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Edle Federn

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Edle Federn
Ultimo episodio

55 episodi

  • Edle Federn

    Juli Zeh spricht mit Jan Snela über „Ja, Schnecke, ja”

    03/03/2026 | 59 min
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    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller Jan Snela über seinen Roman „Ja, Schnecke, ja“ – der von Die Zeit 2025 unter die 100 besten Bücher des vergangenen Jahres gewählt wurde.
    Es geht darin um eine Fernbeziehung zwischen Deutschland und Japan: Hannes bleibt zurück, während Amanda in Nara an einer Meeresschnecke forscht, die ihren Körper neu bilden kann. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein Roman über Begehren und Besitzansprüche, über Kinderwunsch und Klimakrise – und darüber, was passiert, wenn man Rollenbilder nicht einfach übernimmt.
    Juli Zeh und Jan Snela sprechen über die besondere Form des Buches: kurze, dichte Prosastücke, inspiriert vom japanischen Haibun – einer literarischen Form, die erzählende Prosa mit lyrischen Einschüben verbindet und stark vom Denken des Haiku geprägt ist. Mit einer Sprache, die Räume öffnet – durch Rhythmus, Klang und Atmosphäre.
    Ein Gespräch über Männlichkeitsbilder, feministische Perspektiven, das Loslassen – und über die Kunst, literarische Zwischentöne spürbar zu machen.
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  • Edle Federn

    Juli Zeh spricht mit Simon Strauß über „In der Nähe…”

    02/02/2026 | 59 min
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    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller, Historiker und FAZ-Redakteur Simon Strauß über sein neues Buch In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht.
    Was bedeutet Heimat – biografisch, geografisch, politisch? Woher kommt das Unbehagen an politischen Entscheidungsprozessen, das sich vielerorts in Ablehnung und Protest entlädt? Und wie können lokale Erfahrungen unsere Vorstellung von Demokratie verändern?
    Ein Gespräch über Stadt und Land, Prenzlau und Berlin – und darüber, warum Demokratie vor Ort beginnt. Es geht um Verantwortung, Reibung und Nähe – und die Frage, wie man Gräben überwindet, statt sie zu vertiefen.
    Juli Zeh sagt über das Buch: „Simon Strauss schreibt über Ostdeutschland und über die AfD. Aber er stellt sich nicht in sicherer Distanz auf den Hügel einer moralischen Überlegenheit mit Blick auf die Niederungen der schattigen Täler. Sondern geht buchstäblich in die Nähe, was auch bedeuten kann, dahin, wo es manchmal wehtut. Was dieses Buch so stark macht, ist sein Misstrauen gegenüber fertigen Erklärungen. Es nimmt Kränkung ernst, ohne sie zu verklären. Es sucht Verständnis, ohne Entschuldigung zu liefern. Es weigert sich, den Osten auf ein politisches Symptom zu reduzieren und fordert damit auch den Westen heraus, sich selbst als Haltung zu erkennen.“
    Ein Gespräch über politische Realität, persönliche Begegnungen – und warum der direkte Blick oft mehr erklärt als jede Debatte.

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  • Edle Federn

    Juli Zeh spricht mit Theresia Enzensberger über „Auf See”

    06/01/2026 | 1 h 6 min
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    In dieser Folge von Edle Federn , dem Lieteratur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Autorin und Journalistin Theresia Enzensberger über ihren Roman Auf See – eine literarische Dystopie, die zugleich ein Nachdenken über politische Utopien, alternative Gesellschaftsentwürfe und die Zerbrechlichkeit großer Ideen ist.
    Im Zentrum steht eine künstlich geschaffene Inselgemeinschaft in der nahen Zukunft – gegründet aus Angst vor dem Kollaps der Weltordnung, getragen von libertären Idealen, erschüttert durch Realität und Machtstrukturen. Enzensberger erzählt die Geschichte zweier Frauen: Yada, die auf der Seestadt aufwächst, und Helena, eine gefeierte Künstlerin auf dem Festland – auf der Flucht vor Verantwortung, Ruhm und sich selbst.
    Im Gespräch geht es um libertäre Fantasien und linke Gegenentwürfe, um Verantwortung, Kontrolle und die Frage: Was bedeutet Freiheit – individuell wie gesellschaftlich? Und warum mangelt es unserer Zeit an echten Utopien?
    Juli Zeh sagt über Auf See:„Ein Roman wie die Brandung am Meer – Ideen prallen auf Wirklichkeit, scheitern, kehren zurück. Und hinterlassen Spuren.“
    Ein Gespräch über Gemeinschaft, Selbstbestimmung – und die literarische Sehnsucht nach einem besseren Morgen.

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  • Edle Federn

    Juli Zeh spricht mit Elisa Hoven über „Das Ende der Wahrheit?”

    02/12/2025 | 1 h 14 min
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    In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit der Juristin und Autorin Elisa Hoven über ihr neues Sachbuch „Das Ende der Wahrheit?“ – ein ebenso fundierter wie streitbarer Text über Wahrheit, Fake News und Faktenchecks im digitalen Zeitalter.
    Hoven ist Strafrechtsprofessorin in Leipzig und Verfassungsrichterin in Sachsen. Im Gespräch erklärt sie, was Wahrheit aus juristischer Sicht bedeutet, warum Meinung und Tatsache so oft verwechselt werden – und wieso gerade das gefährlich für eine offene Gesellschaft ist.
    Die beiden diskutieren über mediale Verzerrungen, politische Instrumentalisierung von Fakten, die Fallstricke des Strafrechts – und die Frage, ob es überhaupt eine objektive Wahrheit gibt. Dabei bleibt das Gespräch immer persönlich, zugewandt und diskursfreudig.
    Juli Zeh sagt über „Das Ende der Wahrheit?“
    Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung – und die Suche nach Orientierung in einer Welt voller Widersprüche.
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  • Edle Federn

    Juli Zeh spricht mit Oliver Wnuk über „Besser wird’s nicht”

    03/11/2025 | 1 h 1 min
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    In dieser Folge von „Edle Federn“, dem Lieteratur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Autor und Schauspieler Oliver Wnuk. Bekannt aus Serien wie Stromberg oder Nord Nord Mord, zeigt sich Wnuk in seinem neuen Buch Besser wird's nicht von einer anderen Seite: persönlich, nachdenklich und zuweilen auch existenziell.
    Denn das Buch ist keine klassische Autobiografie und auch kein Roman – eher ein offenes Selbstgespräch, in dem Wnuk große Fragen aufwirft: Was bedeutet Heimat? Wie gelingt ein Leben in Bewegung? Warum fällt es uns so schwer, allein zu sein – und was hat Selbstliebe damit zu tun?
    Im Gespräch mit Juli Zeh geht es um die Kunst des Zuhörens, überforderte Jugendliche, innere Unruhe und das Missverständnis, dass man immer etwas leisten müsse, um geliebt zu werden. Es ist ein tiefgründiger, manchmal schmerzhafter, aber stets ehrlicher Austausch über das Menschsein in einer lauten, schnellen Welt.
    Juli Zeh sagt über das Buch: „Wnuk gelingt das Kunststück, sehr persönlich zu schreiben – und gerade deshalb universell zu sein. Seine Texte sind eine Einladung zur Selbstreflexion, ohne je belehrend zu sein. Ein Buch, das uns daran erinnert, wie wichtig es ist, wahrhaftig zu bleiben.“
    Ein Gespräch über Sehnsucht, Selbstzweifel – und den Mut, sich selbst ein guter Freund zu werden.

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Su Edle Federn

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat, immer um 10 Uhr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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