir also die Gründe, warum Aktien langfristig steigen. Aber wie setzt Du das für Dich um? Es geht um Sicherheit, Risiko, Zinsen, Rendite und vor allem um die richtige Strategie.
    Schauen wir auf die Krisen der Vergangenheit. Eine Aktie ist nichts anderes als ein Unternehmen. Und ein Unternehmen ist ein Arbeitgeber. Wenn große Krisen kommen, passiert immer wieder dasselbe: Große Unternehmen werden gestützt – vom Staat, von der EZB, von der FED. Warum?
    Weil sie systemrelevant sind. Sie beschäftigen tausende Menschen, zahlen Steuern, treiben die Wirtschaft an. Ein Zusammenbruch wäre zu teuer. Also hilft der Staat. Das ist ein unsichtbares Sicherheitsnetz, das Du als Aktionär mitbekommst.
    Im Chinesischen steht das Zeichen für Krise übrigens auch für Chance. Wer das versteht, nutzt Krisen zum Einstieg. Warum? Damit diese Unternehmen nicht pleitegehen. Ich höre oft von mittelständischen und kleinen Unternehmen: „Die haben doch Milliarden Gewinne, Milliarden Umsatz – warum kriegen die noch Geld?" Die Antwort ist einfach: Eine Aktie ist ein Unternehmen. Ein Unternehmen ist ein Arbeitgeber. Arbeitgeber zahlen Gehälter, sie zahlen Steuern, sie sind das Rückgrat der Wirtschaft.
    Ein großes Aktienunternehmen ist die Wirtschaft. Ich sage immer: Die Börse ist der Herzschlag der Wirtschaft. Ohne Börse geht es nicht. Ganz klar: Nein, es würde nicht ohne Börse gehen.
    Copperfields war damals, im Jahr 1600, die erste Aktie. Warum wurde sie gegründet? Weil man als Unternehmen expandieren, wachsen und Gas geben wollte. Dafür braucht man Geld, also entstand der Gedanke, Anteile auszugeben – und damit waren die ersten Aktien geboren. 
    Dieses Prinzip gilt bis heute: Unternehmen brauchen Kapital, um zu wachsen. Als Aktionär stellst Du dieses Kapital zur Verfügung – und wirst dafür am Erfolg beteiligt. Und genau das ist der entscheidende Faktor: Für Wachstum braucht man Geld. Für Forschung, Entwicklung, neue Patente, Anwälte, neue Mitarbeiter, neue Strategien – all das kostet Geld.
    Damals entstand die erste Aktie, weil man sagte: "Wir gehen an die Börse." Dabei gab es die Börse damals noch gar nicht. Es war die erste Aktiengesellschaft überhaupt. Die Börse ist nur der Handelsplatz – die Aktiengesellschaft, die Aktie ist das Vehikel dahinter.
    Man hat sich mit 10, 20, 30 Leuten zusammengetan, jeder hat Anteile am Unternehmen bekommen. Im Grunde ist das nichts anderes als bei einer GmbH: Dort gibt es GmbH-Anteile, die verschiedenen Gesellschaftern gehören. Bei der Aktiengesellschaft ist es genauso. Die Aktie ist für mich der Herzschlag der Wirtschaft. Und jetzt schauen wir auf die Megatrends. 
    Da gibt es ganz verschiedene:
    Digitalisierung: Alles, was wir haben, ist mittlerweile digital. Fast alles. Das gute alte Papier hat vielleicht nicht mehr lange Bestand. Denk an Drucker und Kopierer – irgendwann wird sie keiner mehr brauchen, weil nichts mehr ausgedruckt wird. Die Digitalisierung ist ein absoluter Megatrend seit Jahrzehnten.
    Urbanisierung ist ein weiterer Megatrend: der Wandel vom Land in die Stadt. Es entstehen Millionenstädte, 10- oder 20-Millionen-Metropolen. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte und vernetzen sich dort.
    Dann ist da Künstliche Intelligenz – ebenfalls ein Megatrend, der die Welt extrem verändert. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Hype (wie damals Cannabis oder Wasserstoff) und einem echten Megatrend. Ein Megatrend ist etwas, das die Welt, das Dein Verhalten, Dein ganzes Leben grundlegend verändert.
    Der dritte Punkt in diesem Bereich ist die Vernetzung. Alles ist mittlerweile vernetzt: Das Auto spricht mit der Uhr, die Uhr mit dem Schlüssel, der Schlüssel öffnet das Smart-Home, das Handy ist immer dabei. Das iPad hat überall die Bilder, der Kühlschrank kommuniziert mit dem iPad. Rollläden fahren von alleine hoch und runter. Was früher über verschiedene Apps gesteuert wurde, läuft heute oft in einer einzigen App zusammen.
    Ob Du das gut findest, ist eine andere Frage. Vielleicht liebst Du Technik – vielleicht gehörst Du aber auch zu den Menschen, die sagen: „Um Gottes Willen, ich will meinen Zettel und meinen Stift, das ist viel entspannter." Egal wie Du dazu stehst: Die Megatrends verändern die Welt.
    Weitere Megatrends: vegetarisch-vegane Ernährung, Umwelt, Konsum, Klima, Geschichte, Infrastruktur. Letztere ist besonders spannend, weil Dinge sich ständig verändern. Ein Beispiel: Parkhäuser. Früher wurden sie für kleine Autos gebaut. Heute sind die Fahrzeuge so groß geworden, dass viele Parkhäuser nicht mehr passen – sie werden abgerissen und neu gebaut. Auch Züge und Flugzeuge werden immer schneller und größer.
    Die Zeiten verändern sich – und damit brauchen wir mehr Infrastruktur. Infrastruktur ist ein absoluter Megatrend.
    Und wenn wir über KI sprechen: Künstliche Intelligenz braucht Energie, und zwar extrem viel Energie. Auch das ist ein Megatrend. Jahr für Jahr steigt der Energieverbrauch auf der Erde um 5 bis 10 Prozent. Die großen Unternehmen der Welt verdienen daran, und als Aktionär kannst Du daran teilhaben.
    Ich persönlich bleibe dabei: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt.
    Wenn Du diese Zusammenhänge verstehst, wenn Du weißt, wie die Welt tickt, wenn Du die Megatrends von heute und morgen erkennst, wenn Du rechtzeitig investierst und vor allem langfristig dabeibleibst – dann wirst Du mit Aktien ein gutes Geld verdienen.
    Und jetzt komme ich zum wichtigsten Punkt: Warum ist die Aktie wirklich die beste und sicherste Geldanlage der Welt? Fassen wir zusammen.
    Aktie vs. Immobilie
    Denn wenn wir unser Geld auf ein Sparbuch legen, haben wir eine Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person. Aber die Frage ist: Wenn ein, zwei oder drei große Banken pleitegehen – reicht das Geld dann überhaupt? Wir haben es bei der Lehman-Pleite gesehen. Damals wurden die Aktienkurse auf Talfahrt geschickt, weil niemand wusste, wer mit wem vernetzt war.
    Und dann kam Corona, wo wir alle zuhause bleiben mussten, und viele dachten, die Welt geht unter. Die Krise, in der Du gerade steckst, ist immer die schlimmste. Aber eines gilt: Jede Krise geht vorbei. Wirklich jede.
    Wenn Du die Aktie im Depot hast – die beste und sicherste Geldanlage der Welt – aber vor allem: Deine Angst und Deine Emotionen im Griff hast, weil Du das Spiel dahinter verstanden hast, dann verstehst Du auch, warum reiche Menschen so viel Geld in Aktien investiert haben. Sie wissen: Die Aktie muss langfristig laufen. 
    Ein kurzer Blick auf Immobilien: Auch sie gelten als sicher. Mein Papa hat nach 45 Jahren Bauunternehmen immer gesagt: „Ja, Immobilien sind super sicher – aber wenn die Krise groß genug ist, dann ist das Gold ausgezogen und zahlt kein Geld mehr." In Deutschland ist das noch nie passiert. Aber in Corona gab es erste Risse.
    Ich persönlich bleibe dabei: Natürlich müssen wir irgendwo wohnen, deshalb ist und bleibt die Immobilie eine supergute Geldanlage. Aber ich bin überzeugt: Die Vorteile der Aktie überwiegen auf ganzer Linie. Deshalb ist für mich die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt.
    Ich hoffe, Du hast jetzt ein bisschen mehr Vertrauen in die Aktienwelt gewonnen. Vielleicht definierst Du für Dich neu: Was ist eigentlich Risiko? Was ist Sicherheit? Wie erziele ich für mich persönlich Sicherheit?
    Und vielleicht hast Du jetzt Lust, auf dieses Thema aufzuspringen und in Aktien zu investieren. Und wenn Du es richtig professionell umsetzen willst, mit einer großen Sicherheit und einer sehr, sehr guten Rendite, dann besuch uns gerne auf einem unserer Seminare.
    ---
    Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
    ulrichmueller.de
     
    Weißt Du, ob Deine aktuelle Finanzstrategie wirklich zu Dir passt?
    Jetzt informieren und Zugang zur Aktienvermietungsstrategie sichern:
    https://strategie.ulrichmueller.de


    Mit der Aktienvermietungsstrategie baust Du Dir ein planbares, zusätzliches Einkommen an der Börse auf, unabhängig von steigenden Kursen.


    Erfahre, wie Du Deine bestehenden Aktien gezielt „arbeiten lässt" und Dir regelmäßige Prämien sicherst, statt nur auf Kursgewinne zu hoffen.
     
    Warst Du bereits bei der Online Finance Mastery?
    https://mastery.ulrichmueller.de
     
    Lass' uns connecten:
    Instagram: https://ulrichmueller.de/instagram 
    Facebook: https://ulrichmueller.de/facebook 
    LinkedIn: https://ulrichmueller.de/linkedin 
    YouTube: https://ulrichmueller.de/youtube 
     
    Marker:
    (00:00:00) Risiko und Sicherheit
    (00:05:56) Konsum, Wirtschaft und Fortschritt
    (00:10:14) Umsetzung  und Megatrends
  • Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

    #340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen

    16/02/2026 | 21 min
    Diese Top-10-Fehler solltest Du vermeiden, wenn Du an der Börse erfolgreich sein willst
    In dieser Folge teile ich die zehn häufigsten Fehler, die ich in über 32 Jahren Börsenerfahrung und 11 Jahren Akademie immer wieder beobachtet habe. Ich habe viele Millionen verloren – und noch mehr gewonnen. Deshalb weiß ich genau, was funktioniert, aber vor allem auch, was nicht funktioniert.
    Diese zehn Fehler können Dein Vermögen nachhaltig zerlegen – oder Dir langfristigen Erfolg bescheren, wenn Du sie vermeidest. Du musst nicht alle zehn Fehler auf einmal machen. Schon einer oder zwei dieser Fehler genügen, um auf Dauer an der Börse zu scheitern. Die gute Nachricht: Sie sind gar nicht so kompliziert. Man muss sie nur einmal gehört und sich notiert haben und dann natürlich an diese Regeln halten. 
    Das erwartet Dich in dieser Folge: 
    Keine Strategie

    Zeit und Ungeduld

    Emotionen und Risiko

    Overtrading und Undertrading

    Trader oder Investor und die Gestaltung des Portfolios

    Steuern ignoriert 

    Optionen zu spät gerollt

    Keine Strategie
    Seit über 32 Jahren bin ich an der Börse, die Ulrich Müller Wealth Academy gibt es seit mehr als 11 Jahren, und mein Vermögen liegt im deutlich neunstelligen Bereich.
    Ich kann Dir sagen: Ich glaube, ich habe jeden Fehler, den man an der Börse machen kann, bereits gemacht. Menschen können gar nicht so viele Fehler machen, um mich einzuholen. Ich habe viele Millionen verloren – aber viele hundert Millionen wieder gewonnen.
    Deshalb weiß ich genau, was funktioniert. Und noch besser: Ich weiß, was nicht funktioniert.
    Bevor ich Dir die 10 Fehler nenne, möchte ich den Begriff „Fehler" ersetzen.
    Vielleicht kennst Du mein Wording dazu schon aus einem meiner Seminare. Ich sage gern: Es ist kein Fehler. Du darfst einen Fehler machen. Es ist legitim. Nur dumm, ihn zu wiederholen.
    Für mich ist ein Fehler gar kein Fehler – sondern eine gekaufte Erfahrung.
    Warum? Das Wort „Fehler" ist zu hart. Wenn Du an der Börse eine Entscheidung triffst, tust Du das nach bestem Gewissen, bestem Wissen und mit Deiner aktuellen Erfahrung – inklusive Deiner Emotionen. Du entscheidest mit dem, was Dir in diesem Moment zur Verfügung steht. Im Nachgang stellst Du fest: Der Kauf war nicht clever, der Ausstieg zu früh und du hast das Nachkaufen verpasst.
    Doch diese Entscheidung hast Du nicht aus Dummheit getroffen. Du hast sie mit dem Wissen und dem emotionalen State getroffen, den Du hattest.
    Manchmal entwickelt sich der Markt anders. Die Aktie fällt. Dann höre ich von Teilnehmern: „Mist, schon wieder so eine schlechte Aktie erwischt."
    Ich bin der Meinung, dass es keine schlechten Aktien gibt. Alle Aktien sind erst einmal neutral. Mit jeder Aktie kannst Du Geld verdienen – mit der einen, wenn sie steigt, mit der anderen, wenn sie fällt.
    Niemand macht absichtlich einen Fehler. Niemand sagt: „Ach, heute verliere ich mal wieder 1.000 Euro." Du triffst Deine Entscheidung mit dem, was Du weißt und kannst. Und genau deshalb hast Du keinen Fehler gemacht. Du hast Dir eine Erfahrung gekauft. 
    Und wenn diese Erfahrung im Nachgang so wertvoll ist, dass Du an diesen Punkt immer wieder denkst und durch diesen Geldverlust – oder nenn es ruhig Fehler – einfach besser wirst im Traden, dann war dieser Fehler Gold wert.
    Was sind nun die Top-10-Fehler, die ich in 11 Jahren Akademie und 32 Jahren eigenem Trading mitbekommen habe? Es gibt unzählige. Ich hätte auch 20, 30 oder 50 zusammenbekommen. Heute nehme ich die zehn wichtigsten – und der allererste, häufigste Fehler ist der, den die Masse der Menschen macht: keine Strategie.
    Wir haben fast 15 Millionen Börsianer in Deutschland. Der Großteil von ihnen hat keine Strategie. Vielleicht schmunzelst Du, weil Du schon bei mir im Seminar warst. Aber stell Dir ehrlich die Frage: Habe ich wirklich eine Strategie?
    Dazu vier Fragen an Dich:
    Hast Du ein klares Signal, wann Du eine Aktie kaufst?

    Hast Du ein klares Signal, wann Du eine Aktie verkaufst? (Gewinne mitnehmen oder Verluste begrenzen?)

    Wie hoch ist Deine Cashquote – und wann erhöhst oder senkst Du sie?

    Wenn eine Aktie nach Deinem Kauf in die falsche Richtung läuft: Was machst Du dann? Sofort aussteigen? Nachkaufen? Wann, wie viel und warum?

    Hoffnung ist keine Strategie. Allein diese vier Fragen zeigen, ob Du wirklich eine hast. Für mich bedeutet Strategie: klare Kauf- und Verkaufssignale, definierte Absicherung, eine bewusste Cashquote, Diversifizierung und vor allem: niemals zu viel Risiko eingehen.
    Der häufigste Fehler ist also, keine Strategie zu haben. Stattdessen wird aus dem Bauch heraus entschieden, basierend auf Webinaren, Börsenzeitungen oder dem Tipp eines guten Freundes. 
    Zeit und Ungeduld
    Der zweite große Fehler ist für mich die Zeit – oder nennen wir es: die Timeline.
    Was meine ich damit? Egal, ob Du allein an der Börse startest, Bücher wälzt oder Seminare besuchst: Du wirst Zeit brauchen, um Vermögen aufzubauen.
    Klar, es gibt sie: Die Glückspilze, die drei Aktien kaufen, zwei schießen durch die Decke – und plötzlich sind sie Millionäre. Noch spektakulärer mit Optionen: ein, zwei, drei Euro Einsatz, die Aktie rast, die Option fliegt auf 100 Euro oder Dollar. Klingt verlockend. Die Wahrheit ist: Das passiert extrem selten.
    Ich bin Value-Investor mit Trading-Ansatz. Bei mir geht es nicht darum, morgen oder in einem Jahr steinreich zu werden. Es geht um ein nachhaltiges System, mit dem Du in jeder Marktphase Geld verdienen und eine Outperformance erzielen kannst.
    Ich sehe die Börse als Beruf. Du kannst ihn lernen. Aber Du brauchst Zeit – um das System zu verstehen, Deine Strategie zu entwickeln und zu verinnerlichen. Dann aber wirst Du auf fünf, sieben, zehn Jahre ein wirklich großes Kapital aufbauen.
    Die Timeline ist entscheidend. Wir überschätzen, was wir kurzfristig schaffen können – und unterschätzen massiv, was langfristig möglich ist.
    Value-Investing mit Trading-Ansatz bedeutet: Über Jahre und Jahrzehnte Vermögen aufbauen. Nicht zocken, nicht das schnelle Risiko suchen, um schnell reich zu werden.
    Emotionen und Risiko
    Der dritte Fehler hängt mit Zeit und Strategie zusammen, ist aber ein ganz eigener – denn hier geht es um Dich selbst. Es sind Deine Emotionen.
    Menschen sagen gern: „Ich habe keine Emotionen. Ich habe Fachwissen, Erfahrung, ich kenne mich aus." Doch Emotionen an der Börse sind wie Emotionen im Leben. Denk an Situationen, in denen Du unbedingt abnehmen wolltest, in denen Du verliebt warst, Liebeskummer hattest oder eine Trennung durchlebt hast – dann weißt Du, wie krass Emotionen sein können. Wenn man sich manchmal ungerecht behandelt fühlt oder Probleme hat, die sich nicht sofort lösen lassen – all das sind Momente, in denen Emotionen überkochen.
    Jeder Mensch hat Emotionen. Der eine mehr, der andere weniger. Aber eines ist sicher: Wenn Du wissen willst, wie emotional Du wirklich bist, geh an die Börse. Dort wirst Du es erfahren.
    Der Idealfall ist klar: Emotionslos und strategisch handeln. Doch wie schwer das an der Börse fällt – ich glaube, das kennen wir alle.
    Auch wenn wir einen großen Streit mit einem Freund oder Partner hatten, eine Trennung oder Ähnliches durchmachen – wir wissen, was Emotionen mit uns machen. Dinge passieren, die wir im Nachgang bereuen. Man sagt Sachen, von denen man später denkt: „Um Gottes Willen, das hätte ich nicht raushauen sollen."
    Genau das ist der Punkt. Die emotionale Seite ist an der Börse extrem wichtig. Sich im Griff zu haben, Übungen zu haben, Werkzeuge – all das ist entscheidend. Ich sage immer: Handle nur in einem guten State. Nicht, wenn Du gestresst aus dem Büro kommst, Ärger mit dem Chef hattest oder irgendwo angepflaumt wurdest. Und schon gar nicht mit dem Gedanken: „Jetzt zeige ich es meinem Chef, jetzt gebe ich Gas!"
    Für mich ist der dritte große Fehler ganz klar der Bereich der Emotionen.
    Punkt Nummer vier ist für mich ebenso eindeutig: keine Absicherung.
    Wie heißt es so schön: Der Anfänger konzentriert sich auf Gewinne, der Profi konzentriert sich darauf, keine Verluste zu machen.
    Ich erlebe es immer wieder in meinen Seminaren: Menschen lernen meine Indikatoren, testen sie, sehen, dass sie gut funktionieren. Fehlsignale sind selten. Dazu kommen Optionen, die die Wahrscheinlichkeit weiter erhöhen. Sie bekommen Vertrauen – in die Indikatoren, in die Strategie. Und dann legen sie los.
    Was sie dabei übersehen? Die Absicherung. Sie machen sich gar nicht klar, was Absicherung überhaupt bedeutet, wie man sie umsetzt und warum sie essenziell ist. Sie machen genau dort Fehler, wo sie denken, dass alles sicher ist.
    Denn eines ist klar: Die Absicherung wird für die meisten Anleger erst dann wirklich wichtig, wenn sie bereits auf der Reise sind – und dann feststellen, dass sie sie gar nicht eingeplant haben. Doch dann ist es schon zu spät. 
    Warum ist das so? Weil Punkt fünf direkt damit zusammenhängt: Die Frage nach dem Risiko. Punkt vier (die Absicherung) und fünf (das Risiko) gehören für mich untrennbar zusammen. 
    Was ist eigentlich Risiko? Das ist eine schwierige Frage, weil Risiko für jeden Menschen etwas anderes bedeutet.
    Warren Buffett sagte: „Risiko entsteht dann, wenn Du nicht weißt, was Du tust." Ich glaube, er hat absolut recht. Es geht um Wissen und um Erfahrung. Aber dennoch bleibt der Fakt: Du musst für Dich selbst definieren, was Risiko für Dich ist.
    Nehmen wir zwei Investoren, beide starten mit 100.000 Euro.
    Der eine sagt: „Ulli, Risiko ist für mich, wenn ich auf 90.000 Euro falle. 10 Prozent Verlust – das ist für mich ein sehr großes Risiko. Ich habe Angst, Geld zu verlieren."
    Der andere sagt: „Ich habe 100.000 Euro, spare jeden Monat 2.000 Euro dazu und bekomme in zwei Jahren ein kleines Erbe. Ich will investieren, ich will Wachstumstitel, ich will Gas geben. Selbst wenn das Depot auf 60.000 fällt, bleibe ich ruhig. Ich spare ja weiter, und langfristig ist die Aktie die beste Geldanlage."
    Zwei Menschen, zwei völlig unterschiedliche Risikodefinitionen. Du musst Dir klarmachen: Wenn Du an der Börse Geld anlegst, gehst Du ein Risiko ein. Die Frage ist nur: Wie definierst Du es? Wann fängt Risiko für Dich an?
    Punkt vier und fünf sind für mich eng miteinander verbunden, denn wer nicht weiß, was Risiko für ihn bedeutet, kann sich auch nicht richtig absichern.
    Overtrading und Undertrading
    Punkt Nummer sechs passt zu den Emotionen und zu Punkt drei. Es ist eine Beobachtung, die ich seit Jahren mache und die mir durch die Akademie und tausende Support-Anfragen immer wieder bestätigt wird.
    Wenn Märkte gut laufen, wenn Angst keine Rolle mehr spielt, wenn Risiken vergessen werden – dann kommt FOMO: Fear of Missing Out. Die Leute geben Gas, investieren immer weiter, kaufen zu Höchstpreisen. Sie sehen das Risiko nicht mehr. Das ist Overtrading.
    Andersrum, wenn die Märkte schlecht stehen, ist es genau die andere Seite. Wenn die Kurse weit runtergekommen sind – wie damals bei Corona oder in der Tech-Krise 2022 – dann müsste man eigentlich kaufen. Denn jetzt sind die Aktien günstig. Das ist Undertrading. Aber genau dann sind die Menschen emotional. Sie trauen sich nicht. Sie haben Angst, noch mehr Geld zu verlieren. Sie haben vielleicht keine Absicherung, ihr Risiko nie definiert – und dann stehen sie an der Seitenlinie, wenn die Einstiegschancen am besten wären. 
    Dabei gilt: Im Einkauf liegt der Gewinn. 
    Mein Tipp zu diesem Fehler: Schiebe Deine Emotionen runter. Wenn es gut läuft, werde nicht größenwahnsinnig. Wenn es schlecht läuft, nimm das als Feedback. Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, um gute Aktien günstig nachzukaufen, denn es geht um Wert und Preis. Und damit gehört der Punkt sechs auch zu Punkt drei und eins dazu, die Strategie, die Emotionen und damit eben dann auch in der richtigen Marktphase die richtige Entscheidung zu treffen.
    Trader oder Investor und die Gestaltung des Portfolios
    Punkt Nummer sieben ist für mich kein Fehler, sondern eine grundsätzliche Frage: Bin ich Trader oder Investor?
    Der Trader sieht eine Situation und handelt. Wenn das klappt, verdient er Geld. Klappt das nicht, wird er in der Regel ausgestoppt und hat sich gut abgesichert.
    Der Investor denkt anders. Er kauft manchmal sogar im Abwärtstrend – nicht, weil er das fallende Messer fangen will, sondern weil er an das Unternehmen glaubt. Umsatz, Gewinn, Geschäftsmodell stimmen. Er kauft in Tranchen nach. Vielleicht freut er sich sogar, wenn die Aktie noch weiter fällt, weil er sie dann noch günstiger bekommt.
    Du solltest also wissen, ob Du Trader oder Investor bist. 
    Fehler Nummer acht ist für mich die fehlende Diversifizierung.
    Ich erlebe es immer wieder: Menschen investieren plötzlich nur noch in Tech, stecken alles in Rohstoffe und Öl, horten Gold und Silber oder sind „Coin-Jünger". Und dann halbiert sich der Coin – und mit ihm das Vermögen. Wer alles auf eine Karte setzt, ist einem hohen Risiko ausgesetzt.
    Nicht diversifiziert zu sein, ist einer der größten Fehler. Es ist wichtig, sein Portfolio breit aufzustellen und vielleicht auch nicht nur in Aktien zu investieren, sondern auch in Immobilien, Gold und Silber, Anleihen oder Coins. Aber auch im Bereich der Aktien sollte man sich so breit wie möglich aufstellen und nicht alles in eine Branche investieren, denn jeder Bereich läuft mal besser, mal schlechter. Ein breit gestreutes Portfolio gleicht diese Schwankungen aus und läuft auf lange Sicht deutlich ruhiger und stabiler. 
    Steuern ignoriert
    Frage Nummer neun: Steuern. Der Anfänger hat sie nicht auf dem Zettel. Wir kennen das alle: In Deutschland darfst Du Dich auf eine stattliche Steuerlast freuen.
    Dabei ist es gerade im Bereich Aktien und Optionen enorm wichtig, sich mit dem Steuerthema auszukennen. Aktien und Optionen werden steuerlich getrennt behandelt – sie liegen in verschiedenen Töpfen, Verluste werden nicht miteinander verrechnet. Wer das nicht weiß, verschenkt bares Geld.
    In unserer Akademie ist das Steuerthema fest verankert: Steuertag, Steuerjournal, gezielte Schulungen. Es macht einfach Sinn, sich damit zu beschäftigen. Wer die steuerlichen Regeln kennt, kann seine Rendite verbessern.
    Optionen zu spät gerollt
    Punkt Nummer zehn ist ein Insider – für mich und meine Community. Wer noch nicht in unseren Events war, kennt es vielleicht noch nicht. Aber ein großer Fehler ist: Optionen zu spät oder gar nicht zu rollen.
    Optionen lassen sich grundsätzlich sehr gut rollen. Natürlich ist es im Bereich der Earnings manchmal schwierig, aber ansonsten sehr gut möglich. 
    Was erlebe ich immer wieder im Support? Menschen rollen viel zu spät. Die Option hat sich zu weit vom Basispreis entfernt und dann ist eine Reparatur nicht mehr möglich.
    Die zehn Fehler zusammengefasst:
    Keine Strategie – Handeln ohne klares System, nur nach Bauchgefühl oder Tipps.

    Falsche Timeline – Die Ungeduld, schnell reich werden zu wollen. Wer langfristig denkt, gewinnt.

    Emotionen nicht im Griff – Angst, Gier, FOMO. Wer emotional handelt, handelt nicht klug.

    Keine Absicherung – Der Anfänger jagt Gewinne, der Profi vermeidet Verluste.

    Risiko falsch definiert – Wer nicht weiß, wann Risiko für ihn beginnt, kann es nicht steuern.

    Overtrading und Undertrading – In Hype-Phasen zu viel riskieren, in Krisen zu lange zögern.

    Nicht geklärt: Trader oder Investor? 

    Fehlende Diversifizierung – Alles auf eine Karte setzen, ist ein hohes Risiko. 

    Steuern ignoriert – Aktien und Optionen werden getrennt verrechnet. Wer das nicht weiß, verschenkt Rendite.

    Optionen zu spät gerollt – Wer zu lange wartet, kann Positionen nicht mehr reparieren.

    ---
    Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
    ulrichmueller.de
     
    Warst Du bereits bei der Online Finance Mastery?
    https://mastery.ulrichmueller.de
     
    Sichere Dir jetzt meinen kostenfreien Report:
    Jetzt Report sichern: So geht Vermögensaufbau heute wirklich!
     
    Lass' uns connecten:
    Instagram: https://ulrichmueller.de/instagram 
    Facebook: https://ulrichmueller.de/facebook 
    LinkedIn: https://ulrichmueller.de/linkedin 
    YouTube: https://ulrichmueller.de/youtube 
     
    Marker:
    (00:00:00) Fehler = gekaufte Erfahrung
    (00:04:46) Strategie, Zeit, Emotionen
    (00:10:13) Keine Absicherung, Risiko, Over- und Undertrading
    (00:15:49) Trader oder Investor, Diversifizierung, Steuern, Optionen
  • Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

    #339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen

    09/02/2026 | 20 min
    Marktupdate: Was erwartet uns im Februar?
    Die Earnings sind in vollem Gange und bringen Bewegung in die Märkte. Während Microsoft nach soliden Zahlen deutlich abgestraft wurde, zeigt sich der Markt bei KI-Titeln nervös. Gleichzeitig laufen Gold und Silber heiß, der Bitcoin dagegen stürzt ab. In diesem Marktpodcast analysieren wir die Performance des Januars, die aktuelle Spaltung des Marktes zwischen Tech und „Old Economy" und wagen einen Ausblick auf den Februar 2026. Wo liegen jetzt Chancen und wie gehst Du strategisch vor?
    Das erwartet Dich in dieser Folge:
    KI-Angst an der Wallstreet

    Die Earnings im Check: Microsoft vs. Meta

    Januar-Performance der Indizes

    Gold, Silber und Bitcoin: Extreme Bewegungen

    Die Marktspaltung: Dividendentitel vs. Tech

    Chancen im Rücksetzer und meine Einstiegsstrategie

    Ausblick auf den Februar

    KI-Angst an der Wallstreet
    Wir befinden uns inmitten der Earnings. Die Big Seven legen ihre Zahlen vor, und die Reaktionen sind heftig und unterschiedlich. Microsoft wurde nach seinen Zahlen deutlich abgestraft, Novo Nordisk sank bereits auf Gerüchte über einen potenziellen Umsatzrückgang, während sich Apple kaum bewegte.
    Heute sprechen wir darüber, was die Quartalszahlen bedeuten, wie der Januar gelaufen ist und was wir im Februar erwarten können. Festhalten können wir: Die Märkte bewegen sich wild. Wir schauen auf Gold und Silber, den eingebrochenen Bitcoin und die ersten KI-Enttäuschungen, die zeigen, wie schnell Kurse fallen können.
    Man kann sagen: Die KI-Angst geht an der Wallstreet um. Am Dienstag, dem 3. Februar, erlebten wir einen Kursrutsch bei Technologieaktien. Während Standardwerte kaum verloren (circa 0,3 %), war die Nasdaq zwischendurch über 2,5 % im Minus und schloss mit -1,4 %.
    Auslöser war die Sorge um die Fortschritte und die Profitabilität der Künstlichen Intelligenz. Man stellt sich die Frage: Sind die Fortschritte groß genug? Verdienen Unternehmen damit schon Geld?
    Aktien von Softwarefirmen wie Microsoft, Oracle, Salesforce, ServiceNow und Adobe fielen zwischen 2,8 % und fast 8 %. Diese galten bisher als sichere Gewinner des KI-Booms. Nun wächst die Sorge, ob die hohen Investitionen je wieder eingespielt werden können und ob die Technologie nicht schon wieder von Neuem überholt wird. Die Unsicherheit ist riesig: Wenn heute mit Hochdruck geforscht und entwickelt wird, stellt sich die Frage: Was wird morgen oder übermorgen entwickelt? Diese Dynamik ist ein riesen Thema an der Börse, besonders im KI-Sektor.
    Einige Parallelen zur Dotcom-Blase sind nicht von der Hand zu weisen. Zwar ist KI heute schon stärker in der Realwirtschaft verankert und generiert Umsätze. Doch die zentrale Frage bleibt: Können die massiven Investitionssummen jemals wieder eingespielt werden?
    Die Earnings im Check: Microsoft vs. Meta
    Werfen wir einen Blick auf konkrete Quartalszahlen. Apple bewegte sich am Tag der Earnings kaum. Ganz anders lief es bei Microsoft. Das Unternehmen legte bei Umsatz, Gewinn und Gewinn pro Aktie deutlich zu. Trotzdem fiel die Aktie mit den Earnings um mehr als 10 %.
    Der Grund lag im Ausblick und in einer spezifischen KI-bezogenen Erwartungshaltung. Konkret ging es um das Wachstum im Cloud-Geschäft. Das Cloud-Wachstum betrug 35 % – eine robuste Zahl. Doch da 40 % erwartet wurden, reichte diese kleine Abweichung zusammen mit einem moderaten Ausblick für eine harte Abstrafung. Das zeigt die überzogenen Erwartungen.
    Das genaue Gegenteil spielte sich bei Meta ab. Auch hier wurden massive KI-Investitionen getätigt und für die Zukunft angekündigt. Die Umsätze stiegen, die Gewinne entwickelten sich gut. Doch die Aktie sprang daraufhin um 10 bis 15 % nach oben.
    Man sieht, wie dicht die Bewertungen beieinanderliegen und wie volatil die Reaktionen sind. Sobald das 
    Umsatz- und Gewinnwachstum auch nur leicht nachlässt, geraten die hohen Bewertungen unter Druck. 
    Januar-Performance der Indize:
    So haben sich die großen Indizes vom Jahresendstand 2025 bis zum 31. Januar entwickelt:
    Dow Jones: 48.063 → 48.892 Punkte (+1,6 %)

    Nasdaq 100: 25.249 → 25.552 Punkte (+1,0 %)

    Der Dow, repräsentativ für die „Old Economy", hat die Nasdaq damit outperformed. Eine monatliche Performance von 1,6 % mag unspektakulär wirken, hochgerechnet aufs Jahr entspräche das jedoch fast 20 % – was die Bedeutung des langfristigen Blicks zeigt.
    Interessant wird es beim Blick auf die gleichgewichtete Nasdaq. Hier betrug das Plus sogar 1,5 %. Das zeigt: Die Big Seven waren deutlich schwächer, hier gab es die ersten Gewinnmitnahmen. Die breite Masse der kleineren Tech-Werte performte besser.
    Noch deutlicher wird dieses Bild beim S&P 500:
    Standard-Index: 6.845 → 6.939 Punkte (+1,4 %)

    Equal Weighted S&P 500: +3,3 %

    Das bedeutet: Hätte man nicht nur die riesigen Konzerne, sondern den gesamten Rest des Index im Portfolio gehabt, hätte sich die Performance mehr als verdoppelt.
    Weitere Index-Entwicklungen im Januar:
    Russell 2000: 2.481 → 2.613 Punkte (+5,3 %) – die mit Abstand beste Rendite.

    MSCI World: 4.430 → 4.527 Punkte (+2,2 %)

    Die amerikanischen Märkte legten also insgesamt zu. Das Thema Equal Weighted und vor allem der Bereich der Neben- und Kleinwerte sind deutlich besser gelaufen als beispielsweise der Technologiebereich. 
    Der DAX hingegen zeigte sich im Januar nahezu unverändert: 24.494 → 24.530 Punkte (+0,2 %).
    Stark war dagegen der Rohstoffsektor, angeheizt durch einen kräftigen Ölpreisanstieg. Titel wie ExxonMobil (bis auf 145 USD) legten deutlich zu – ein Grund zur Freude für langjährige Aktionäre, die von Dividende und Optionsprämien profitieren. Der EUR/USD-Wechselkurs stieg von 1,17 auf 1,19 (+0,9 %).
    Gold, Silber und Bitcoin: Extreme Bewegungen
    Gold: Stieg von 4.300 USD auf 4.900 USD (+13,3 %), mit einer Spitze bei 5.600 USD. Nach einem heftigen Rücksetzer Ende Januar/Anfang Februar hat es sich etwas stabilisiert. Hier ist bereits viel Politik und Notenbank-Erwartung eingepreist. 
    Silber: Legte von 71 USD auf 85 USD zu (+19 % zum 31.1.). Die eigentliche Spitze folgte Anfang Februar bei rund 125 USD – eine geradezu explosive Bewegung.
    Wir haben in einer Woche nochmal +50 % bei Silber gesehen. Das wirft Fragen auf: Silber ist ein Industriemetall. Die Wirtschaft läuft jedoch nicht gut, Rezessionsängste machen die Runde, die deutsche Chemiebranche meldet die schlechtesten Werte seit Jahrzehnten. Diese Diskrepanz zwischen Kursrallye und wirtschaftlicher Realität ist schwer nachzuvollziehen.
    Ganz anders der Bitcoin: Nach einer Spitze bei rund 125.000 bis 130.000 USD beendete er das Jahr bei 87.600 USD. Aktuell (Stand 31.01.) notiert er bei 78.000 USD, ein Minus von ca. 11 % seit Jahresende. Aus der Spitze gerechnet beträgt der Verlust fast 50.000 USD. Diese Volatilität ist enorm.
    Der UMSG Strategie Fund entwickelte sich mit +1,3 % (von 96 auf 97) parallel zum amerikanischen Markt.
    Die große Marktspaltung: Dividendentitel vs. Tech
    Das Zusammenspiel von Gold, Silber und Bitcoin ist faszinierend. Bitcoin wurde als „neues Gold" dargestellt, verlor aber deutlich. Gleichzeitig explodierten Gold und Silber auf extreme Bewertungen. Ich habe Silber seit Jahren aufgrund der günstigen Silber-Gold-Ratio auf dem Radar und sah Aufholpotenzial – doch dieses Ausmaß der Rallye habe ich so nicht erwartet. Die Earnings sind sehr durchwachsen. Man muss natürlich erwähnen, dass solche Zahlen vorher ein bisschen nach unten revidiert werden, um ein besseres Bild abzugeben. 
    Es herrscht ein extrem hohes Maß an Erwartung im Markt. Ich schätze die Old Economy derzeit sehr und sehe dort strategische Einstiegschancen. Die letzten Tage haben gezeigt, wie schnell KI-Aktien deutlich verlieren können – das traf nicht alle, aber die Masse.
    Der Aktienmarkt ist in zwei Welten gespalten. Vergleichen wir die Top 10 Positionen zweier ETFs:
    iShares Core MSCI World ETF (repräsentiert den breiten Markt, dominiert von Tech):

    Die Top-Positionen sind die Big Seven und andere Tech-Giganten mit folgenden Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV):
    Nvidia: KGV 41 

    Apple: KGV 31

    Microsoft: KGV 27

    Amazon und Alphabet: KGV um 30

    Broadcom: KGV 32

    Meta: KGV 25

    Tesla: KGV über 200

    Eli Lilly: KGV 31

    VanEck Morningstar Dividend Leaders ETF (konzentriert auf dividendenstarke „Old Economy"-Unternehmen). Schauen wir auf die Top 10 des Dividend Leaders ETF. 

    Roche: KGV 16

    Pfizer: KGV 9

    HSBC, Verizon, TotalEnergies, Rio Tinto: KGV 10

    Allianz: KGV 12

    Bristol-Myers Squibb: KGV 9

    Sanofi: KGV 10

    Intesa Sanpaolo: KGV 11

    Der Vergleich der Performance ist aufschlussreich:
    1-Jahres-Performance:

    MSCI World ETF: +4,2 %
    Dividend Leaders ETF: +21,88 %
    3-Jahres-Performance:

    MSCI World ETF: +57 %
    Dividend Leaders ETF: +59,7 %
    5-Jahres-Performance:

    MSCI World ETF: +87 %
    Dividend Leaders ETF: +145 %
    Egal welchen Zeitraum man betrachtet – die Dividendentitel haben besser abgeschnitten. Ich glaube, hier liegt noch Aufholpotenzial. Aktien wie Hormel, General Mills, Nike oder Disney könnten jetzt Chancen bieten. Es könnte an der Zeit sein, erste Positionen aufzubauen. Bei Nennung der Aktien handelt es sich wie immer um keine Kaufempfehlung!
    Auch im Tech-Bereich gibt es nach den Rücksetzern spannende Situationen. Positionen kann man nicht nur über den direkten Aktienkauf, sondern auch strategisch über Optionen aufbauen.
    Ein Beispiel für einen interessanten Einstieg ist Novo Nordisk (NVO) aus dem Healthcare-Sektor. Ein Negativbeispiel der Earnings-Saison ist PayPal. Die Zahlen wurden gut getroffen, doch die Ankündigung eines schrumpfenden Gewinns im einstelligen Bereich und ein CEO-Wechsel ließen die Aktie über 20 % fallen. Ähnlich erging es vor einigen Wochen Fiserv (-40 %).
    Chancen im Rücksetzer und meine Einstiegsstrategie
    Solche Rücksetzer schaffen Einstiegsmöglichkeiten. Die Frage ist nun: Wie geht man als Trader oder Investor vor? Es geht nicht darum, in ein fallendes Messer zu greifen, sondern bewusst in Unternehmen mit Zukunftspotenzial zu investieren.
    In meiner Akademie wurde etwa Microsoft bei 560 USD heiß diskutiert – heute, bei 410 USD, wird über Einstiege nachgedacht. Wie steige ich in solche Aktien ein? 
    Meine persönliche Einstiegsstrategie in solchen Situationen sieht so aus:
    Geduld auf das Signal: Ich warte zuerst darauf, dass meine Indikatoren ein Umkehrsignal geben. Ich steige nicht einfach blind ein, nur weil der Kurs gefallen ist.

    Tranchenweise aufbauen: Ich investiere niemals mein gesamtes Kapital auf einmal. Stattdessen baue ich die Position über zwei oder drei Tranchen auf. So kann ich nachlegen, falls der Kurs weiter fällt, und bin dennoch bereits investiert, wenn er steigt.

    Nutzung von Optionen: Parallel oder sogar vor dem Aktienkauf nutze ich Optionen, um sofort „Miete" (Prämien) für meine geplante Position einzunehmen. Das ist ein sehr effizientes Werkzeug.

    Ausblick auf den Februar
    Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Januar lief noch relativ gut, die Märkte legten zu. Ende Januar/Anfang Februar gab es jedoch ein paar Unsicherheiten.
    Die entscheidende Frage für die nahe Zukunft wird sein, ob die Quartalszahlen das erhoffte Wachstum – besonders im KI-Bereich – bestätigen können oder ob es Rückschläge gibt.
    Langfristig sehe ich Chancen aktuell in bestimmten Bankenaktien und Rohstoffwerten.
    Auch der gesamte Bereich der Old Economy ist interessant – je nachdem, welcher Anlegertyp Du bist. Ich selbst bin Value-Investor mit Trading-Ansatz. Daher kaufe ich gezielt Unternehmen, die im Preis gefallen sind – aber nur, wenn das Geschäftsmodell intakt ist. Man sollte keine Aktien kaufen, bei denen Gewinne und Umsätze schrumpfen, sondern solche, die langfristig wachsen.
    Wenn solche Qualitätsunternehmen einen Rücksetzer erleben, darf man Mut zum beherzten Zugreifen haben und die Position langsam aufbauen. Dieser strategische Ansatz ist entscheidend. Es geht nicht darum, einfach loszulegen, sondern mit Plan vorzugehen.
    Meine Erwartung für den Februar 2026: Der Monat wird wahrscheinlich unruhig. Ich könnte mir ein seitwärts laufendes bis leicht rückläufiges Marktumfeld vorstellen, abhängig von den letzten großen Quartalszahlen.
    Meine persönliche Aktienquote liegt derzeit bei etwa 65 %. Das heißt, ich halte eine Cash-Quote von rund 35 %, weil ich bei einigen Unternehmen zu den aktuellen Preisen nicht einsteigen möchte und auf bessere Gelegenheiten warte. Daher freue ich mich über die jüngsten Kurskorrekturen bei Titeln wie Novo Nordisk, PayPal oder Microsoft. Langfristig betrachtet bieten sich jetzt viel bessere Einstiegschancen als noch vor Kurzem.
    Zusammenfassend lässt sich sagen: Ich erwarte für den Februar 2026 einen eher seitwärts laufenden bis leicht fallenden Markt. Jetzt kommt es auf Stockpicking an – die richtigen Aktien zu identifizieren und strategisch die richtigen Einstiege zu finden. Mit dieser disziplinierten Vorgehensweise wirst Du auf mittel- und langfristige Sicht gutes Geld verdienen.
    Wer noch mehr Know-how braucht, ist herzlich zu unseren Events eingeladen.  
    ---
    Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
    ulrichmueller.de
     
    Warst Du bereits bei der Online Finance Mastery?
    https://mastery.ulrichmueller.de
     
    Sichere Dir jetzt meinen kostenfreien Report:
    Jetzt Report sichern: So geht Vermögensaufbau heute wirklich!
     
    Lass' uns connecten:
    Instagram: https://ulrichmueller.de/instagram 
    Facebook: https://ulrichmueller.de/facebook 
    LinkedIn: https://ulrichmueller.de/linkedin 
    YouTube: https://ulrichmueller.de/youtube 
     
    Marker:
    (00:00:00) Die aktuellen Entwicklungen zum Januar-Ende
    (00:06:16) Gold & Silber und andere Schwankungen
    (00:11:17) Die Bedeutung der Earnings
    (00:17:17) Fazit und Ausblick
  • Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

    #338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

    02/02/2026 | 20 min
    Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld?
    Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem Jahr wirklich Sinn macht.
    Das erwartet Dich in dieser Folge:
    Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien?

    Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute?

    Immobilien: Pro und Kontra in der aktuellen Marktphase

    Rohstoffe (Gold und Silber): Krisenschutz oder Spekulationsobjekt?

    Kryptowährungen: Wie viel Platz haben sie im Portfolio?

    Sparbuch & Co.: Warum diese „sicheren" Klassen gefährlich sind

    Exoten (Uhren, Kunst, Whisky): die versteckten Fallstricke

    Mein Fazit: die aktuelle Gewichtung für ein smartes Portfolio

    Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien?
    Starten möchte ich mit der Assetklasse der Aktien. Du weißt, ich halte Aktien für die beste und sicherste Geldanlage der Welt – aber heute widmen wir uns dem breiten Überblick.
    Innerhalb der Aktienwelt gibt es verschiedene Wege, um zu investieren:
    Investition in Unternehmen, die noch gar nicht an der Börse sind, 

    der Kauf von Einzelaktien,

    die Nutzung von aktiv gemanagten Aktienfonds

    oder der Weg über Aktien-ETFs.

    Jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit dem Aktien-ETF. Kaufst Du einen ETF auf den DAX, dann bist Du in den DAX investiert, und das über einen ETF. Die Vorteile: geringe Kosten, keine aktive Verwaltung. Doch der Nachteil ist: Wenn Du das tust, was alle tun, wirst Du auch das bekommen, was alle haben – und das ist in der Regel relativ wenig.
    Konkret: Ein DAX-ETF mag historisch 8–9 % pro Jahr liefern. Zieht man Kosten, Steuern und vor allem die Inflation ab, bleibt oft nicht mehr viel übrig.
    Ein aktiv gemanagter Aktienfonds hat den Vorteil des professionellen Managements, das versucht, den Markt zu schlagen. Dafür sind die Kosten höher. Selbst gute Fonds, die den Index schlagen, liefern oft nur eine überschaubare Outperformance von vielleicht 5 % über dem Index – und unterliegen strengen Regulierungen. Man bezahlt also für das Management, ohne eine Garantie auf überragende Ergebnisse zu haben.
    Egal welchen Aktienweg Du wählst – Einzelaktie, Fonds oder ETF – eines ist entscheidend: Du brauchst einen langen Atem. Eine Timeline von 7 bis 10 Jahren ist das Minimum. Die Börse durchläuft immer wieder Zyklen mit Rücksetzern, Verlustphasen und außergewöhnlichen Zeiten, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben. Eine solide Timeline ist Dein wichtigster Puffer gegen die Volatilität.
    Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute?
    Kommen wir zur zweiten großen Assetklasse: Anleihen (auch Rentenpapiere oder Rentenfonds) Grundprinzip: Du leihst Dein Geld einem Emittenten (Staat oder Unternehmen) und erhältst dafür Zinsen.
    Spannend ist: Anleihen sind an der Börse handelbar, sodass neben den Zinsen auch Kursgewinne möglich sind. Diese entstehen durch Zinsänderungen: 
    fallende Zinsen: Besitzt Du eine Anleihe mit 4 % Verzinsung und die Marktzinsen sinken auf 3,2 oder 1 %, ist Deine höher verzinste Anleihe mehr wert. Du kannst sie mit Kursgewinn verkaufen.

    steigende Zinsen: Hast Du eine Anleihe mit 1 % und die Marktzinsen steigen auf 3 oder 4 %, verliert Deine Anleihe an Wert. Wer will schon 1 %, wenn es anderswo 4 % gibt?

    Wirft man einen Blick auf die aktuelle Lage, sehen wir zwei große Probleme:
    erstens die Inflation und zweitens eine schwächelnde Wirtschaft. Diese Konstellation könnte Zentralbanken zu Zinssenkungen bewegen, was Anleihekursen zugutekäme.
    Doch Vorsicht ist geboten. Die entscheidende Frage ist: Wem leihst Du Dein Geld? Du kannst in Staatsanleihen (mit vermeintlich hoher Sicherheit) oder Unternehmensanleihen (mit höheren Zinsen, aber auch höherem Risiko) investieren. Das Bonitätsrisiko ist real – selbst ein Top-Rating (AAA) ist keine absolute Garantie und kann herabgestuft werden. Immer steht die Frage im Raum: Bekomme ich mein Geld am Ende der Laufzeit zurück?
    Ein weiterer Risikofaktor ist die Währung. Anleihen in Fremdwährungen (z. B. Brasilianischer Real, Argentinischer Peso) versprechen oft hohe Zinsen. Doch das Währungsrisiko kann diese Erträge schnell zunichtemachen: Bekommst Du 8 % Zinsen, aber die Währung verliert 10 % an Wert, bist Du am Ende im Minus.
    Legendäre Investoren wie Ray Dalio setzen auf eine Aufteilung auf Aktien, Immobilien, Anleihen und Cash. Dieses Prinzip hat auch heute noch seine Berechtigung, wobei ich Immobilien für Privatanleger oft als späteren Schritt sehe.
    Immobilien: Pro und Kontra in der aktuellen Marktphase
    Kommen wir zur Immobilie, einer sehr großen und beliebten Assetklasse in Deutschland – vor allem wegen des Sicherheitsgedankens. Doch der Einstieg ist mit erheblichen Kosten verbunden:
    Grunderwerbsteuer

    jährliche Grundsteuer

    Notar- und Grundbuchkosten

    Diese hohen Transaktionskosten schmälern von Anfang an die Rendite. Positiv wirkt sich die Inflation auf Immobilienpreise aus. Doch Vorsicht: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
    Erfolg mit Immobilien erfordert umfangreiches Fachwissen. Du musst Lage, Markt und den baulichen Zustand richtig einschätzen können. Hinzu kommt der Einsatz von Fremdkapital (Kredit). Dieser Hebel (Leverage) kann die Rendite steigern, bedeutet aber auch ein zusätzliches Risiko, mit dem man leben können muss. Die steuerliche Seite ist ein weiterer Punkt.
    Ein oft unterschätzter Faktor ist der administrative Aufwand: Verwaltung, Leerstandsrisiko, Probleme mit Mietnomaden, Renovierungen nach Jahren, Übergaben und Nebenkostenabrechnungen. Immobilien können sehr lukrativ sein, sind aber ein aktives Investment mit vielen Aufgaben.
    Meine aktuelle Einschätzung: Der Immobilienmarkt ist etwas zurückgekommen. Gründe sind gestiegene Zinsen und eine vorherige Überhitzung nach Jahren der Nullzinsen (seit der Finanzkrise 2008/09). Viele Märkte haben Korrekturen von 20 bis 30 % erlebt. Zudem sind Immobilien aktuell schwerer verkäuflich, da potenzielle Käufer oft Schwierigkeiten mit der Bankfinanzierung haben. Für Banken sind neben der Sicherheit (der Immobilie) vor allem die Bonität und das Eigenkapital des Käufers entscheidend.
    Ich glaube, es gibt bei Immobilien aktuell durchaus interessante Einstiegsmöglichkeiten. Doch die entscheidenden Fragen sind: Will ich das gerade? Kann ich das gerade? Und: Will ich mich so lange binden?
    Rohstoffe (Gold und Silber): Krisenschutz oder Spekulationsobjekt?
    Kommen wir zu einem Bereich, der schon sehr lange existiert, und den ich vor den Kryptomärkten behandeln möchte: Rohstoffe, konkret Gold und Silber.
    Warum? Weil dieser Bereich extrem gelaufen ist. Silber über 100 US-Dollar, Gold bei über 5.100 US-Dollar – die Preise sind außer Rand und Band. Auch Kupfer hatte zwischendurch gigantische Kurse.
    Grundsätzlich galt lange: Aktien und Rohstoffe korrelierten negativ. Wenn Aktien fielen, stieg Gold als „Krisenmetall", um Vermögen abzusichern. Gold und Silber waren primär zum Werterhalt gedacht, nicht nur zur Renditeerzielung.
    Doch im Moment erleben wir eine wilde Zeit. Die Aktienmärkte stehen auf Allzeithochs (DAX fast 25.000, S&P 500 fast 7.000), und trotzdem sind Gold und Silber an der Spitze angekommen.
    Warum ist das so? Ich glaube, ein Grund ist, dass die Menschen trotz steigender Aktienkurse eine tiefe Unsicherheit und Angst spüren.
    Diese Unsicherheit speist sich aus vielen Quellen: der Politik der US-Notenbank (FED), der Neubesetzung von Jerome Powell, den regelmäßigen FOMC-Meetings und den vielen anderen Themen, die derzeit die Welt bewegen. Was Börsianer und Investoren überhaupt nicht mögen, ist Unsicherheit. Und genau die haben wir derzeit in den Märkten, weil niemand genau weiß, wie es weitergeht: Was macht die FED? Was passiert mit Jerome Powell? Wie ist Amerika einzuschätzen? Dazu kommen die Kriegs- und geopolitischen Risiken.
    Gold ist ein "Safe Haven", Silber hat zusätzlich eine starke industrielle Komponente. Ich habe Silber vor längerer Zeit sehr deutlich empfohlen und viele positive Feedbacks bekommen, weil es extrem gut gelaufen ist. Persönlich glaube ich, dass vor allem bei Silber die Grenzen erreicht sind. Aber am Ende weiß man nie, wie eine „wilde, verrückte Masse" – wie schon Isaac Newton sagte – die Märkte weiter in die Höhe treiben kann. Man kann also nicht endgültig sagen, ob das schon das Ende der Fahnenstange ist.
    Doch man kann festhalten: Gold und Silber in Teilen im Portfolio mit dabei zu haben, ist durchaus vernünftig.
    Kryptowährungen: Wie viel Platz haben sie im Portfolio?
    Kommen wir nun zu den Kryptowährungen, den Coins. Dieses Thema dürfen wir natürlich nicht auslassen. Grundsätzlich muss man sagen: Die Coins sind mittlerweile im Rennen. Es ist eine Assetklasse, die es seit etwa 17 bis 18 Jahren gibt, für die es bereits ETFs gibt und die weltweit vernetzt wird. Ich persönlich glaube, dass es Kryptowährungen weiterhin geben wird.
    Doch die Lage ist ungewiss: Beim Bitcoin gibt es heiße Diskussionen – die einen sehen ihn bei 20.000 USD fallen, andere bei einer Million. Aktuell steht er bei rund 90.000 USD, und niemand weiß, wer Recht hat.
    Meine Einschätzung: Es ist eine spannende, aber noch sehr junge Assetklasse, die dennoch in keinem Portfolio fehlen sollte. Ein wichtiger Hinweis: Ähnlich wie bei den Big Seven an der Börse (Amazon, Google etc.) sollte man sich auch bei Kryptos auf die etablierten, großen Namen konzentrieren. Ich würde keine Shitcoins kaufen – über 20.000 Coins sind bereits komplett verschwunden. Ich würde mich auf die mit „B" und „E" konzentrieren. Dort könnte es derzeit sogar Nachkaufchancen geben, nachdem der Kurs etwas nachgegeben hat .
    Ein wichtiger gemeinsamer Nenner: Bei Kryptos, Gold/Silber, Immobilien und Aktien (aber nicht bei Anleihen) ist die Inflation Dein Freund. Steigende Preisniveaus treiben tendenziell den Wert dieser Sachwerte nach oben.
    Warum? Weil sich ihre Preise mit der allgemeinen Teuerung inflationär nach oben anpassen – wie das Beispiel der immer teurer werdenden Kugel Eis zeigt. Die Inflation unterstützt diese Assetklassen.
    Anleihen nehme ich hier ein wenig raus. Für mich sind sie im aktuellen europäischen Zinsumfeld eher langweilig. Spannend könnten höchstens Anleihen in Fremdwährungen sein, aber im Kern finde ich diese Klasse derzeit wenig attraktiv.
    Zusammenfassend kann man also sagen: Die genannten Sachwert-Assetklassen werden von der Inflation unterstützt, was sie zu einer echten Investition macht.
    Sparbuch & Co.: Warum diese „sicheren" Klassen gefährlich sind
    Ich möchte auch noch auf die klassischen Assetklassen Sparbuch, Tagesgeld, Bausparen und Lebensversicherung eingehen. Allein in Deutschland liegen noch immer 6 bis 8 Billionen Euro in diesen Produkten.
    Wenn Du in diese Klassen investiert bist, ist das grundsätzlich Deine Entscheidung. Doch ich muss klar sagen: Hier ist die Inflation gegen Dich. Zusätzlich gibst Du Selbstverantwortung und Selbstvertrauen ab, denn Du schließt einen Vertrag mit einer Gesellschaft, der Du Dein Geld gibst und die Dir einen (meist niedrigen) Zins zurückgibt.
    Ich sage immer: „Zinsen sind Strafgeld." Deshalb sind diese Assetklassen für mich erst einmal raus. Der Grund für ihre Beliebtheit ist die vermeintlich hohe Sicherheit, an die die meisten Menschen denken.
    Doch eines ist klar: Mit diesen Assetklassen wirst Du definitiv kein großes Vermögen aufbauen .
    Exoten (Uhren, Kunst, Whisky): Die versteckten Fallstricke
    Kommen wir zu einigen weiteren, durchaus spannenden Themen: den Assetklassen, die so ein bisschen außen vor sind. Dazu zählen Autos, Oldtimer, Wein, Rum, Whisky, Uhren, Schmuck oder Kunst.
    Diese Klassen sind oft relativ entspannt, benötigen aber eine längere Timeline. Ganz klar muss man sagen: Hier musst Du Dich sehr gut auskennen. Ein entscheidender Hinweis ist die Frage nach der Fungibilität Deiner Gelder. Das heißt: Kannst Du die Anlage auch wieder problemlos verkaufen?
    Bei börsengehandelten Assets (Aktien, Anleihen, Coins) oder auch über Portale wie ImmobilienScout ist der Verkauf relativ einfach. Bist Du aber in speziellen Themen wie Uhren, Oldtimern, Wein oder Kunst investiert, wird es deutlich schwieriger.
    Warum? Weil Du das Problem hast, einen Käufer zu finden, der bereit ist, den gewünschten Preis zu zahlen. Das ist für mich einer der größten Vorteile der Börse: Du kannst Apple-Aktien im Wert von mehreren Millionen handeln, ohne den Kurs nennenswert zu bewegen. Versuchst Du hingegen, eine Uhr für 20 Millionen zu verkaufen, wird das schon deutlich schwieriger.
    Last but not least ein paar grundlegende Sätze zu allen Assetklassen:
    Im Einstieg liegt der Gewinn. Der richtige Zeitpunkt zum Starten ist entscheidend.

    Wissen und Erfahrung sind Pflicht. Bevor Du in eine Assetklasse einsteigst, musst Du Dich auskennen und wissen, wie Du damit Geld verdienen kannst.

    Die richtige Strategie und Timeline sind zentral. Du musst Dir überlegen, wie Du vorgehst, wie Du es umsetzt und wie lange Du dabei sein willst. Und Gelder, die Du kurzfristig parken willst, gehören nicht in Einzelaktien, generell nicht an die Börse und schon gar nicht in Immobilien (die sind ja „immobil" und der Handel dauert).

    Achte auf die Kosten. Hohe Anschaffungs- oder Transaktionskosten (wie bei Immobilien oder manchen Fonds) erfordern eine längere Anlageperiode, damit sich die Investition überhaupt rentieren kann.

    Mein Fazit: Die aktuelle Gewichtung für ein smartes Portfolio
    Schauen wir uns die verschiedenen Assetklassen noch einmal im Überblick an und wagen eine grobe Gewichtung für ein Portfolio:
    Bitcoins und Kryptos: Dürfen mit dabei sein. Größenordnung: 3 bis 5 % des Gesamtvermögens.

    Gold und Silber: Ein Thema, das nicht fehlen darf. Die Preise sind aktuell sehr hoch. Würde ich heute einsteigen? Eher nein. Ich würde auf einen Rücksetzer warten, um besser einzusteigen. Dann wären ca. 10 % des Geldes dort gut aufgehoben.

    Immobilien: Hier werden wahrscheinlich demnächst die ersten interessanten Einstiegssignale kommen. Allerdings habe ich das Gefühl, der Markt hat sich noch nicht vollständig gerüttelt; weitere Rückschritte sind möglich. Daher bin ich hier noch vorsichtig.

    Sparbuch/Tagesgeld: Sind ausschließlich für Rücklagen gedacht, nicht für vermögensbildende Investitionen.

    Lebensversicherung/Bausparen: Aus meiner heutigen Sicht würde ich das gar nicht mehr tun. Davon rate ich klar ab. 

    Exoten (Uhren, Oldtimer, Wein, Kunst etc.): Dieser gesamte Restbereich fällt für mich unter „Sonstiges". Hier muss man ein absoluter Marktkenner sein, um die richtigen Stücke zu kaufen und überhaupt Zugang zu bekommen. Das Risiko von Fälschungen ist hoch, und die sichere Aufbewahrung (Safe, Tresor, Alarmanlage) ist aufwendig und kostspielig.

    Aktien liegen einfach entspannt im Depot. Für mich persönlich überwiegt der Aufwand bei Sammler-Assetklassen bei weitem den Nutzen. Ich habe meine Gelder lieber in Aktien angelegt, die ich selbst manage und mit denen ich eine ganz andere Rendite erziele.
    Das war mein Ausblick über die verschiedenen Assetklassen. Ich hoffe, Du konntest wieder einiges für Dich mitnehmen.  
    ---
    Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
    ulrichmueller.de
     
    Warst Du bereits bei der Online Finance Mastery?
    https://mastery.ulrichmueller.de
     
    Sichere Dir jetzt meinen kostenfreien Report:
    Jetzt Report sichern: So geht Vermögensaufbau heute wirklich!
     
    Lass' uns connecten:
    Instagram: https://ulrichmueller.de/instagram 
    Facebook: https://ulrichmueller.de/facebook 
    LinkedIn: https://ulrichmueller.de/linkedin 
    YouTube: https://ulrichmueller.de/youtube 
     
    Marker:
    (00:00:00) Aktien & Anleihen
    (00:06:21) Immobilien
    (00:09:10) Rohstoffe & Kryptos
    (00:13:01) Inflation & Fazit

Altri podcast di Economia

Su Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Wolltest Du schon immer über Aktien und Börse lernen? In diesem Podcast erfährst Du, wie Du Dein Geld anlegst und richtig investierst. Du erfährst nicht nur, was Ulrich Müller so erfolgreich gemacht hat, sondern bekannte Persönlichkeiten geben ihre besten und schlechtesten Investitionen preis. Seit seinem 16. Lebensjahr interessiert sich Ulrich Müller für Investments aller Arten. Mittlerweile ist er ein Aktienprofi, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Du wirst dadurch mit auf eine Reise genommen und bekommst Erfolgsrezepte, Tools und Strategien von Coaches, Investmentberatern, Börsenprofis, Immobilien-Investoren, sowie bekannten Autoren und Personen aus seiner Börsenfamilie an die Hand, die Du in Dein eigenes Leben integrieren kannst. Es geht hier darum, wie Du Dich selbst, sowie die richtigen Chancen für Dein Leben erkennst um somit Deine persönlichen Erfolge zu feiern.
Sito web del podcast

Ascolta Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller, STORIE DI BRAND e molti altri podcast da tutto il mondo con l’applicazione di radio.it

Scarica l'app gratuita radio.it

  • Salva le radio e i podcast favoriti
  • Streaming via Wi-Fi o Bluetooth
  • Supporta Carplay & Android Auto
  • Molte altre funzioni dell'app