Salta al contenuto
PodcastCorsiIoT Use Case Podcast

IoT Use Case Podcast

Ing. Madeleine Mickeleit ("Mrs. IoT")
IoT Use Case Podcast
Ultimo episodio

227 episodi

  • IoT Use Case Podcast

    #224 | Datenharmonisierung mit AIoT: Was brauchen KI-Agenten für das Mapping?

    23/09/2026 | 47 min
    #AIoT #KIAgenten #Datenharmonisierung
    Ing. Madeleine Mickeleit spricht im IoT Use Case Podcast mit Dr. Jürgen Krämer, CPO und Geschäftsführer bei Cumulocity, über AIoT – die Verschmelzung von klassischem Machine Learning, generativer und agentischer KI mit Industrial IoT. Im Fokus steht der Weg von der reinen Vernetzung von Maschinen hin zu teilautonomen Abläufen.
    Zusammenfassung
    Die sicher angeschlossene Flotte ist für Krämer Voraussetzung, nicht Leistung: Ohne sie lohnt kein KI-Projekt. Er trennt zwei KI-Arten – klassisches Machine Learning für hochfrequente Maschinendaten, weil ein LLM dort die Token-Kosten sprengen würde, und agentische KI, die auf ein erkanntes Anomalie-Event hin eine Root-Cause-Analyse startet. Beides steht und fällt mit dem Kontext: Ohne Asset-Beziehungen, Einheiten und Produktdokumentation bleibt eine Fehlermeldung wie 4711 an einer Pumpe für den Agenten bedeutungslos.
    Konkret wird das bei der Datenharmonisierung. In einem Werk heißt der Temperatursensor Hugo, im nächsten Willi. Ein Expert Agent liest den eingehenden Datenstrom mit und schlägt die Transformation ins Cumulocity-Format vor, getestet unter anderem mit OPC UA, Modbus, LoRaWAN, Protobuf, CBOR und Sparkplug. Bei Enercon automatisiert eine regelbasierte Remote-Aktion rund 40 Prozent der Turbinen-Restarts; KI ist dabei nach Krämers eigener Aussage nicht im Spiel.
    Autonome Eingriffe bleiben Zukunft: Prototypen ja, Produktivbetrieb nein. Kunden bringen ihr eigenes LLM mit, Cumulocity trainiert keine Modelle auf Kundendaten – Begründung ist der Schutz des Domänenwissens der Betreiber. Und Krämer warnt vor Vibe Coding in geschäftskritischen Prozessen: KI-gestützte Entwicklung gehört auf die Applikationsebene, nicht in das System of Record, auf dem Governance und Auditierung aufsetzen.
    Das nimmst du mit
    Ohne sicher angeschlossene Flotte lohnt kein KI-Projekt – schlechte Daten erzeugen schlechte Ergebnisse.
    Hochfrequente Maschinendaten gehören an klassisches Machine Learning, nicht an ein LLM, sonst explodieren die Token-Kosten.
    Der Semantic Layer ist branchenspezifisch und damit der Punkt, an dem Domänenpartner gebraucht werden.
    Wer Datenhoheit will, muss klären, ob der Anbieter Modelle auf den eigenen Betriebsdaten trainiert.
    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)
    Jürgen (https://www.linkedin.com/in/juergenkraemer/)
    Cumulocity (https://www.cumulocity.com/)
    Folge zu Cyber Resilience Act (https://www.iotusecase.com/de/podcast/cyber-resilience-act-oems)
    Vision-AI-Beispiel (Doku) (https://community.cumulocity.com/t/14554)

    Top-5-AIoT-Use-Cases:
    1. Datenharmonisierung per Expert Agent
    2. Dashboards per Agent
    3. Software-Rollout per Agent (in Entwicklung)
    4. IT/OT-Security per Expert Agent (Idee)
    5. Daten mit Kontext für externe Agenten via MCP (im Ausbau)

    Anwenderkreis beitreten (https://www.iotusecase.com/de/anwenderkreis)
  • IoT Use Case Podcast

    Podcast-Update: Neues Format + neuer Rhythmus

    09/09/2026 | 1 min
    In dieser Folge des IoT Use Case Podcasts meldet sich Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit ohne Gast zu Wort: eine kurze Ankündigung an alle Hörerinnen und Hörer, verbunden mit einem Dank und zwei Neuigkeiten zum Podcast.

    Der IoT Use Case Podcast läuft seit Ende 2019. In dieser Zeit sind zahlreiche Projekte und Use Cases aus der Praxis vorgestellt worden, und um den Podcast ist ein Netzwerk gewachsen, mit dem das Team heute arbeitet. Genau dafür sagt Madeleine Mickeleit in dieser Folge Danke – an Stammhörer wie an alle, die gerade zum ersten Mal reinhören.

    Gleichzeitig gibt es zwei Änderungen. Das Team arbeitet an einem neuen Format, unter anderem zum Thema KI, das in der Praxis von Anwendern umgesetzt wird. Deswegen erscheint der Podcast künftig alle zwei Wochen statt wöchentlich; die Formate werden sich abwechseln. Wann das neue Format live geht, wird im Podcast berichtet. 
    Der Aufruf am Ende richtet sich an Anwender: Wer selbst ein Projekt umgesetzt hat und darüber erzählen möchte, kann sich proaktiv bei Madeleine Mickeleit und dem Team melden.

    Das nimmst du mit
    Der IoT Use Case Podcast erscheint ab jetzt alle zwei Wochen statt wöchentlich. 
    Grund ist ein neues Format, an dem das Team parallel arbeitet – unter anderem zum Thema KI in der Umsetzung bei Anwendern. 
    Die Formate werden sich künftig abwechseln; der Start des neuen Formats wird im Podcast angekündigt. 
    Anwender mit eigenen umgesetzten Projekten können sich proaktiv bei Madeleine Mickeleit und dem Team melden.

    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)

    Zum IoT Use Case Anwenderkreis
  • IoT Use Case Podcast

    #223 | IO-Link zu MQTT: Sensordaten anbinden ohne Eingriff in die Steuerung

    02/09/2026 | 39 min
    Wie kommen Sensordaten aus der Maschine, ohne dass jemand die Steuerung anfasst? Darüber spricht Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit im IoT Use Case Podcast mit Christoph Rose, Produktmanager Cloud & Software bei Turck, und Christoph Schmermund, Produktmanager für die Turck Automation Suite. Im Mittelpunkt steht TAS Edge – der Weg von der IO-Link-Sensorik über MQTT in MES-, ERP-, SCADA- oder Cloud-Systeme.

    Zusammenfassung

    Klassisch läuft die Anbindung über die Steuerung: Wer einen zusätzlichen Datenpunkt braucht, muss das Steuerungsprogramm anfassen, testen und freigeben lassen – teilweise mit Anlagenstillstand. Schmermund beschreibt das als den Aufwand, den Kunden am häufigsten unterschätzen.

    TAS Edge greift die Daten stattdessen direkt an den IO-Link-Mastern ab. Es läuft parallel zum Steuerungsprogramm und sammelt Daten auch dann, wenn gar keine Steuerung vorhanden ist. Konfiguriert wird per UI im Webbrowser, die Datenpunkte werden über Checkboxen ausgewählt und per MQTT weitergeleitet. Rose schildert den Unterschied aus eigener Erfahrung: über eine Woche für die Anbindung über CODESYS, zwei Stunden mit TAS Edge auf der Messe. 

    Ergänzend geht es um TAS Desktop als kostenloses Gerätemanagement – Konfiguration, Firmware-Updates und Reports, die sich bei Factory Acceptance Tests mitgeben lassen. Als wichtigstes Learning nennen beide Gäste die Einfachheit: Die größte Hürde war nicht die Technik, sondern den eigenen Vertrieb zu überzeugen. 

    Das nimmst du mit 
    Der unterschätzte Aufwand liegt nicht in der Ersteinrichtung, sondern in jedem zusätzlichen Datenpunkt, der Test, Freigabe und oft Stillstand nach sich zieht. 
    TAS Edge läuft parallel zum Steuerungsprogramm und braucht keine Steuerung, um Daten zu sammeln und per MQTT weiterzuleiten. 
    Für die Konfiguration ist kein MQTT-Wissen nötig – ausgewählt wird per Checkbox, für die gesicherte Übertragung wird ein Zertifikat geladen. 
    TAS Desktop dokumentiert die Sensorkonfiguration geräteübergreifend und macht vertauschte Anschlüsse vor der Inbetriebnahme sichtbar. 
    Auf der unteren Ebene ist die Lösung herstelleroffen: Angebunden werden IO-Link-Geräte unabhängig vom Hersteller, sofern sie über einen Turck-Master laufen.

    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)
    Christoph R. (https://www.linkedin.com/in/christoph-ronald-rose/)
    Christoph S. (https://www.linkedin.com/in/christoph-schmermund-76ba14337/)
    IO-Link-Master (https://www.turck.at/de/productgroup/Snap%20Signal/IO-Link%20Master)
    TAS Edge (https://www.turck.com/de/de/spotlight/special/tas-edge-ot-daten-erfassen-filtern-und-gezielt-bereitstellen)
  • IoT Use Case Podcast

    #222 | Cyber Resilience Act for OEMs: From Compliance Evidence to a Lifecycle Service | Cumulocity

    26/08/2026 | 49 min
    www.iotusecase.com
    #CyberResilienceAct #CRA #NIS2

    How does a legal reporting duty turn into a service you can charge for? That is the question behind “Cyber Resilience Act for OEMs: From Compliance Evidence to a Lifecycle Service” on the IoT Use Case Podcast. Host Ing. Madeleine Mickeleit talks to Miguel Morales, Vice President Strategic Cloud Alliances at Cumulocity, about what the CRA asks of connected-product manufacturers and where it meets NIS2.

    Podcast Summary

    The CRA comes with two dates: from September 2026, manufacturers have 24 hours to report actively exploited vulnerabilities and severe incidents; from December 2027, full conformity applies. Morales draws the line between the two regulations – the CRA governs manufacturers and their products, NIS2 the operators, with personal liability attached.

    That intersection is where his argument sits. CRA obligations stop at disclosing vulnerabilities and making patches available, and the patches must be free. Operators, though, have to prove their own compliance across equipment from many vendors. A manufacturer who hands them that evidence automatically is selling a lifecycle service, not just hardware.

    A published cybersecurity paper from Danfoss serves as the reference point. Beyond that, the conversation stays technical: SBOM generation, continuous firmware scanning, PKI certificates and update rollouts across globally distributed fleets. Morales calls the manual effort behind this the governance tax, and closes with ten actions for manufacturers.

    What you take away

    The first deadline is September 2026, not December 2027: 24-hour reporting for actively exploited vulnerabilities starts then.
    CRA and NIS2 interlock – the manufacturer’s obligation is the basis of the operator’s own proof.
    The patch must be free under the regulation; what can be priced is the rollout orchestration and the auditable evidence.
    Compliance shifts from an annual reporting exercise to a status calculated continuously from device state data.
    First of Morales’ ten actions: move CRA ownership out of legal and into the product P&Ls.

    -----
    Relevante Folgenlinks:

    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit-mrs-iot/)
    Miguel (https://www.linkedin.com/in/moralesamiguel/)
    CRA and NIS2 compliance (https://www.cumulocity.com/resource-library/cumulocity-eu-regulation-white-paper/)
    Cumulocity and EY Law (https://www.cumulocity.com/resource-library/building-cyber-resilience-for-the-eu-market/)

    Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen

    1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
  • IoT Use Case Podcast

    #221 | 23 Folgen zusammengefasst: Was wirklich funktioniert hat und was nicht

    12/08/2026 | 57 min
    www.iotusecase.com
    #IoTUseCase #Mittelstand

    In Episode #221 des IoT Use Case Podcasts blickt Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit gemeinsam mit Dr. Peter Schopf zurück, der die vergangenen 23 Folgen als Co-Host moderiert hat. Die Sonderfolge bündelt die Use Cases, Business Cases und Architekturfragen dieser Episoden – von Dampfnetzmonitoring im CHEMPARK über kommunale Hochwasser-Früherkennung bis zu privatem 5G im Stahlwerk. 

    Zusammenfassung

    Statt einzelner Anwenderfolgen hören die beiden in Originalzitate hinein und ordnen sie ein – unter anderem von Currenta Conneqtive, Endress+Hauser, SPALECK, ORGATEX, der Johannes Giesser Messerfabrik und Salzgitter Flachstahl.

    Konkret wird es beim Business Case. Am Beispiel einer überwachten Wärmekammer bei DENIOS rechnet Mickeleit vor, was ein Chargenverlust kostet: rund 20.000 Euro für einen 1000-Liter-IBC, dazu etwa 2.000 Euro Reinigung plus eine Schicht Stillstand. Schopf ordnet ein, warum solche Beträge in der Prozessindustrie schneller entstehen als in der diskreten Fertigung – und warum belastbare Zahlen in Podcast-Gesprächen die Ausnahme bleiben: Endkunden geben sie nicht heraus, vieles läuft unter NDA.

    Der zweite rote Faden ist die Frage, woran Digitalisierung im Mittelstand scheitert. An der Technik nicht mehr, so Schopf – für fast jede Fragestellung gebe es bereits einen Use Case und einen Anbieter.
    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)
    Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)
    Folgen der Episode:
    #216 Dampfnetz CHEMPARK: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-lorawan-dampfnetz
    #209 Hochwasser: https://iotusecase.com/podcast/hochwasser-frueher-erkennen-mit-radar-und-nb-iot
    #206 SPALECK Service: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-proaktiver-service-maschinenbau
    #202 ORGATEX Doku: https://iotusecase.com/podcast/digitale-intralogistik-iot-visuelles-management
    #205 OPC UA ins ERP: https://iotusecase.com/podcast/iot-low-code-am-shopfloor-edge-opc-ua-erp
    #215 UMH Unified Namespace: https://iotusecase.com/podcast/vibe-coding-shopfloor-mes-ohne-systemintegrator
    #207 WAGO ECLASS/AAS: https://iotusecase.com/podcast/digitaler-produktpass-eclass-aas-interoperable-produktdaten
    #201 Privates 5G: https://iotusecase.com/podcast/privates-5g-campusnetz-autonome-transportsysteme-stahlindustrie
    #220 Datenfundament: https://iotusecase.com/podcast/datenfundament-ki-produktion-mittelstand
    Anwenderkreis: https://iotusecase.com/de/anwenderkreis
Altri podcast di Corsi
Su IoT Use Case Podcast
Der Podcast für die Umsetzung von IoT in der Praxis. Reale IoT-Projekte aus der Industrie – was funktioniert, was scheitert und warum. Im Fokus: konkrete Learnings für bessere Entscheidungen in Predictive Maintenance, Condition Monitoring, IT/OT-Integration, Edge/Cloud, Datenarchitektur, OT-Security und digitale Services. Madeleine Mickeleit („Mrs. IoT“) und Co-Host Dr. Peter Schopf analysieren mit Anwendern und Umsetzungspartnern, welche Entscheidungen in Architektur, Integration und Betrieb den Unterschied machen. Basierend auf dem IoT Use Case Ökosystem mit 350+ Use Cases, 80+ Partnern und 15.000+ Nutzern. Mehr: iotusecase.com
Sito web del podcast

Ascolta IoT Use Case Podcast, Intelligenza artificiale in parole povere con Super squalo e molti altri podcast da tutto il mondo con l’applicazione di radio.it

Scarica l'app gratuita radio.it

  • Salva le radio e i podcast favoriti
  • Streaming via Wi-Fi o Bluetooth
  • Supporta Carplay & Android Auto
  • Molte altre funzioni dell'app