Salta al contenuto
PodcastCorsiIoT Use Case Podcast

IoT Use Case Podcast

Ing. Madeleine Mickeleit ("Mrs. IoT")
IoT Use Case Podcast
Ultimo episodio

225 episodi

  • IoT Use Case Podcast

    #223 | IO-Link zu MQTT: Sensordaten anbinden ohne Eingriff in die Steuerung

    02/09/2026 | 39 min
    Wie kommen Sensordaten aus der Maschine, ohne dass jemand die Steuerung anfasst? Darüber spricht Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit im IoT Use Case Podcast mit Christoph Rose, Produktmanager Cloud & Software bei Turck, und Christoph Schmermund, Produktmanager für die Turck Automation Suite. Im Mittelpunkt steht TAS Edge – der Weg von der IO-Link-Sensorik über MQTT in MES-, ERP-, SCADA- oder Cloud-Systeme.

    Zusammenfassung

    Klassisch läuft die Anbindung über die Steuerung: Wer einen zusätzlichen Datenpunkt braucht, muss das Steuerungsprogramm anfassen, testen und freigeben lassen – teilweise mit Anlagenstillstand. Schmermund beschreibt das als den Aufwand, den Kunden am häufigsten unterschätzen.

    TAS Edge greift die Daten stattdessen direkt an den IO-Link-Mastern ab. Es läuft parallel zum Steuerungsprogramm und sammelt Daten auch dann, wenn gar keine Steuerung vorhanden ist. Konfiguriert wird per UI im Webbrowser, die Datenpunkte werden über Checkboxen ausgewählt und per MQTT weitergeleitet. Rose schildert den Unterschied aus eigener Erfahrung: über eine Woche für die Anbindung über CODESYS, zwei Stunden mit TAS Edge auf der Messe. 

    Ergänzend geht es um TAS Desktop als kostenloses Gerätemanagement – Konfiguration, Firmware-Updates und Reports, die sich bei Factory Acceptance Tests mitgeben lassen. Als wichtigstes Learning nennen beide Gäste die Einfachheit: Die größte Hürde war nicht die Technik, sondern den eigenen Vertrieb zu überzeugen. 

    Das nimmst du mit 
    Der unterschätzte Aufwand liegt nicht in der Ersteinrichtung, sondern in jedem zusätzlichen Datenpunkt, der Test, Freigabe und oft Stillstand nach sich zieht. 
    TAS Edge läuft parallel zum Steuerungsprogramm und braucht keine Steuerung, um Daten zu sammeln und per MQTT weiterzuleiten. 
    Für die Konfiguration ist kein MQTT-Wissen nötig – ausgewählt wird per Checkbox, für die gesicherte Übertragung wird ein Zertifikat geladen. 
    TAS Desktop dokumentiert die Sensorkonfiguration geräteübergreifend und macht vertauschte Anschlüsse vor der Inbetriebnahme sichtbar. 
    Auf der unteren Ebene ist die Lösung herstelleroffen: Angebunden werden IO-Link-Geräte unabhängig vom Hersteller, sofern sie über einen Turck-Master laufen.

    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)
    Christoph R. (https://www.linkedin.com/in/christoph-ronald-rose/)
    Christoph S. (https://www.linkedin.com/in/christoph-schmermund-76ba14337/)
    IO-Link-Master (https://www.turck.at/de/productgroup/Snap%20Signal/IO-Link%20Master)
    TAS Edge (https://www.turck.com/de/de/spotlight/special/tas-edge-ot-daten-erfassen-filtern-und-gezielt-bereitstellen)
  • IoT Use Case Podcast

    #222 | Cyber Resilience Act for OEMs: From Compliance Evidence to a Lifecycle Service | Cumulocity

    26/08/2026 | 49 min
    www.iotusecase.com
    #CyberResilienceAct #CRA #NIS2

    How does a legal reporting duty turn into a service you can charge for? That is the question behind “Cyber Resilience Act for OEMs: From Compliance Evidence to a Lifecycle Service” on the IoT Use Case Podcast. Host Ing. Madeleine Mickeleit talks to Miguel Morales, Vice President Strategic Cloud Alliances at Cumulocity, about what the CRA asks of connected-product manufacturers and where it meets NIS2.

    Podcast Summary

    The CRA comes with two dates: from September 2026, manufacturers have 24 hours to report actively exploited vulnerabilities and severe incidents; from December 2027, full conformity applies. Morales draws the line between the two regulations – the CRA governs manufacturers and their products, NIS2 the operators, with personal liability attached.

    That intersection is where his argument sits. CRA obligations stop at disclosing vulnerabilities and making patches available, and the patches must be free. Operators, though, have to prove their own compliance across equipment from many vendors. A manufacturer who hands them that evidence automatically is selling a lifecycle service, not just hardware.

    A published cybersecurity paper from Danfoss serves as the reference point. Beyond that, the conversation stays technical: SBOM generation, continuous firmware scanning, PKI certificates and update rollouts across globally distributed fleets. Morales calls the manual effort behind this the governance tax, and closes with ten actions for manufacturers.

    What you take away

    The first deadline is September 2026, not December 2027: 24-hour reporting for actively exploited vulnerabilities starts then.
    CRA and NIS2 interlock – the manufacturer’s obligation is the basis of the operator’s own proof.
    The patch must be free under the regulation; what can be priced is the rollout orchestration and the auditable evidence.
    Compliance shifts from an annual reporting exercise to a status calculated continuously from device state data.
    First of Morales’ ten actions: move CRA ownership out of legal and into the product P&Ls.

    -----
    Relevante Folgenlinks:

    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit-mrs-iot/)
    Miguel (https://www.linkedin.com/in/moralesamiguel/)
    CRA and NIS2 compliance (https://www.cumulocity.com/resource-library/cumulocity-eu-regulation-white-paper/)
    Cumulocity and EY Law (https://www.cumulocity.com/resource-library/building-cyber-resilience-for-the-eu-market/)

    Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen

    1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
  • IoT Use Case Podcast

    #221 | 23 Folgen zusammengefasst: Was wirklich funktioniert hat und was nicht

    12/08/2026 | 57 min
    www.iotusecase.com
    #IoTUseCase #Mittelstand

    In Episode #221 des IoT Use Case Podcasts blickt Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit gemeinsam mit Dr. Peter Schopf zurück, der die vergangenen 23 Folgen als Co-Host moderiert hat. Die Sonderfolge bündelt die Use Cases, Business Cases und Architekturfragen dieser Episoden – von Dampfnetzmonitoring im CHEMPARK über kommunale Hochwasser-Früherkennung bis zu privatem 5G im Stahlwerk. 

    Zusammenfassung

    Statt einzelner Anwenderfolgen hören die beiden in Originalzitate hinein und ordnen sie ein – unter anderem von Currenta Conneqtive, Endress+Hauser, SPALECK, ORGATEX, der Johannes Giesser Messerfabrik und Salzgitter Flachstahl.

    Konkret wird es beim Business Case. Am Beispiel einer überwachten Wärmekammer bei DENIOS rechnet Mickeleit vor, was ein Chargenverlust kostet: rund 20.000 Euro für einen 1000-Liter-IBC, dazu etwa 2.000 Euro Reinigung plus eine Schicht Stillstand. Schopf ordnet ein, warum solche Beträge in der Prozessindustrie schneller entstehen als in der diskreten Fertigung – und warum belastbare Zahlen in Podcast-Gesprächen die Ausnahme bleiben: Endkunden geben sie nicht heraus, vieles läuft unter NDA.

    Der zweite rote Faden ist die Frage, woran Digitalisierung im Mittelstand scheitert. An der Technik nicht mehr, so Schopf – für fast jede Fragestellung gebe es bereits einen Use Case und einen Anbieter.
    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)
    Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)
    Folgen der Episode:
    #216 Dampfnetz CHEMPARK: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-lorawan-dampfnetz
    #209 Hochwasser: https://iotusecase.com/podcast/hochwasser-frueher-erkennen-mit-radar-und-nb-iot
    #206 SPALECK Service: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-proaktiver-service-maschinenbau
    #202 ORGATEX Doku: https://iotusecase.com/podcast/digitale-intralogistik-iot-visuelles-management
    #205 OPC UA ins ERP: https://iotusecase.com/podcast/iot-low-code-am-shopfloor-edge-opc-ua-erp
    #215 UMH Unified Namespace: https://iotusecase.com/podcast/vibe-coding-shopfloor-mes-ohne-systemintegrator
    #207 WAGO ECLASS/AAS: https://iotusecase.com/podcast/digitaler-produktpass-eclass-aas-interoperable-produktdaten
    #201 Privates 5G: https://iotusecase.com/podcast/privates-5g-campusnetz-autonome-transportsysteme-stahlindustrie
    #220 Datenfundament: https://iotusecase.com/podcast/datenfundament-ki-produktion-mittelstand
    Anwenderkreis: https://iotusecase.com/de/anwenderkreis
  • IoT Use Case Podcast

    #220 | Datenfundament für die KI-getriebene Produktion im Mittelstand

    05/08/2026 | 37 min
    www.iotusecase.com
    #ProductCarbonFootprint #Datensouveränität

    In der 220. Episode des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeber Dr. Peter Schopf mit:

    Henrik Schunk, Geschäftsführer der Next Level Mittelstand GmbH und Vorsitzender des Verwaltungsrats bei SCHUNK
    Peter Sorowka, Mitgründer und Co-CEO von Cybus
    Daniel Traub, Head of Manufacturing & Automotive Industry bei STACKIT, Schwarz Digits Cloud GmbH & Co. KG.

    Im Fokus steht die Frage, wie der industrielle Mittelstand ein belastbares Datenfundament für KI-getriebene Produktion aufbaut – souverän und ohne Eigenbau.

    Zusammenfassung

    Ausgangspunkt ist ein nüchterner Befund: Die meisten Betriebe in der diskreten Fertigung wissen nicht live, welche Maschine läuft und welche steht. Störgründe landen handschriftlich auf Papierkarten. Sorowka argumentiert, dass Technologie seit zehn Jahren nicht das Problem ist, sondern der Business-Durchstich – datenbasierte Entscheidungsprozesse, Transparenz über Performance und ein verbreitetes Not-invented-here-Denken. Mit generativer KI verschiebt sich der Engpass auf die IT/OT-Integration.

    Traub ordnet ein, warum Datensouveränität dabei zum Wettbewerbsthema wird: Bei vielen Hidden Champions ist Produktionsknow-how das differenzierende Merkmal. Neben dem Speicherort geht es um den Rechtsraum des Vertrags und um Unabhängigkeit vom einzelnen KI-Modell.

    Konkret wird es an zwei Stellen: Schunk beschreibt ein PCF-Kochrezept aus einer Working Group, mit dem ein Mittelständler den von einem Automotive OEM geforderten Wert in zwei Stunden ausweisen konnte. Sorowka legt mit der autonomen Fabrik ein Zielbild vor, gestaffelt in Autonomie-Level 0 bis 4 analog zum autonomen Fahren.

    Das nimmst du mit
    Wer nicht live weiß, welche Maschine steht, kennt seinen Bottleneck nicht – und kann den ROI eines Datenprojekts vorab kaum planen.
    Generative KI liefert Analyseideen und Prototypen in Stunden; der verbleibende Engpass ist die Anbindung an die reale Fertigung.
    Datensouveränität ist laut Traub ein Wettbewerbs- und kein Compliance-Thema, weil Produktionsknow-how das differenzierende Merkmal ist.
    Ein Zielbild mit Autonomie-Leveln macht Investitionen begründbar, auch wenn der ROI eines einzelnen Use Case fehlt.

    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)
    Daniel (https://www.linkedin.com/in/daniel-traub-1678b4139/)
    Henrik (https://www.linkedin.com/in/henrik-schunk-3a0a9098/)
    Peter S (https://www.linkedin.com/in/psorowka/)

    Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen

    1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
  • IoT Use Case Podcast

    #219 | Make or Buy im IIoT: Use Cases skalieren mit einer LoRaWAN-Plattform | akenza.io

    22/07/2026 | 34 min
    www.iotusecase.com
    #LoRaWAN #PredictiveMaintenance #IIoT #MakeOrBuy

    In dieser Episode des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeber Dr. Peter Schopf mit Murat Mutlu, IoT Portfolio Manager bei Currenta Conneqtive, und Christian Olt, IoT Industrial Solutions Director bei akenza. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann aus einzelnen Sensorprojekten eine skalierbare IoT-Infrastruktur wird – und die Make-or-Buy-Entscheidung zwischen selbst gebautem IoT-Stack und einer bestehenden Plattform.

    Zusammenfassung
    Ausgangspunkt ist das LoRaWAN-Netz im CHEMPARK, mit dem Currenta Conneqtive zunächst das Dampfnetz und später Pumpen im Flusswasserwerk überwacht. Statt einen eigenen IoT-Stack aufzubauen – mit Entwicklungsabteilung, Anforderungskatalog und ein bis zwei Jahren Vorlauf – setzt Conneqtive auf die akenza-Plattform und kann sich so auf Sensoren und Use Cases konzentrieren. Ein zentraler Punkt ist die Device Type Library mit über 400 vordekodierten Geräten: Das Dekodieren neuer Sensoren, sonst ein wiederkehrender Schmerzpunkt, fällt per Klick weg.

    Murat Mutlu und Christian Olt gehen den Weg vom TWTG-Vibrationssensor über Actility als LoRaWAN-Network-Server bis zur Auswertung in akenza durch – inklusive FFT-Analysen, Grenzwerten und Alarmierung. Deutlich wird: Mit Grenzwerten lässt sich ein Großteil der Fälle abdecken, komplexe Schwingungsbilder und KI-Modelle brauchen dagegen weiter einen Experten. Der eigentliche Hebel liegt darin, eine einmal aufgebaute Infrastruktur als Shared Medium für viele weitere Anwendungsfälle zu nutzen – von der Einzelraumregelung bis zur Schmierungsoptimierung.

    Das nimmst du mit
    Wer IoT skalieren will, baut nicht einzelne Use Cases, sondern eine Infrastruktur, auf der viele Anwendungsfälle aufsetzen.
    Eine vordekodierte Device-Bibliothek nimmt den größten Aufwand beim Anbinden neuer Sensoren – das Dekodieren – aus dem Projekt.
    Grenzwerte lösen einen Großteil der Predictive-Maintenance-Fälle; für komplexe Schwingungsbilder braucht es weiterhin Expertenwissen.
    Als Infrastructure- und Software-as-a-Service finanzieren Einsparungen, etwa bei Heizkosten, die Infrastruktur mit.
    Das größte Lehrgeld fiel nicht in der Software an, sondern im Feld – durch zu komplexe, zu stark ingenieurgetriebene Lösungen statt pragmatischer Standards.
    -----
    Relevante Folgenlinks:
    Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)
    Christian (https://www.linkedin.com/in/christian-olt-a75244199/)
    Murat (https://www.linkedin.com/in/murat-mutlu-solution-portfolio-manager/)

    Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen

    1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
Altri podcast di Corsi
Su IoT Use Case Podcast
Der Podcast für die Umsetzung von IoT in der Praxis. Reale IoT-Projekte aus der Industrie – was funktioniert, was scheitert und warum. Im Fokus: konkrete Learnings für bessere Entscheidungen in Predictive Maintenance, Condition Monitoring, IT/OT-Integration, Edge/Cloud, Datenarchitektur, OT-Security und digitale Services. Madeleine Mickeleit („Mrs. IoT“) und Co-Host Dr. Peter Schopf analysieren mit Anwendern und Umsetzungspartnern, welche Entscheidungen in Architektur, Integration und Betrieb den Unterschied machen. Basierend auf dem IoT Use Case Ökosystem mit 350+ Use Cases, 80+ Partnern und 15.000+ Nutzern. Mehr: iotusecase.com
Sito web del podcast

Ascolta IoT Use Case Podcast, Educati e Finanziati e molti altri podcast da tutto il mondo con l’applicazione di radio.it

Scarica l'app gratuita radio.it

  • Salva le radio e i podcast favoriti
  • Streaming via Wi-Fi o Bluetooth
  • Supporta Carplay & Android Auto
  • Molte altre funzioni dell'app