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Die Filmanalyse

Wolfgang M. Schmitt
Die Filmanalyse
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 345: Ein Meisterwerk: PARASITE - Kritik & Analyse - Oscar-Preisträger

    21/10/2026 | 19 min
    „Snowpiercer“ war sehr gut, #Oscar-Preisträger „Parasite“ ist noch besser! Bong Joon-ho liefert in seinem raffinierten Thriller, der zugleich Horrorfilm, Komödie und Drama ist, eine kluge Analyse der #Klassengesellschaft, in der wir heute leben. Eine arme Familie dringt in das Haus einer reichen Familie ein und beginnt für diese zu arbeiten. Aber wer sind hier die eigentlichen Parasiten? Die Gesellschaft der Reichen ist geprägt von Freundlichkeit und Gelassenheit – aber eben diesen #Habitus muss man sich erst einmal leisten können. Und er sollte uns nicht über das ökonomische Machtverhältnis hinwegtäuschen. Wir sehen in „Parasite“ weniger gute oder böse Individuen, vielmehr hat Bong Joon-ho seinen Figuren Charaktermasken angelegt, um die Klassenverhältnisse bloßzulegen. Überdies ist „Parasite“ ein spannender und ästhetisch brillanter Film, in dem es kein einziges falsches Bild gibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Suhrkamp. Karl Marx. Das Kapital. Bd. 1. MEW Bd. 23. Dietz Verlag.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 344: Wenn Schund verfilmt wird: VERITY – Kritik & Analyse

    18/10/2026 | 29 min
    Colleen Hoover ist eine der erfolgreichsten Autorinnen unserer Zeit. Über #BookTok gehen ihre Romane viral, eine Verfilmung jagt die nächste. „Verity“, die Adaption ihres gleichnamigen Romans, ist mit Dakota Johnson, Josh Hartnett und Anne Hathaway hochkarätig besetzt, zaubern können jedoch diese Schauspieler nicht, immer aber werten sie die dürren Dialoge des Romans auf. Das ist nicht die einzige Aufwertung. Regisseur Michael Showalter lässt sich von Brian de Palma und Paul Verhoeven inspirieren, manchmal kopiert er sie auch nur schamlos, um Stimmung zu evozieren, wo der Roman diese lediglich behauptet. Verfilmte Schundliteratur rettet häufig, was zu retten ist. Beim Sehen des Films fragt man sich jedoch unwillkürlich, ob das Publikum Roman und Film nur naiv rezipiert oder ist es ein selbstreflexives Schwelgen im Klischee? Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt!
     
     
    Literatur:
    Colleen Hoover: Verity. Übersetzt von Katarina Ganslandt. DTV.
     
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    Ep. 343: Nein, nein, nein: TERMINATOR: DARK FATE - Kritik & Analyse

    15/10/2026 | 9 min
    Die „Terminator“-Reihe endet mit einem Fiasko: Der sechste Teil von Tim Miller kann an die großen Filme von James Cameron nicht anknüpfen, ja, er bemüht sich nicht einmal. „Terminator: Dark Fate“ weiß zu brisanten Themen wie Künstliche Intelligenz, #Digitalisierung und #Transhumanismus nichts zu sagen, seine Bildsprache ist nicht der Rede wert, stattdessen muss Arnold Schwarzenegger als T-800 noch einmal ran, um einer hohlen Haudrauf-Logik zu folgen und um das #Blockbuster-Kino in einen Rummelplatz mit Preisboxern zu verwandeln. Irrelevanter könnte ein Film kaum sein, langweiliger auch nicht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!
    Literatur:Peter Sloterdijk: „Sendboten der Gewalt. Zur Metaphysik des Action-Kinos. Am Beispiel von James Camerons ‚Terminator 2‘“, in: Bilder der Gewalt. Verlag der Autoren.

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    Ep. 342: Unendlich dumm: THE SOCIAL RECKONING – Kritik & Analyse

    11/10/2026 | 33 min
    Aaron Sorkin verfasste das großartige Drehbuch zu „The Social Network“ von David Fincher. Nun setzt er sich leider auch in den Regiestuhl und widmet sich erneut Mark Zuckerberg und dessen Meta-Konzern, der vor ein paar Jahren noch Facebook hieß. Nicht zuletzt die Enthüllungen der Whistleblowerin Frances Haugen haben dazu geführt, dass das Unternehmen unbenannt wurde. Haugen bildet eines der zwei Zentren in „The Social Reckoning“: Als Facebook-Mitarbeiterin kann sie nicht länger ertragen, wie der Konzern zwecks Profitoptimierung die gesellschaftlichen Nebeneffekte ignoriert und vertuscht. Haugen wendet sich an einen Investigativ-Journalisten des „Wall Street Journals“, um ihm interne Dokumente zu geben, die belegen, dass Zuckerberg sehr wohl weiß, welche negativen Folgen Instagram und Facebook auf die Nutzer haben. Dabei bleibt es jedoch nicht, das zweite Zentrum des Films besteht aus Zuckerberg, der von seinem PR-Team auf eine Anhörung im Senat zu Section 230 vorbereitet wird. Es geht um die Meinungsfreiheit und die Neutralität der Plattformen. „The Social Reckoning“ stiftet vor allem Verwirrung und nimmt billigend in Kauf, das freie Internet abzuwickeln. Suggestiv und geradezu anti-aufklärerisch sagt er Big Tech vermeintlich den Kampf an und ist dabei so dumm wie die Debatten, die derzeit um Social Media geführt werden. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt!
     
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    Ep. 341: Frauen- & schwulenfeindlich: DAS PERFEKTE GEHEIMNIS - Kritik & Analyse

    08/10/2026 | 20 min
    Deutsche Komödien sind nicht nur dumm, unlustig und primitiv, sie verbreiten auch brandgefährliche Ideologien: Til Schweiger ist kein Einzelfall, auch sein Kollege Bora Dagtekin hat bereits mit seiner „Fack Ju Göhte“-Reihe die Zuschauer gelehrt, die Armen zu verachten. Integriert wird nur, wer sich dem Diktat der Mehrheit unterwirft. Dieses Motiv kehrt jetzt auch in Dagtekins neuer Komödie „Das perfekte Geheimnis“ wieder, doch dieser Film hat nun neue Opfer: Frauen und Schwule. Bereits Til Schweigers Film „Klassentreffen 1.0“ war schwulen- und frauenfeindlich, Dagtekins Machwerk knüpft daran an, obgleich er etwas subtiler vorgeht – und dadurch eigentlich nur noch perfider ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur: Jean Cocteau: Das Weissbuch, in: Ders: Werkausgabe. Erzählende Prosa I. Fischer.Friedrich Schiller: Die berühmte Frau, in: Ders.: Sämtliche Gedichte. Suhrkamp.

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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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