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Ogni mese trasmettiamo un podcast informativo per i lettori e gli autori Suggerimenti, interviste, reportage, racconti, poesie e recensioni.
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5 risultati 30
  • Zum Nachhören: Das literarische Buchhandlesquartett 2021
    Am 27.11.2021 fand das literarische Buchhandelsquartett zum sechsten Mal statt, moderiert von literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer. Hören Sie den Mitschnitt im Podcast des literaturcafe.de und warum beim Quartett in diesem Jahr nur drei auf der Bühne saßen. Das literarische Buchhandelsquartett lehnt sich an das TV-Vorbild an, allerdings diskutieren in der Runde ausschließlich Buchhändlerinnen und Buchhändler über aktuelle Bücher. Obwohl in diesem Jahr strenge 2G+-Regeln galten und das Wetter überaus winterlich war, saßen zahlreiche Menschen im Publikum und verfolgten die lebhafte Diskussion auf der Bühne im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Bislang saßen dort vier Buchhändlerinnen und Buchhändler und Moderator Wolfgang Tischer. Um die Abstände einzuhalten, diskutierte Tischer diesmal in einer Doppelrolle selbst mit - kein Problem, denn Wolfgang Tischer ist ebenfalls gelernter Buchhändler. Eingeladen zur Buchdiskussion waren in diesem Jahr außerdem: Ninja Jardin, stellvertretende Filialleiterin der Buchhandlung Wittwer-Thalia in Stuttgart Barbara Knieling, Inhaberin der Buchhandlung »Lieblingsbuch« in Bietigheim-Bissingen Thomas Ott, Inhaber des Buchladens Erlkoenig in Stuttgart Leider war Herr Ott an diesem Abend dann nicht mit dabei, doch dankenswerterweise fasste er seine Buchbewertungen schriftlich zusammen, sodass dennoch seine eindeutigen Urteile über die Titel in der Diskussion zu hören waren. Den Abschluss machten nach der Diskussionrunde ebenfalls traditionell vier Buchtipps der Beteiligten.
    11/30/2021
    1:37:02
  • Mission Weltrettung: Dirk Rossmann über seinen Thriller »Der Zorn des Oktopus«
    Ich will den Unternehmer Dirk Rossmann kennenlernen. Sein Buch »Der neunte Arm des Oktopus« ist keine Hochliteratur. Und selbst in Sachen Plot und Spannung konnte mich der Roman nicht überzeugen. Hat sich da ein Multimillionär und Drogeriekettengründer einen Traum erfüllt, einen Roman geschrieben und den Verkauf mit Fernseh- und Radiowerbung angekurbelt? Als die Buchhandlungen im letzten Lockdown-Winter schließen mussten, konnte er seinen Roman weiterhin in seinen Drogerien verkaufen. »Der neunte Arm des Oktopus« stand ganz oben auf der Bestsellerliste. Doch so einfach ist es nicht. Viele Leser:innen und selbst einige gestandene Kritiker:innen empfanden das Buch als lesenswert. Denn es ging darin um die Klimakrise und die Weltrettung. Rossmann erzählt die Geschichte, dass sich in nicht allzuferner Zukunft die USA, Russland und China zu einer Klima-Allianz zusammenschließen. Klima, Bevölkerungskontrolle und Abrüstung stehen im Fokus, und selbst Putin mutiert zum Gutmenschen, nachdem er einen Oktopus streichelt. Ein Jahr später, im Herbst 2021, erscheint das Nachfolgebuch »Der Zorn des Oktopus«. Das Buch spielt im Jahre 2029. Nachdem es 2025 einen vermuteten Anschlag auf die US-Präsidentin Kamilla Harris gab, gibt es auch im in Island angesiedelten Meta-Ministerium der Allianz merkwürdige Vorfälle. Ein kleiner Beamter, der sich bislang um Käsesorten gekümmert hat, wird zur Aufklärung entsandt. Rossmann ist mit seinen 75 Jahren noch ein drahtiger Mann, neugierig und aufgeschlossen. Seine Antworten sind geprägt aus einer Mischung von Bescheidenheit und großem Selbstbewusstsein. Das Trommeln und Werben in eigener Sache scheint sein langjähriger Freund Ralf Hoppe zu übernehmen. Hoppe ist Mitautor des zweiten Buches, betont aber, dass es vollkommen ok sei, dass Rossmanns Name auf dem Umschlag ein ganz klein wenig größer gedruckt sei. Hoppe ist Journalist, schrieb jahrelang für SPIEGEL und ZEIT und arbeitet u. a. als Scriptdoktor für Drehbücher. Sein Einfluss hat dem zweiten Buch gutgetan, denn als Thriller liest es sich wesentlich stimmiger als der Vorgänger-Band. Für ein Sachbuch hätte seine Expertise nicht ausgereicht, sagt Rossmann. Daher habe er die Meinung von Wissenschaftler lieber in einen Roman gepackt. Die Handlung von »Der neunte Arm des Oktopus« habe er ursprünglich geträumt. Bei der Zusammenarbeit an »Der Zorn des Oktopus« ging es da schon handfester zu und über einen Zeitraum von acht bis neun Monaten habe man drei bis viermal am Tag telefoniert und sich einmal in der Woche getroffen, berichtet Ralf Hoppe. Über die gemeinsame Arbeit erzählen die beiden Autoren ausführlich im Podcast des literaturcafe.de. Man glaubt Rossmann sofort sein Bedauern, dass man bei Lübbe über 100 Seiten am Manuskript gestrichen habe, denn sehr viel länger als 600 Seiten sollte der zweite Roman nicht werden. Und es wird deutlich: Dirk Rossmann hat eine Mission und eine Vision: die Welt und das Klima retten. Auf meine Frage, ob er eine Klima-Allianz, eine Art »Klima-Diktatur« wirklich für einen möglichen Weg halte, empfiehlt mir Rossman das Buch »Der Weg aus der Klimakrise« von Svend Andersen. Am Ende des Gespräches will ich zudem noch eines wissen: Im letzten Kapitel von »Der neunte Arm des Oktopus« taucht Rossmann als Figur im eigenen Roman auf. Sein Freund Gerhard Schröder soll Wladimir Putin den Roman übergeben. Ist Rossmann das im wahren Leben gelungen? Hören Sie auch hier die Antwort und das ausführliche Gespräch mit Dirk Rossmann und Ralf Hoppe im Podcast des literaturcafe.de, geführt am 22. Oktober 2021 auf der Frankfurter Buchmesse. Dirk Rossmann; Ralf Hoppe: Der Zorn des Oktopus: Roman. Gebundene Ausgabe. 2021. Lübbe. ISBN/EAN: 9783785728017.
    10/26/2021
    37:13
  • Lobbyland-Autor Marco Bülow (MdB): »Demokratie ist nicht nur eine Bringschuld vom Staat«
    Am 26. September 2021 wird ein neuer Bundestag gewählt. Daher geht es in dieser Podcast-Folge um ein politisches und gesellschaftskritisches Buch. »Lobbyland – Wie die Wirtschaft unsere Demokratie kauft« lautet der Titel des neuen Buches von Marco Bülow. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de spricht mit dem Autor. Marco Bülow sitzt als Abgeordneter seit 2002 im Bundestag. Damals war er 31 Jahre alt. Als Kandidat der SPD für den Wahlkreis Dortmund I wurde er stets direkt gewählt. Jedoch galt er oftmals als aufmüpfig und war als Abgeordneter nicht ganz so stromlinienförmig angepasst wie andere. Im Jahre 2018 trat er schließlich aus der SPD aus. Wie viele in der SPD versprach er vor der letzten Bundestagswahl, dass es keine weitere große Koalition geben werde. Als die Meinung der SPD nach der Wahl kippte, war dies für ihn ein weiterer Grund, nach 26 Jahren Mitgliedschaft aus der SPD auszutreten. Nach zwei Jahren als parteiloser Abgeordneter trat er 2020 in die Partei »DIE PARTEI« ein. Von den Medien wird DIE PARTEI gerne als Spaßpartei oder Satirepartei bezeichnet. Ihr bekanntester Vertreter ist der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn. Wir erwischen Marco Bülow für das Gespräch in seinem Wahlkreis in Dortmund, wo er jetzt als Kandidat für DIE PARTEI antritt. Wie sieht er nach dem Parteiwechsel seine Chancen für eine Wiederwahl? Würde er erneut direkt gewählt werden, säße er im Bundestag. Die Chancen, dass DIE PARTEI die Fünfprozenthürde überspringt, sind eher gering. Ganz ruhig, berichtet Marco Bülow, sei es im Parlament derzeit nicht. Die Lage in Afghanistan, die Flut im Ahrtal und immer noch Corona bedingen Sondersitzungen. Als fraktionsloser Abgeordneter gehöre man gar nicht zu den Hintersten der Hinterbänkler, musste Bülow feststellen. Man könne sich beispielsweise den Ausschuss selbst aussuchen, in dem man sitzt, während dies ansonsten die Fraktion vorgibt. Ebenfalls habe er Rederecht und könne bestimmen, worüber er im Bundestag rede. Fraktionen können einem schon einmal das Rederecht entziehen. Der sogenannte »Fraktionszwang« ist für Bülow einer der Dinge, die die Demokratie aushöhlen. Allerdings hüten sich alle davor, den Fraktionszwang als solchen zu benennen. Häufig ist von »Fraktionsdisziplin oder -solidarität« die Rede. Doch immer wieder gibt es Momente, in denen der »Zwang« offensichtlich wird. Doch die meisten Wählerinnen und Wähler kennen ihre Bundestagskandidatin oder ihren Kandidaten nur vom Wahlplakat. Gibt da der Fraktionszwang den Wählerinnen und Wählern nicht eine gewisse Sicherheit? Wen dem so wäre, so Bülow im Podcast, brauche man keine gewählten Abgeordneten mehr. Dann könne man auch Beamte in den Bundestag setzen, die nach Vorgabe der Fraktion oder Regierung abstimmen. Tatsächlich animiert der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow im Podcast dazu, sich öfters an seine:n Abgeordnete:n zu wenden. Denn Abgeordnete wollen vor allen Dingen ihre Ruhe haben, um sich ungestörter mit Lobbyisten zu treffen. Unruhe im Wahlkreis könne sinnvoll sein. Obwohl sich Marco Bülow für mehr Demokratie und mehr Freiheit der Abgeordneten einsetzt, sieht er keine Gefahr für Applaus von der falschen Seite: »Es ändert sich auch nichts, wenn man am 26. September zuhause bleibt und sich abschottet von diesem Wahlsystem und von der Demokratie. Demokratie ist nicht nur eine Bringschuld vom Staat, sondern auch immer wieder eine Verantwortung von der Bevölkerung.« In seinem Buch »Lobbyland – Wie die Wirtschaft unsere Demokratie kauft« gibt Marco Bülow weitere Tipps, wie man sich mit demokratischen Mitteln für mehr Demokratie einsetzen kann. Hören Sie das ausführliche Gespräch mit Marco Bülow im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten auf dieser Seite. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. Marco Bülow; Martin Sonneborn (Vorwort): Lobbyland: Wie die Wirtschaft unsere Demokratie kauft. 2021. Das Neue Berlin.
    8/30/2021
    33:19
  • Hochgescheid und Toter Mann: Wie schreibt man über 101 Schwarzwaldgipfel?
    Im Schwarzwald gibt es die höchsten Berge Deutschlands außerhalb der Alpen. 102 Gipfel befinden sich oberhalb von 1.000 Metern. Der Feldberg ist sicherlich der bekannteste von ihnen. Wobei: Eigentlich besteht »der Feldberg« aus insgesamt drei Erhebungen, erzählt Birgit-Cathrin Duval. Für die Reihe »101 Highlights« des Verlags Oertel + Spörer hat sie den Reihentitel wörtlich genommen und insgesamt 101 Höhen im Südschwarzwald beschrieben. Ein reiner Wanderführer sollte es von Anfang an nicht werden. Wie kamen Berge wie »Hünersedel«, »Knöpflesbrunnen«(!) oder »Hochgescheid« zu ihren Namen? Welche gruselige Geschichte steckt hinter dem Namen »Toter Mann«? Die Autorin ist buchstäblich den Namen nachgegangen, bestieg die Höhen und stieg in die Archive hinab, um den Bergen auf den Grund zu gehen. Es ist klar, dass die einfachste oder naheliegende Wortbedeutung nicht unbedingt die richtige ist. In der Abenddämmerung sitzen Birgit-Cathrin Duval und Wolfgang Tischer im Südschwarzwald vor den Mikrofonen, und die Autorin berichtet im Podcast des literaturcafe.de von ihren Recherchen und welche 101 Gipfel es in ihr Buch geschafft haben. Interessant ist zudem die Frage, wie Birgit-Cathrin Duval das umfangreiche Recherche-Material bewältigt hat. Sehr bald reichte der Büroschreibtisch für die vielen Bücher und Karten nicht mehr aus. Neben den Texten und Infos stammen – bis auf wenige Ausnahmen -, alle Fotos im Buch ebenfalls von der Autorin. Langweilige Wegbeschreibungen gibt es in den »Gipfeltouren Südschwarzwald« nicht. Aber auch keine downloadbaren GPS-Routen. Birgit-Cathrin Duval rät zum Abenteuer. Warum nicht mal eine alte Wanderkarte nutzen? Warum nicht mal in einen unbekannten Weg abbiegen, obwohl es vielleicht nicht der direkteste Weg zum Gipfel ist? Wenn man Birgit-Cathrin Duval im Podcast erzählen hört, wird schnell klar: Sie kam beim Schreiben nie in die Verlegenheit, dass sich die Bergbeschreibungen wiederholen, denn jeder Gipfel ist einzigartig. Hören Sie das ausführliche Gespräch im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten auf dieser Seite. Der Podcast des literaturcafe.de ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren. Duval; Birgit-Cathrin: Gipfeltouren Südschwarzwald | 101 Highlights entdecken und erleben. Taschenbuch. 2021. Oertel u. Spörer. ISBN/EAN: 9783965550728.
    8/13/2021
    46:35
  • Bachmannpreis 2021: Jury-Stimmen nach der Preisverleihung
    In dieser letzten Folge des Bachmannpreis-Podcasts 2021 blicken Andrea Diener auf Preise und Preiträger:innen. Vier Jurypreise und ein Publikumspreis sind vergeben. Juror Klaus Kastberger hat Nava Ebrahimi zum Wettbewerb eingeladen. Er hofft, die Preisträgerin heute noch in Graz persönlich zu treffen und ihr zu gratulieren. Bereits in seiner Laudatio betonte Kastberger, dass er sich freue, dass dieser nicht so ganz einfach zu lesende Text den Preis bekommen habe. »Wenn man diesen Text als realistischen Text liest, dann funktioniert er nicht«, sagt Kastberger im Podcast-Gespräch. Verlief die Jury-Diskussion in diesem Jahr ohne Publikum anders? Ja, sagt Kastberger. Aufgrund des komplett fehlenden Literaturbetriebs verbrachten die Jury-Mitglieder auch außerhalb des Studios mehr Zeit miteinander. »Ich habe den anderen zugehört wie noch nie«, sagt Kastberger. Und: »Das Sozialverhalten der Jury ist ein anderes«, wenn kein Publikum im Saal sei. »Showkämpfe« vor der Kamera seien normal. Insa Wilke, die vom Publikum zur beliebtesten Jurorin des Jahres 2021 gewählt wurde, war von der Diskussionsatmosphäre ebenfalls sehr angetan, und auch Kollegin Brigitte Schwens-Harrant erkennt zwar unterschiedliche literaturkritische Herangehensweisen der Juror:innen, aber das gehe »gut zusammen«. Neu-Jurorin Mara Delius geht ebenfalls bereichert nach Hause. Im Podcast erzählt sie, wie sie sich auf den Wettbewerb mit seinen Diskussionen vorbereitet hat und was sie für ihre zukünftige Arbeit als Literaturkritikerin aus Klagenfurt mitnimmt. In dieser Podcast-Folge sind noch zwei ganz andere Stimmen zu hören: der freie Fotograf Johannes Puch dokumentiert für den ORF die Tage der deutschsprachigen Literatur seit 20 Jahren. Seine Fotos werden von fast jeder Bildredaktion verwendet. Was war die fotografische Herausforderung in diesem Jahr mit seinen alles erfassenden Fernsehkameras? Eine wichtige Rolle beim Wettbewerb spielt auch der Klagenfurter Stadtjustitiar Andreas Sourij. Er überwacht am Eröffnungstag die Ziehung der Lesereihenfolge und am Sonntag die Abstimmungen für die vier Jury-Preise. Mit Moderator Christian Ankowitsch liefert er sich dabei immer wieder einen verbalen Schlagabtausch. Am Ende dieser Podcast-Folge gesteht der Herr Magister seine Liebe für eine ganz besondere Art von Büchern. Abonnieren Sie den Podcast des literaturcafe.de Abonnieren Sie den Podcast des literaturcafe.de auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Podcasts, Deezer und überall, wo es Podcasts gibt, um keine Folge aus Klagenfurt zu verpassen!
    6/20/2021
    1:00:39

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