9 episodi
- Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer
Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie
funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie
wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia
Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre
Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber,
ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos
begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe
sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die
sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden
wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich
für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die
Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken.
Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor
auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in
vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend
und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen
sieht.
Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der
Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein
Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des
Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr
vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr
Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift
sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst
lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie
das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
allesgesagt@zeit.de.
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erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.
2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
groß war.
Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
warum er selbst sich lieber zurückhält.
Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
mögen.
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
ausgezeichnet.
Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author,
investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded
several companies, taught brand strategy, and become one of the most
prominent public commentators on technology, business, and society. Now
he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of
the OMR Festival in Hamburg.
Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and
was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the
family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there
was little money, but also a society that, in his telling, still gave
ordinary children a real chance to build an extraordinary life.
At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had
average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the
decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated
with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint
at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand
strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several
companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice
brought him back to losing that wealth again.
Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on
technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks
about the social damage caused by online platforms, the opportunities
and illusions of American capitalism, the risks and promises of
artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like
GLP-1 may change society even more profoundly than AI.
After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as
only the guest can do so on Alles gesagt?.
Production: Pool Artists
Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Additional Research: Svenja Heinrichs
Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick
Questions, criticism, suggestions? Write to: allesgesagt@zeit.de
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28/05/2026 | 1 h 54 minScott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und
Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen
gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten
öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft
entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am
Rande des OMR Festivals in Hamburg.
Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist
nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses
Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde
nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter
großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er
als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch
eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot,
ein außergewöhnliches Leben aufzubauen.
In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht
als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei
zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und
schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz
erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen
und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan
Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für
Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von
mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen
erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren
ließen.
Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu
Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über
die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und
Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen
künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente
wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern
werden als KI.
Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das
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Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.
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