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Zwischen Hamburg und Haiti

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Zwischen Hamburg und Haiti
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  • Zwischen Hamburg und Haiti

    Warum Saint Lucia mehr ist als Strand und Palmen?

    21/08/2026 | 32 min
    Palmen, türkisblaues Meer, Jazz – Saint Lucia klingt erst einmal nach Karibik wie aus dem Reisekatalog. Reporter Tom Noga erlebt die Insel aber anders. Mit Taxifahrer Sammy fährt er durch Castries, vorbei an Fischerdörfern, über holprige Straßen und bis zu einem Vulkan, in den man angeblich mit dem Auto hineinfahren kann. Unterwegs trifft er Menschen, die vom Tourismus leben – und andere, bei denen davon kaum etwas ankommt. Noch während seiner Reise erzählt Tom Host Philipp Abresch, wie Saint Lucia jenseits der Postkarten aussieht. Ein ort hat es ihm besonders angetan. Die neue Folge Zwischen Hamburg und Haiti - jetzt reinhören!

    Podcast-Tipp: Edo, die größte Stadt der Welt – Tokyo im 18.Jahrhundert
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:643eb5c10aa5fb63/
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    Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
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    Moderation: Philipp Abresch
    Autor:in: Tom Noga
    Redaktion: Philipp Abresch, Angelika Penz
    Mitarbeit: Sebastian von Henning
    Produktion: Sabine Korbmann, Christoph van der Werff
    Redaktionsschluss: 31.07.2026
  • Zwischen Hamburg und Haiti

    Warum liegt mitten in Georgien ein Stück Deutschland?

    14/08/2026 | 34 min
    Deutsche in Georgien? Diese überraschende Verbindung reicht mehr als 200 Jahre zurück. Damals verlassen deutsche Familien ihre Heimat und gründen im heutigen Georgien und in Aserbaidschan 23 Siedlungen. Sie machen karges Land fruchtbar, bauen Wein an, stellen Käse und Wurst her und bringen sogar ihre Musikvereine, Sportclubs und Traditionen mit in den Kaukasus.

    Doch mit dem 2.Weltkrieg nimmt die Geschichte eine brutale Wendung.

    Reporterin Tatjana Montik reist nach Bolnissi und Assureti, früher Katharinenfeld und Elisabethtal. Dort trifft sie Menschen, die alte Gebäude retten und sich neu mit der deutschen Vergangenheit ihrer Orte beschäftigen. Was hat die Schwaben damals ausgerechnet in den Kaukasus gezogen – und warum wird ihre Geschichte heute in Georgien wiederentdeckt? Jetzt reinhören

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    Podcast-Tipp: Heilige Orte. Unterwegs in Deutschland https://www.ardsounds.de/sendung/heilige-orte-unterwegs-in-deutschland/urn:ard:show:a33b4133e31163e8/

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    Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/

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    Moderation: Philipp Abresch

    Autor:in: Tatjana Montik

    Redaktion: Philipp Abresch

    Mitarbeit: Angelika Penz, Patricia Batlle, Sebastian von Henning

    Produktion: Wolfgang Seesko, Jacqueline Brzeczek

    Redaktionsschluss: 31.07.2026
  • Zwischen Hamburg und Haiti

    Ischia: Schönster Blick auf den Vesuv?

    06/08/2026 | 30 min
    Auf Ischia gibt es einen Ort, an dem einmal 200 Menschen lebten. Heute sind es noch vier. Die Häuser stehen noch, sogar eine alte Telefonzelle – aber fast alle Bewohner sind gegangen. Béatrice Zajda wollte wissen, was dort passiert ist, und folgt dafür alten Maultierpfaden, kämpft sich durch hohes Gras und wandert nah an steilen Abhängen entlang. Am Ziel wartet einer der schönsten Ausblicke auf den Vesuv – und noch viel. Host Philipp Abresch spricht mit ihr über dieses kleine Geheimnis auf Ischia und darüber, warum ein ganzer Ort einfach so verschwinden kann. Die Antwort gibt’s in der neuen Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!

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    Podcast-Tipp: Kokain ohne Ende
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c8d3a0e2344ef189/
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    Moderation: Philipp Abresch
    Autor:in: Béatrice Zajda
    Redaktion: Philipp Abresch, Angelika Penz
    Mitarbeit: Patricia Batlle
    Produktion: Sabine Korbmann, Dennis Filimonow
    Redaktionsschluss: 29.07.2026
  • Zwischen Hamburg und Haiti

    "Sabine, was willst Du denn in Arkansas?!"

    31/07/2026 | 33 min
    Ganz klar, wenn man zum ersten Mal in die USA reist, wird man höchstwahrscheinlich nicht gerade Arkansas und Alabama besuchen. Wegen der wechselvollen oft dunklen Geschichte der Südstaaten gibt es in den Südosten des Landes viel zu entdecken – Orte, die an die Bürgerrechtsbewegung erinnern ebenso wie lebendige Musikgeschichte, Artenvielfalt in State Parks und schnuckelige kleine Downtowns.

    „La petite roche“- kleiner Felsen- so nannte der französische Entdecker de la Harpe eine Gesteinsformation, als er Anfang des 18. Jahrhunderts den heutigen Arkansas River landeinwärts entlangschipperte. Die Hauptstadt des heutigen Bundesstaats Arkansas heißt „Little Rock“. Eine Stadt mit rund 200 000 Einwohnern, die sich über viele Quadratkilometer verteilt, aus einem Patchwork unterschiedlicher Neighbourhoods besteht und mit viel Interessantem aufwartet. Nahe des State Capitols von Arkansas erinnert eine eindrucksvolle Skulptur an die „Little Rock Nine“.

    Das waren die ersten afroamerikanischen Schülerinnen und Schüler, die nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in Arkansas eine High School besuchten. 1957 war das - der Gouverneur von Arkansas versuchte, ihnen den Besuch der High School zu verwehren, ein weißer Mob demonstrierte vor der Schule. Und Präsident Eisenhower setzte schließlich Bundestruppen ein, um die Schüler zum Unterricht zu eskortieren. Heute wird die High School samt Gelände vom National Park Service betreut, es gibt Führungen und unterschiedlichste Veranstaltungen.

    Überhaupt, Little Rock bietet eine ziemlich vielfältige Museumslandschaft.

    Von den dichten Wäldern und mittelgebirgsähnlichen Regionen in Arkansas zum Süden von Alabama. Das Tensaw River Delta bei Mobile wird auch der „Amazonas Nordamerikas“ genannt. Hier, wo sich Salz- und Süßwasser mischen, ist eine enorme Artenvielfalt zu finden - allein rund 300 Vogelarten sind hier gesichtet worden, dazu zahlreiche Amphibien, Alligatoren und kleine Säugetiere.

    Mobile selbst gehört zu den ältesten Städten der USA und ist besonders stolz auf seinen „Mardi Gras“, den ältesten Nordamerikas.
    Doch Mobile steht auch für ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte - im Viertel Africatown erzählt ein kleines Museum seit einigen Jahren die Geschichte der „Clotilda“. Das Schiff schmuggelte 1860 – Jahrzehnte nach dem Verbot des transatlantischen Sklavenhandels - 110 aus Westafrika verschleppte Menschen nach Alabama. Ihre Nachfahren leben heute teilweise noch in Africatown. Und wollen mit dem Museum aber auch mit regelmäßigen Veranstaltungen dafür sorgen, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

    Crosspromotion:
    ARD-Podcast: "Amerika, wir müssen reden"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast5882.html

    Moderation: Philipp Abresch
    Autor:in: Sabine Loeprick
    Redaktion: Philipp Abresch, Angelika Penz
    Mitarbeit: Patricia Batlle
    Produktion: Wolfgang Seesko, Konrad Winkler
  • Zwischen Hamburg und Haiti

    Alles auf laaangsam - Genusswandern im Gailtal

    24/07/2026 | 41 min
    Anna Marohn und Daniel Sprenger wandern durch Kärntens Süden, probieren Schafskäse, Waldküche und regionale Spezialitäten - und treffen Menschen, die schon nachhaltig lebten, als andere sie dafür noch belächelten. Noch während ihrer Reise erzählen sie Host Philipp Abresch von ihren besonderen Begegnungen, überraschenden Entdeckungen und ziemlich gutem Essen. Was wohl auf den Tisch kam? Die neue Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!

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    Podcast-Tipp: 63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast
    https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:96dcc242d59fc633/

    Das Gailtal in Kärnten ist das, was man gemeinhin als "weit ab vom Schuss" bezeichnet.
    Bio, Regional und nachhaltig sind zum Markenzeichen des Gailtals geworden. Andere Gleichgesinnte haben in Orten wie Kötschach-Mauthen, Dellach und Hermagor mit Käsereien, Imkereien, Bio-Fleisch und anderen Spezialitäten nachgezogen und die weltweit erste "Slow-Food-Travel-Region" gegründet. Achtsames Genießen steht hier im Mittelpunkt, wie etwa beim Edelgreißler Herwig Ertl.

    Slow Food ist für ihn "die größte Friedensdemonstration der Welt" und die Rückkehr zu dem, was kulinarische Vielfalt ausmacht: Wenn man sich die Hand des Produzenten vorstellen könne, die das Lebensmittel herstellt, dann sei schon viel gewonnen. Er erklärt bei der Verkostung in seinem Laden, warum ein guter Schafskäse erst offziell ablaufen muss, um den größten Genuss zu bieten.

    Im benachbarten Lesachtal, noch abgeschiedener als das Gailtal, halten Elisabeth Guist und ihre Familie im Nebenerwerb ein Dutzend Milchkühe. Damit versorgt sie sich und ihre Feriengäste mit frischer Milch und Joghurt. Sie bietet Workshops zu Slow Food an, genauso wie Sigrid Jenul. Auf einer Wanderung durch die Berge und Wälder hat sie stets ihr "Sackerl" dabei. Denn sie ist die Spezialistin der Waldküche und sammelt Zutaten, die sie dann mit den Hotelgästen verarbeitet - darunter Radic di Mont, Maiwipfel und Haselrinde, welche gemörsert und geröstet ihr Brot verfeinert.
    Auf den zahlreichen Wanderwegen ist man meist völlig allein unterwegs ist, allenfalls vielleicht begleitet von Murmeltieren und Tausenden von Maikäfern. Hotelchefin Marianne Daberer sagt, dass das Label Slow Food schon einen gewissen Drive für die Region gebracht habe, aber: "Wir sind immer noch eine Randregion und werden das immer bleiben."

    Ein Abstecher nach Italien führt vom Plöckenpass direkt an der Grenze auf den Kleinen Pal, auf dem der bizarre Stellungskrieg zwischen Österreich-Ungarn und Italien zwischen 1915 und 1918 im Freilichtmuseum nachvollzogen werden kann: Schützengräben sind hier erhalten, in den Fels gehauene Unterkünfte und die alten Wege der Soldaten.

    Mitunter sind die Gräben auch im Mai noch unter einer Schneedecke verborgen - was die Wanderung inklusive einiger Passagen am Sicherungsseil zu einer Tour macht, die herausfordert.
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden!
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